Premieren-Tour der Sekundarstufe I ist nach wenigen Wochen ausverkauft

Die Tour für die Sekundarstufe I der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ausverkauft. Alle acht Termine sind bereits rund drei Wochen vor der Premiere der Roadshow durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet verbindlich vergeben. „Wir hatten sehr viele Nachfragen für diese Tour“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried. Gymnasien und Gesamtschulen aus dem Revier können sich jedoch weiterhin für die Tour der Sekundarstufe II bewerben.

Von März bis Juli tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet durch weiterführende Schulen. Haupt-, Gesamt-, und Realschulen konnten sich seit Januar dieses Jahres für die begehrten Plätze der Sekundarstufe-I-Tour bewerben. Die zweite Tour mit ebenfalls acht Terminen ist für die Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Bewerbungen von weiterführenden Schulen für die Sekundarstufe II sind noch möglich per E-Mail über info@ausbildungsoffensive-essen.de, über das Kontaktformular oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert in diesem Jahr ihre Premiere. Das Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber.

Premieren-Tour 2017: Großes Interesse der weiterführenden Schulen im Ruhrgebiet

Es ist die erste Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet und zurzeit läuft die Bewerbungsphase auf Hochtouren. In kürzester Zeit sind für die Touren der Sekundarstufe I und II schon mehr Anfragen beim zuständigen Projektbüro eingegangen als Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. „Wir sammeln zunächst die eingereichten Unterlagen. Bewerbungen sind deshalb weiterhin möglich“, sagt Björn Schüngel, Organisator der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Ab März 2017 tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet durch das Revier. Die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor. Im Fokus stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter, sondern die Azubis. Offen, ehrlich und authentisch sprechen sie über ihren Berufsalltag und berichten von den Vor- und Nachteilen ihrer Ausbildung. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren. Je Tour werden acht Schulen besucht. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen aus der Jahrgangsstufe 9. Die zweite Tour der Road-Show der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2017 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Die „Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet“ tourt von März bis Juli durchs Revier

Ab März kommt die Roadshow mit einem außergewöhnlichen Format gegen den Fachkräftemangel ins Revier. Die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die optadata-Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde unverblümt über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Die Azubis werden kein Blatt vor den Mund nehmen und sprechen offen und ehrlich die Vor- und Nachteile an. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren etabliert. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Pro Jahr werden auf diesem Weg rund 1000 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen persönlich erreicht. „Wir hatten in der Vergangenheit auch Anfragen von Schulen außerhalb von Essen“, sagt Björn Schüngel, Organisator beider Ausbildungsoffensiven. „Deshalb sind wir froh, dass wir jetzt endlich im gesamten Ruhrgebiet unterwegs sind.“

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow demnach durch insgesamt 16 Schulen im Revier.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2017 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Vorsicht bei der Bewerbung: Facebook-Foto kann entscheidend sein

Peinliche Bilder im Facebook-Profil sollte man vor potenziellen Arbeitgebern verbergen. Doch selbst das öffentlich einsehbare Profilbild kann Auswirkungen auf die Bewerbung haben, zeigt eine aktuelle Studie.

Ein attraktives Profilbild bei Facebook, Xing oder auf ähnlichen Plattformen kann die Jobchancen verbessern. Denn auch anhand der Bilder auf sozialen Netzwerken entscheiden Personaler, wen sie zum Bewerbungsgespräch einladen. Das zeigt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), in der erstmals der Einfluss von Profilbildern auf die Kandidatenauswahl untersucht wurde. Forscher der Universität Gent hatten dafür 2000 fiktive Bewerbungen auf echte Stellenanzeigen aus unterschiedlichen Branchen gesendet.

Auf jede Ausschreibung kamen zwei Bewerbungen männlicher Hochschulabsolventen. Die Jobsuchenden hatten jeweils eine ähnliche Qualifikation, aber unterschiedlich attraktive Facebook-Bilder. Insgesamt hatten die Forscher für die Studie vier Profile angelegt, auf denen nur die Profilbilder öffentlich sichtbar waren.

Die Forscher konnten feststellen, dass die Personaler durchaus nach den Kandidaten in sozialen Netzwerken suchen und dass die Attraktivität des Bildes einen bedeutenden Einfluss hat. Die Facebook-Recherche erfolgt am ehesten bei Stellenausschreibungen mit höheren Qualifikationsanforderungen. Der Bewerber mit dem attraktivsten Profilbild bekam über 20 Prozent mehr positive Rückmeldungen als der am wenigsten attraktive Bewerber. Eine direkte Einladung zum Vorstellungsgespräch bekam er sogar fast 40 Prozent häufiger.

In einer Vorstudie hatten die Forscher zunächst 195 Studienteilnehmern 22 Bilder von Studienabsolventen gezeigt. Sie sollten die Absolventen anhand der Bilder einschätzen. Etwa: Wie emotional stabil ist derjenige? Wie offen? Und wie attraktiv? Für die fiktiven Bewerbungen wählten die Forscher dann unter anderem die Bilder der Kandidaten aus, die als sehr attraktiv oder als eher unattraktiv eingeschätzt wurden.

Bei einem Teil der fiktiven Bewerbungen wurden die Bilder direkt in die Bewerbungsunterlagen aufgenommen und die Bewerber waren nicht direkt bei Facebook zu ermitteln. Bei den anderen gab es nur das Bild bei Facebook, das Personaler über Google und Facebook selbst recherchieren konnten. Hier hatte das Foto eine ähnliche Wirkung. (Quelle: n-tv)

 

Die Agentur für Arbeit Essen warnt: „Wir bekommen Zukunftsprobleme“

Die Essener Unternehmen haben in diesem Jahr deutlich weniger ausgebildet. „Die Bilanz ist ernüchternd“, sagte Klaus Peters, Leiter der Agentur für Arbeit bei der Vorstellung der Zahlen für 2015/2016. Das Ausbildungsjahr endet jeweils am 30. September.

Im aktuellen Jahr hatten die Essener Betriebe der Arbeitsagentur 3426 Lehrstellen gemeldet. 252 weniger als im Vorjahr. „Das ist für mich nicht nachvollziehbar“, sagte Peters. Schon beim letzten Termin der Ausbildungsoffensive Essen an der Hauptschule an der Wächtlerstraße wies Peters daraufhin, dass in den nächsten zehn Jahren in Essen rund 44.000 Beschäftigte altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden würden. „Ich mache mir Sorgen um die Wirtschaftsleistung der Region.“ Bedenklich sei, dass nur noch 21 Prozent der Unternehmen in Essen das Thema Ausbildung schultern. Das sei weniger als im Ruhrgebietsvergleich.

Positiv ist, dass sich in diesem Jahr in Essen wieder mehr Jugendliche für eine Ausbildung interessiert haben. Insgesamt meldeten sich 3937 Schüler bei der Arbeitsagentur ausbildungssuchend und somit fast 100 mehr als im Vorjahr. Ende September hatten noch 164 Jugendliche keinen Lehrplatz gefunden. Umgekehrt gab es 162 freie Lehrstellen.

Unterdessen verzeichnete das Handwerk das zweite Mal in Folge ein Plus bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen meldet – hingegen vermeldete die Industrie- und Handelskammer ein Minus in ihren Branchen. Die Handwerksbetriebe stellten 691 Lehrlinge ein. Die meisten Verträge gab es bei Elektronikern, Friseuren, Kfz-Mechatronikern und Malern.