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Essener Unternehmensverband und Agentur für Arbeit sind wieder Schirmherren

Es ist die zweite Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Und wie schon bei der Premiere im Vorjahr wird sie wieder mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Essener Unternehmensverband (EUV) von zwei prominenten Schirmherren unterstützt.

„Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat im letzten Jahr viele Schülerinnen und Schüler erreicht und sie über ihre Chancen zum Start in das Berufsleben anschaulich informiert“, erklärt Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit „Bei der Suche nach der richtigen Ausbildung unterstützen auch unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater frühzeitig und zeigen den jungen Menschen ihre Möglichkeiten auf.“

Neben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist auch der Essener Unternehmensverband wieder mit von der Partie. „Der Fachkräftemangel wird zunehmend spürbar, das Arbeitskräftepotential sinkt“, sagt EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders. „Im Wettbewerb um ausbildungsfähige junge Leute müssen die Betriebe deshalb die Attraktivität ihrer Lehrberufe und dualen Studiengänge hervorheben und so früh wie möglich um den eigenen Nachwuchs werben.“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Schultermine der Sekundarstufen I und II auf Hochtouren. „Wir sammeln zunächst die eingereichten Unterlagen. Bewerbungen sind weiterhin möglich“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Ab Anfang März 2018 tourt die Ausbildungsoffensive durch das Revier. Die Unternehmen innogythyssenkruppEvonik IndustriesFOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis insgesamt 16 weiterführende Schulen. In einer informativ-unterhaltsamen Talkshow präsentiert der berufliche Nachwuchs das Unternehmen und spricht offen und ehrlich über die Ausbildung.

Die Auszubildenden stehen hierbei im Mittelpunkt, während die Ausbilder und Personalleiter ins zweite Glied rücken. Nach der Talkrunde dürfen die Schüler aus dem Plenum heraus den Azubis Fragen stellen. Somit entsteht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde haben die Schüler an den Infotischen der teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, erste berufliche Kontakte zu knüpfen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Es geht wieder los: Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt auch 2018 durch das Revier

Nach dem großen Premieren-Erfolg aus dem Vorjahr tourt ab März die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wieder durch die Revierstädte. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnliches Talkshow-Format gegen den Fachkräftemangel. Die teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde offen über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren etabliert. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Im vergangenen Jahr erreichte die Ruhrgebiets-Tour bei ihrer Premiere mehr als 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen. „Wir hatten bereits unmittelbar nach den Schulbesuchen die ersten Anfragen für die Tour 2018“, berichtet Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch insgesamt 16 Schulen im Revier.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Premieren-Tour mit positiver Bilanz: Mehr als 1600 potenzielle Bewerber erreicht

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist gleich bei ihrer Premieren-Tour ein Erfolg. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Auf der viermonatigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet fanden insgesamt 16 Schulbesuche statt. In dieser Zeit erreichten die teilnehmenden Unternehmen mehr als 1600 Schulabgänger und damit potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten.

Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2018. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. „Es war eine erfolgreiche Tour. Die Azubis haben einen erstklassigen Job gemacht und die Tour verlief ohne Komplikationen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. „Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr.“ Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2018 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Den Zuschauerrekord verbuchte bei der Premieren-Tour das Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen mit mehr als 300 Schülern aus der Oberstufe.

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt gab es 16 Veranstaltungen. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Unternehmensverband Ruhrgebiet und die Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft.

Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow reden sie offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber und geben nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch. Nach dem Talk stehen die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.

Perfekter Tour-Abschluss für die Sek-I an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen

An der Gesamtschule Berger Feld endet die Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet für die Sekundarstufe I. „Packt die Gelegenheit beim Schopfe“, appellierte Moderatorin Sylvia Czapiewski an die 80 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9. „Stellt Fragen und sucht das persönliche Gespräche mit den Azubis und deren Ausbildern.“ Evonik Industries, thyssenkrupp und innogy sind gezielt auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs für das kommende Ausbildungsjahr.

