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Essener Unternehmensverband und Agentur für Arbeit sind wieder Schirmherren

Es ist die zweite Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Und wie schon bei der Premiere im Vorjahr wird sie wieder mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Essener Unternehmensverband (EUV) von zwei prominenten Schirmherren unterstützt.

„Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat im letzten Jahr viele Schülerinnen und Schüler erreicht und sie über ihre Chancen zum Start in das Berufsleben anschaulich informiert“, erklärt Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit „Bei der Suche nach der richtigen Ausbildung unterstützen auch unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater frühzeitig und zeigen den jungen Menschen ihre Möglichkeiten auf.“

Neben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist auch der Essener Unternehmensverband wieder mit von der Partie. „Der Fachkräftemangel wird zunehmend spürbar, das Arbeitskräftepotential sinkt“, sagt EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders. „Im Wettbewerb um ausbildungsfähige junge Leute müssen die Betriebe deshalb die Attraktivität ihrer Lehrberufe und dualen Studiengänge hervorheben und so früh wie möglich um den eigenen Nachwuchs werben.“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Schultermine der Sekundarstufen I und II auf Hochtouren. „Wir sammeln zunächst die eingereichten Unterlagen. Bewerbungen sind weiterhin möglich“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Ab Anfang März 2018 tourt die Ausbildungsoffensive durch das Revier. Die Unternehmen innogythyssenkruppEvonik IndustriesFOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis insgesamt 16 weiterführende Schulen. In einer informativ-unterhaltsamen Talkshow präsentiert der berufliche Nachwuchs das Unternehmen und spricht offen und ehrlich über die Ausbildung.

Die Auszubildenden stehen hierbei im Mittelpunkt, während die Ausbilder und Personalleiter ins zweite Glied rücken. Nach der Talkrunde dürfen die Schüler aus dem Plenum heraus den Azubis Fragen stellen. Somit entsteht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde haben die Schüler an den Infotischen der teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, erste berufliche Kontakte zu knüpfen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Es geht wieder los: Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt auch 2018 durch das Revier

Nach dem großen Premieren-Erfolg aus dem Vorjahr tourt ab März die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wieder durch die Revierstädte. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnliches Talkshow-Format gegen den Fachkräftemangel. Die teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde offen über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren etabliert. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Im vergangenen Jahr erreichte die Ruhrgebiets-Tour bei ihrer Premiere mehr als 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen. „Wir hatten bereits unmittelbar nach den Schulbesuchen die ersten Anfragen für die Tour 2018“, berichtet Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch insgesamt 16 Schulen im Revier.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Premieren-Tour mit positiver Bilanz: Mehr als 1600 potenzielle Bewerber erreicht

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist gleich bei ihrer Premieren-Tour ein Erfolg. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Auf der viermonatigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet fanden insgesamt 16 Schulbesuche statt. In dieser Zeit erreichten die teilnehmenden Unternehmen mehr als 1600 Schulabgänger und damit potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten.

Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2018. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. „Es war eine erfolgreiche Tour. Die Azubis haben einen erstklassigen Job gemacht und die Tour verlief ohne Komplikationen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. „Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr.“ Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2018 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Den Zuschauerrekord verbuchte bei der Premieren-Tour das Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen mit mehr als 300 Schülern aus der Oberstufe.

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt gab es 16 Veranstaltungen. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Unternehmensverband Ruhrgebiet und die Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft.

Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow reden sie offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber und geben nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch. Nach dem Talk stehen die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.

Erfolgreicher Abschluss der Premieren-Tour an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Mit dem erfolgreichen Besuch an der Heinrich-Böll-Gesamtschule ist die Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet zu Ende gegangen. Es war der 16. und letzte Termin. In der Mensa zeigten die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management keine Spur von Ermüdung.

Ganz im Gegenteil: Das Quartett machte erfrischend Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und für ein duales Studium an der FOM. Den Anfang machte Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe). In der Talkrunde stellte er die opta data Gruppe vor. „Wir sind eines der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern“, sagte Effenberger. Wer eine Ausbildung beim familiengeführten Unternehmen absolviert, hat beste Karriereaussichten. „Viele ehemalige Azubis sind heute noch bei der opta data Gruppe tätig.“ Der Umgang sei sehr familiär und die Ausbilder haben immer ein offenes Ohr bei Nachfragen oder Problemen.