Die Bewerbungsphase ist bei den drei Unternehmen inzwischen gestartet. Ann-Katrin Korytowski (innogy, Kauffrau für Büromanagement), Robert Simpkins (Evonik Industries, Chemikant) und Aisha Coye (thyssenkrupp, Patentfachanwaltsgehilfin) plauderten im Talk mit Sylvia Czapiewski rund 45 Minuten lang über ihre Ausbildung. Die Schüler erhielten auf diesem Weg viele nützliche Infos. Zum Beispiel bevorzugen alle drei Unternehmen die Online-Bewerbung. Aisha Coye und Ann-Katrin Korytowski können in ihren Abteilungen bei gleitender Arbeitszeit ihren Arbeitsbeginn und das Ende frei wählen. Robert Simpkins musste sich an den frühen Arbeitsbeginn um 6 Uhr in der Früh erst gewöhnen. „Chemikant ist kein reiner Männerberuf, sondern auch etwas für Frauen“, sagte er. Von Anfang an fühlte er sich bei Evonik wohl. „Es ist sehr familiär mit einem sehr guten Betriebsklima.“ Aisha Coye würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei thyssenkrupp beginnen. „Es macht einfach Spaß“. Sie habe erst vor wenigen Wochen ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und erhielt im Anschluss einen unbefristeten Arbeitsvertrag. „Man erhält viel Verantwortung in der Ausbildung. Und die Ausbilder sind immer für uns da“, sagte sie. Diese Erfahrung konnte Ann-Katrin Korytowski für innogy bestätigen. „Es gibt sehr viele berufliche Perspektiven“. Als künftige Kauffrau für Büromanagement hat sie jüngst ein vierwöchiges Praktikum in Irland absolviert. Evonik Industries, innogy und thyssenkrupp sind allesamt weltweit aufgestellt.

Das Trio hatte im Talk die Gesamtschüler neugierig gemacht. Im Anschluss stellten sie aus dem Plenum noch ihre Fragen persönlich an die Azubis. Malte Hinz, Koordinator Berufsorientierung für die Sekundarstufe I an der Gesamtschule Berger Feld, lobte das Konzept der Ausbildungsoffensive: „Durch den persönlichen Kontakt entsteht zwischen Azubis und Schülern eine Kommunikation auf Augenhöhe.“

Der Besuch an der Gesamtschule Berger Feld war der letzte Termin in Gelsenkirchen und der letzte auf der Premieren-Tour für die Sekundarstufe I. Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet werden insgesamt 16 Termine veranstaltet. Acht davon betreffen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Vor dem Besuch an der Gesamtschule Berger Feld gastierte die Roadshow im Mai am Schalker Gymnasium und im Juni an der Gertrud-Bäumer-Realschule.

Ausbildungsoffensive macht Station an der Realschule Broich in Mülheim

Was mache ich nach der Schulzeit? Diese Frage stellen sich aktuell viele Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Realschule Broich. Eine Antwort darauf und noch viel mehr Informationen zur Bewerbungsphase, Vorstellungsgesprächen und beruflichen Perspektiven lieferte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet bei ihrem Besuch auf der diesjährigen Premieren-Tour. Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries stellten in einer 45-minütigen Talkshow ihren Ausbildungsberuf und ihren Arbeitgeber vor. Mit ihrer Meinung hielten sie dabei nicht hinterm Berg.

Nicole Paterski absolvierte zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr bevor sie sich erfolgreich bei Evonik Industries bewarb. Mittlerweile ist sie als Chemikantin im 2. Lehrjahr. Sie berichtete von ihren Aufgaben in der Produktion und im Labor. „Es ist alles sehr kollegial und familiär“, sagte sie. Der Chemiekonzern sucht aktuell junge Frauen, die sich für diesen Ausbildungsberuf begeistern können. Währenddessen sprach Michelle Ganster offen und ehrlich über die Vorzüge in ihrer Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement. „Wir haben Gleitzeit und damit flexible Arbeitszeit.“ Sie lobte vor allem die zweiwöchige Einführungsphase. Bei innogy wird man als Neuling nicht ins kalte Wasser geworfen. Stattdessen lernt man in angenehmer Atmosphäre die anderen Auszubildenden und die jeweiligen Abteilungen kennen. Auch Manuel Günther als Mechatroniker berichtete von einem „sehr guten Arbeitsklima und einem familiären Verhältnis“ bei thyssenkrupp. „Die Ausbilder stehen einem immer zur Seite.“ Das Trio würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber beginnen. Nach den Fragen von Moderatorin Sylvia Czapiewski schlug die Stunde der Schüler. Sie fragten die Azubis nach den Verdienstmöglichkeiten während und nach der Ausbildung. Darüber hinaus wollten die Realschüler wissen, mit welchem Schulabschluss sie sich für die vorgestellten Berufe bewerben können und wie viele Urlaubstage man als Azubi im Jahr hat.

Das Trio auf der Bühne redete frei von der Leber weg. Und wenn die Azubis etwas nicht wussten, halfen die anwesenden Ausbilder an den Infoständen. Im Rahmen der Talkshow stellten die drei nur ihre Ausbildungsberufe vor. Jedoch verwiesen sie immer wieder auf die große Vielfalt. Evonik Industries, innogy und thyssenkrupp bieten jeweils rund 50 verschiedene Berufe an. Es reicht im gewerblich-technischen Bereich von A wie Anlagenmechaniker bis zu Z wie Zerspannungsmechaniker. Es gibt auch Berufe, die man bei den Unternehmen weniger vermuten würde, wie Hotelfachleute oder Medizinische Fachangestellte. Nach dem Talk suchten die Schüler das Gespräch mit den Azubis an den Infotischen der Unternehmen, stellten Fragen und sammelten fleißig Infomaterial.

Der Besuch an der Realschule Broich war der dritte und letzte Termin in Mülheim auf der laufenden Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Revier. Zuvor besuchte die Ausbildungsoffensive die Realschule Stadtmitte und das Gymnasium Heißen.

Azubis von innogy, thyssenkrupp und Evonik zu Gast an der Gertrud-Bäumer-Realschule

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Gelsenkirchen. Nach dem Schalker Gymnasium im Mai stand nun die Gertrud-Bäumer-Realschule auf dem Tour-Plan. Beim Besuch gewährten die Auszubildenden von innogy, Evonik Industries und thyssenkrupp authentische und ehrliche Einblicke in ihren Arbeits- und Ausbildungsalltag. Und das alles ohne Lampenfieber und ohne rhetorische Floskeln.

Mehr als 120 Schüler aus den vier Klassen der Jahrgangsstufe 9 lauschten in der rund 45-minütigen Talkshow den Ausführungen von Dilara Dogan (Kauffrau für Dialogmarketing, innogy), Sheryl Brough (Industriekauffrau, thyssenkrupp) und Sascha Pieper (Chemikant, Evonik Industries). Die Schüler erfuhren zum Beispiel aus erster Hand, dass Bewerbungen ausschließlich online möglich sind. „Rechtschreibfehler sollen unbedingt vermieden werden“, warnte Sheryl Brough. Facebook-Bilder oder Selfies sind ebenfalls tabu. Sascha Pieper berichtete von seinem ersten Arbeitstag. „Damals war ich ziemlich aufgeregt.“ Das Gefühl gehört längst der Vergangenheit an. Er lobte im Talk das familiäre Umfeld bei Evonik Industries. „Die Ausbilder sind immer für uns da“, so Dilara Dogan. Sie verwies darauf, dass während ihrer Ausbildung sogar ein Auslandsaufenthalt in England oder Irland angeboten wird. „Abwechslungsreiche Tätigkeiten und ein angenehmes Arbeitsklima“, sagte Sheryl Brough auf die Frage nach ihren Höhepunkten in der Ausbildung. Alle drei würden jederzeit wieder eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber beginnen.