Diese Erfahrungen macht auch Mandy Vorberg (Kauffrau für Büromanagement) bei innogy. „Wir werden in den Abteilungen nicht als Azubis, sondern als gleichwertige Mitarbeiter wahrgenommen.“ Für ihre Ausbildung müssten die Schüler vor allem Kommunikationsfähigkeit, Freude an PC- und Bürotätigkeiten sowie sehr gute Rechtschreibkenntnisse mitbringen. Beim Industriekonzern stehen ihr auch nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung alle Türen offen. Ihr wichtiger Tipp an die Gesamtschüler: Beim Vorstellungsgespräch sollte man gepflegt erscheinen. „Keine kaputte Hose, saubere Schuhe und die Männer mit Hemd, die Frauen mit Bluse.“

Auch Sheryl Brough gewährte Einblicke in ihren Ausbildungsalltag bei thyssenkrupp. „Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima“, sagte die künftige Industriekauffrau. „Die Azubis machen immer zusammen Mittagspause.“ Eine Ausbildung beim Industriekonzern würde sie jederzeit wieder beginnen. Vor allem lobte sie die beruflichen Perspektiven. Währenddessen schwärmte Louisa Micheel (Studiengang: Business Administration) von ihrem dualen Studium an der FOM. „Es gibt keine überfüllten Hörsäle“, sagte sie. Der Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen sei persönlicher als an einer staatlichen Hochschule. In der Klausurenphase kann es allerdings manchmal stressig werden. „Dann benötigt man ein gutes Zeitmanagement“, so Micheel. Aber letzten Endes würde sich die harte und zeitintensive Arbeit lohnen. „Abschließend habe ich zwei Abschlüsse in der Tasche.“

Nach dem rund 45-minütigen Talk suchten die Gesamtschüler den Weg an die Infotische der Unternehmen und der FOM, um sich mit Infomaterialien einzudecken. Die verantwortlichen Ausbilder der Azubis und Studienberater standen bei Nachfragen ausführlich Rede und Antwort. Auch die Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet, war mit einem eigenen Infostand vertreten. Die Veranstaltung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule war der zweite Termin in Oberhausen. Im April besuchte die Roadshow die Fasia-Jansen-Gesamtschule. Seit März dieses Jahres tourte die Ausbildungsoffensive durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Teilnehmer für die Sekundarstufe I waren innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Auf der Tour für die Sekundarstufe II präsentierten sich die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Nachsitzen bei der Premiere an der Gesamtschule Brünninghausen in Dortmund

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet überzeugt an der Gesamtschule Brünninghausen. Bei der Premieren-Tour ging der Talk sogar in die 15-minütige Verlängerung. Gewöhnlich dauert die Gesprächsrunde circa 45 Minuten. In der Aula präsentierten sich die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management allerdings in Plauderlaune. Und im Anschluss des Talks wollten die interessierten Schüler noch ihre zahlreichen Fragen loswerden.

Moderatorin Sylvia Czapiewski wollte es von Ilka Hesse (Industriekauffrau, thyssenkrupp), Ömer Birinci (Informatikkaufmann, opta data Gruppe) und Christina Hermes (Kauffrau für Dialogmarketing, innogy) genau wissen. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“ und „Wie sieht euer Alltag aus?“ waren nur ein paar Fragen, die die Azubis offen und ehrlich beantworteten. Felix Volk (Studiengang: Business Administration, FOM) berichtete von seinen Erfahrungen und Erlebnissen im dualen Studium. „Zeitmanagement ist wichtig“, sagte er. Neben dem Hochschulstudium sammelt er praktische Erfahrungen im Betrieb. „Die Kombination ist gefragt in der Wirtschaft.“ Ömer Birinci gewährte Einblicke aus dem Innenleben der opta data Gruppe. „Es ist ein Familienunternehmen mit tollen Kollegen und einem angenehmen Arbeitsklima.“ Als Azubi dürfe man sogar die Ausbilder duzen. Nach seiner Lehrzeit hofft er auf eine Weiterbeschäftigung. „Viele der heutigen Mitarbeiter haben einst selbst bei der opta data Gruppe ihre Ausbildung absolviert.“ Stellvertretend für das Quartett sagte Christina Hermes einen ganz zentralen Satz: „Wir sind alle Azubis und dürfen Fehler machen. Dafür sind wir in der Ausbildung.“ Bei innogy bekommt sie viel Verantwortung übertragen. „Bei Nachfragen kann ich mich jederzeit an meine Ausbilder wenden.“ Auch Ilka Hesse lobte den persönlichen Kontakt zu den Ausbildern. Zudem bieten sich für sie bei einem Konzern wie thyssenkrupp, der weltweit aufgestellt ist, nach der Ausbildung vielfältige Perspektiven. „Ich würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei thyssenkrupp beginnen“, sagte sie.

Der Wissensdurst der angehenden Abiturienten war nach dem Talk noch lange nicht gestillt. An den Infotischen der Unternehmen und der FOM gingen die persönlichen Gespräche zwischen Schülern, Azubis, Ausbildern und Studienberatern weiter. Auch am Infostand der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet, holten sich die Schüler zusätzlich Flyer und Broschüren zur Berufswahlorientierung.

Der Besuch an der Gesamtschule Brünninghausen war der einzige Termin in Dortmund während der laufenden Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Insgesamt gibt es 16 Veranstaltungen. Das Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber.