Nach dem Talk schlug die Stunde der Schüler. „Welcher Schulabschluss wird benötigt?“, lautete eine Frage aus dem Plenum. „Mit einem guten Realschulabschluss könnt ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Außerdem wurde gefragt, wann die Bewerbungsphase beginnt. „Am besten ein Jahr vor der Ausbildung“. Die Bewerbungsphase ist demnach inzwischen gestartet. Somit haben die Realschüler gute Chancen, sich in den kommenden Tagen für einen der vielen Ausbildungsplätze bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries im Jahr 2018 zu bewerben. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Noch lange nach der Fragerunde suchten sie das persönliche Gespräch mit den Azubis. Auch die anwesenden Ausbilder mussten an den Infoständen zahlreiche Fragen zu den Ausbildungsangeboten beantworten. Alle drei Unternehmen bieten mehr als 50 verschiedene Berufe an und sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs. In der Folge deckten sich die Schüler mit ausreichend Infomaterial ein.

Die Gertrud-Bäumer-Realschule war der zweite Teilnehmer der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet aus Gelsenkirchen. Am Dienstag, 4. Juli, steht der dritte und letzte Termin an der Gesamtschule Berger Feld an. Auf der diesjährigen Premieren-Tour finden insgesamt 16 Schulbesuche in weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet begeistert an der Realschule Essen-West

Die Azubis von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Essen-West. Auf der Premieren-Tour durch das Revier machte die Roadshow diesmal Station in Frohnhausen.

„Heute gibt’s eine Runde nur mit Mädels“, begrüßte Moderator Stephan Knipp das Trio im Talk. Die gesamte Jahrgangsstufe 9 der Realschule wartete mit Spannung auf die Infos aus erster Hand. Und Vivien Gelhaar (innogy), Franziska Höning (Evonik Industries) und Sabina Lorenz (thyssenkrupp) redeten nicht lange um den heißen Brei. Unverblümt und ohne rhetorische Floskeln beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Sabina Lorenz absolvierte zunächst ein einwöchiges Praktikum bei thyssenkrupp. Danach war sie so begeistert, dass sie sich um einen Ausbildungsplatz bewarb. Praktika werden von allen drei Unternehmen angeboten. Mittlerweile ist die künftige Mechatronikerin im 2. Lehrjahr. „Es wird nie langweilig. Kein Tag ist wie der andere.“ Nach dem Realschulabschluss führte der Weg von Franziska Höning zu Evonik Industries. Allen voran lobte sie die familiäre Atmosphäre im Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen macht ebenfalls Spaß“, sagte sie. Ihr Arbeitsplatz ist im Labor. Währenddessen arbeitet Vivien Gelhaar von innogy im Büro. Als angehende Industriekauffrau mit dem Schwerpunkt EU freut sie sich auf einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt im nordenglischen York. „Ich kann in der Ausbildung mein Interesse für Zahlen und meine Kreativität ausleben.“

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird kein Blatt vor dem Mund genommen. Deshalb verrieten die Azubis noch ihre Karriereaussichten, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie redeten über die Vor- und Nachteile der Berufsschule. Auch das Verhältnis zu den anderen Azubis und zu den Ausbildern kam zur Sprache. „Wir können immer zu ihnen kommen und sie helfen uns bei Problemen“, lobte das Trio die Ausbilder.

Nach all den Antworten schlug die Stunde der Schüler. Sie konnten ihre Fragen an die drei Azubis loswerden. Die Jahrgangsstufe 9 zeigte sich anfangs etwas zögerlich und zurückhaltend. Aber nachdem sich der erste Mitschüler an die Infotische der Unternehmen getraut hatte, folgten ihm die anderen. Dort informierten sich die Schüler über das breite Angebot der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bilden Nachwuchskräfte in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus.

Der Besuch an der Realschule Essen-West war der zweite von drei Schulterminen der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Am Montag, 12. Juni, ist die Roadshow mit der Tour für die Sekundarstufe II und den Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management am Gymnasium Am Stoppenberg zu Gast.

Überstunden bei der Premiere an der Pestalozzi-Realschule in Wattenscheid

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in der Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße in Bochum-Wattenscheid ist ein Erfolg. Die teilnehmenden Unternehmen innogy, Evonik Industries und thyssenkrupp mussten sogar in die Verlängerung gehen. So groß war das Interesse der Schüler. Gewöhnlich dauert ein Besuch der Roadshow um die neunzig Minuten. Dieses Mal waren es rund zwei Stunden.

Mehr als 100 Schüler der Jahrgangsstufe 9 suchten in der ausverkauften Mensa das Gespräch mit den Azubis an den Infoständen der Unternehmen. Zuvor fühlte Radiomoderator Stephan Knipp dem beruflichen Nachwuchs mit seinen Fragen nach Bewerbung, Karriere und Perspektiven im Unternehmen auf den Zahn. Maximilian Karl (Evonik Industries), Özge Pekmezci (innogy) und Lea Kroll (thyssenkrupp) redeten Tacheles. Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ und die „umfangreiche Ausbildung“ bei seinem Arbeitgeber. Özge Pekmezci würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei innogy beginnen. „Auf jeden Fall“, sagte sie. „Jeder hilft jedem.“ Und laut Lea Kroll bieten sich für Frauen hervorragende Karrierechancen bei thyssenkrupp. „Es macht einfach Spaß.“ Das Trio attestierte seinen Ausbildern ein ausgezeichnetes Zeugnis. „Sie haben immer ein offenes Ohr für die Azubis“, so Özge Pekmezci und sprach damit stellvertretend den anderen Azubis aus der Seele.

Die Azubis stellten im Rahmen des Talks nur ihre Ausbildungsberufe vor. Aber alle drei Unternehmen verfügen über ein breites Angebot von rund 50 Ausbildungsberufen.
Nach der Talkshow konnten die Schüler in einer offenen Gesprächsrunde ihre Fragen loswerden. Immer wieder schnellten die Finger nach oben. „Was lernt Ihr in der Berufsschule?“, Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ oder „Was gibt es für Weiterbildungsmöglichkeiten?“ waren nur ein Bruchteil der Fragen. Im Anschluss daran gingen die Gespräche an den Infoständen weiter. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. „Eine tolle Veranstaltung“, lobte Udo Schmidt, Berufswahlkoordinator der Realschule. „Die Schüler erhielten zahlreiche Tipps und Ratschläge aus erster Hand.“ Mit Broschüren, Flyern und vielen persönlichen Eindrücken verließen die Schüler letztlich die Mensa.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der Premieren-Tour der erste und einzige Termin in Bochum. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt in diesem Jahr zum ersten Mal durch das Revier und besucht dabei weiterführende Schulen. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Azubis überzeugen beim Besuch an der Realschule Stadtmitte in Mülheim

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet begeistert die Jahrgangsstufe 9 der Realschule Stadtmitte. Mehr als 110 Schüler lauschten neugierig und interessiert in der ausverkauften Aula den Ausführungen der Azubis. Offen, ehrlich und authentisch präsentierten sich Nicole Paterski (Chemikantin bei Evonik), Besir Simsek (Verfahrensmechaniker bei thyssenkrupp) und Jens Eikenkamp (Elektroniker bei innogy). Im Talk mit Radio-Moderator Michael Nowak berichtete das Trio unter anderem von seinem Berufsalltag, von der Bewerbungsphase, den Weiterbildungsmöglichkeiten und sogar von der Ausbildungsvergütung.

„Ich bin wirklich begeistert von dem Auftritt der Azubis“, sagte Angelia Rindt-Göbig, zuständige Berufswahlkoordinatorin der Realschule Stadtmitte. „Sie sprechen die Sprache der Schüler und kommunizieren somit auf Augenhöhe.“ Die teilnehmenden Unternehmen thyssenkrupp, Evonik Industries und innogy bewiesen bei der Auswahl ihrer Azubis ein gutes Händchen. Nach dem Talk auf der Bühne fragten die Schüler dem Trio förmlich Löcher in den Bauch. „Benötigt ihr Englisch in der Ausbildung?“, „Habt ihr trotz der Ausbildung überhaupt noch Freizeit?“ oder „Welcher Schulabschluss wird benötigt?“ waren nur drei der zahlreichen Fragen. Das Trio sprach sich einstimmig für eine Ausbildung nach der Schulzeit aus.

Alle weiteren Fragen wurden schließlich an den Infoständen der Unternehmen geklärt. Dort warteten bereits die verantwortlichen Ausbilder und Personalchefs. Die Schüler nutzten die einmalige Möglichkeit, sich über das breite Ausbildungsangebote aller drei Unternehmen ausgiebig zu informieren. Auch für ein Gespräch unter vier Augen standen die Azubis zur Verfügung. Noch lange Zeit nach dem Ende der Talkshow bildeten sich Menschentrauben an den Infoständen. Die Schüler deckten sich ausreichend mit Broschüren und Flyern der Unternehmen ein. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Realschule Stadtmitte war der erste Termin der Premierentour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Am Mittwoch, 29. März, besucht die Roadshow das Gymnasium Heißen. Dann sind die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management für die Sekundarstufe II zu Gast. Denn die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler aus der Oberstufe konzipiert.

Ein Tour-Auftakt nach Maß an der Gustav-Heinemann-Realschule in Bottrop

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert in Bottrop eine perfekte Premiere für die Tour 2017. Mehr als 60 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Gustav-Heinemann-Realschule verfolgten interessiert den Auftakt. Unverblümt redeten die Azubis Jasmina Krings (innogy), Florian Wagner (thyssenkrupp) und Robert Simpkins (Evonik Industries) auf der Bühne in der Aula im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp über die Vor- und Nachteile ihrer Ausbildung.

Die Nachwuchskräfte präsentierten ihren Arbeitgeber als Ausbildungsbetrieb und lieferten einen ehrlichen Eindruck über die Geschehnisse hinter den Kulissen. Stephan Knipp hakte gezielt nach und fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase und den Karrierechancen. Die Azubis nahmen dabei kein Blatt vor den Mund. Vor Monaten drückten sie noch selbst die Schulbank und plauderten nun aus dem Nähkästchen.

Im Anschluss konnten die Schüler ihre Fragen stellen. So wollte jemand aus dem Plenum wissen, welche Schulabschlüsse von den Unternehmen denn gewünscht wären. Antwort: Alle Unternehmen suchen Schüler mit Realschulabschlüssen. Aber nicht nur die Zeugnisnoten seien entscheidend, sondern auch der persönliche Eindruck und das Engagement des Bewerbers, so die Azubis. Auch bei Nachfragen zum Einstellungstest und der Ausbildungsvergütung stand das Trio ausführlich Rede und Antwort. „Die Schüler erhielten einen sehr informativen Einblick“, sagt Linda Hiltenkamp, zuständige Studien- und Berufswahlkoordinatorin an der Gustav-Heinemann-Realschule. „Denn viele von ihnen wissen noch nicht, wohin die berufliche Reise gehen soll.“

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Schüler strömten an die Infotische der Unternehmen, um erste berufliche Kontakte zu knüpfen und um sich noch mehr Infos aus erster Hand zu holen. Schließlich bieten innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries weitaus mehr Ausbildungsberufe an, als das Trio auf der Bühne präsentierte. „Im persönlichen Gespräch lernen sie im besten Fall ihren künftigen Ausbilder und Personalleiter kennen“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Der Termin an der Gustav-Heinemann-Realschule in Bottrop war die Premiere. Bis zu den Sommerferien folgen noch 15 weitere Termine im gesamten Ruhrgebiet.