Azubis reden Klartext beim Besuch am Landfermann-Gymnasium in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert ihre erfolgreiche Duisburg-Premiere am Landfermann-Gymnasium. Carla Johann (opta data Gruppe), Alexander Sanders (thyssenkrupp), Clara Dierich (innogy) und Jan-Niklas van Kempen (FOM) zeigten vor mehr als 120 angehenden Abiturienten in der Aula keine Spur von Nervosität. 45 Minuten plauderte das Quartett authentisch und ohne auswendig gelernte Floskeln über die Vor- und Nachteile ihrer Ausbildung.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Ich wusste auch nicht, was ich nach der Schulzeit machen soll“, gab Carla Johann offen zu. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr bewarb sie sich bei der opta data Gruppe. Nun lernt sie den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen und ist hellauf begeistert. „Es ist alles sehr kollegial und angenehm. Man spürt, dass es ein Familienunternehmen ist. Wir haben sogar Azubi-Sprechtage.“ Wer sich wie Alexander Sanders erfolgreich bei thyssenkrupp bewerben möchte, der muss zunächst nach einer fehlerfreien Bewerbung den Einstellungstest und das Bewerbungsgespräch absolvieren. „Es werden auch Fragen zum Konzern und zum Beruf gestellt“, erinnerte er sich. Carla Dierich wollte ganz bewusst zu einem großen Industriekonzern wie innogy. „Dort hat man während und nach der Ausbildung alle beruflichen Möglichkeiten.“ Als Kauffrau für Büromanagement mit dem Zusatz Fremdsprachenkorrespondentin darf sie sich über einen Auslandsaufenthalt freuen. Die Azubis redeten im Talk frei von der Leber weg. Bewerbungen auf Papier werden inzwischen ungern gesehen, so der Tenor. Mittlerweile bevorzugen alle drei Unternehmen die Online-Variante über die jeweilige Internetseite. Jan-Niklas van Kempen hat den Studiengang Business Administration erfolgreich abgeschlossen und lobte seine duale Ausbildung an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. „Es ist sehr kollegial und es sind viel kleinere Lerngruppen als einer staatlichen Hochschule.“ Der Kontakt zu den Lehrenden sei auch viel persönlicher. „Die Dozenten kennen jeden mit Namen.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche zwischen Schülern, Azubis und Ausbildern an den Infotischen der Unternehmen weiter. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 28 Standorten mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy und thyssenkrupp bilden in rund 50 verschiedenen Berufen aus. Die opta data Gruppe mit ihrem Firmensitz in Essen hat mehr als 2000 Mitarbeiter in 19 Unternehmen und ist wie innogy und thyssenkrupp auf der Suche nach neuen Azubis für das Ausbildungsjahr 2018. „Die Schüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Der Besuch am Landfermann-Gymnasium war der erste und einzige Termin in Duisburg während der aktuell laufenden Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Revier statt. Das Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber.

Toller Termin der Ausbildungsoffensive am Gymnasium Am Stoppenberg in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch auf der Premieren-Tour am Gymnasium Am Stoppenberg begeisterten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management die angehenden Abiturienten mit ihrem Auftritt. In der Aula redeten sie vor mehr als 100 Schülern unverblümt über ihre berufliche Ausbildung und über ihr Studium.

Moderator Stephan Knipp hakte während der Talkrunde gezielt nach. Und Dilara Babadagi (IT-Systemkauffrau, innogy), Manuel Günther (Mechatroniker, thyssenkrupp), Carla Johann (Kauffrau im Gesundheitswesen, opta data Gruppe) und Cyra Balles (Studiengang: Business Administration, FOM) standen bereitwillig und ausführlich Rede und Antwort.

Manuel Günther berichtete von seinen Anfangstagen bei thyssenkrupp: „Es gab eine Woche zum Kennenlernen mit allen Azubis aus ganz Deutschland.“ Vom ersten Tag an hatte er sich heimisch gefühlt. „Alles sehr angenehm und familiär.“ Familiär geht es auch bei der opta data Gruppe zu. „Es ist ein Familienunternehmen“, sagte Carla Johann. Sie erzählte von ihrer Bewerbungsphase und von ihren beruflichen Perspektiven. „Meine Ausbilderin war selbst einmal Auszubildende bei der opta data Gruppe.“ Das Unternehmen bildet für den eigenen Bedarf aus, deshalb stehen ihr nach der Ausbildung alle Türen offen. Typische Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen zählen definitiv nicht zu den Azubi-Aufgaben von Dilara Babadagi. Die künftige IT-Systemkauffrau lobte ihre Ausbilder und ihre Arbeitskollegen bei innogy. „Man kann mit allen Problemen zu ihnen kommen. Man wird nicht als Azubi, sondern als vollwertiger Mitarbeiter wahrgenommen.“ Das Unternehmen überträgt dem Nachwuchs sogar sehr viel Verantwortung. „Die Azubis dürfen eigene Projekte betreuen“, so Dilara Babadagi. Unterdessen erzählte Cyra Balles von ihrem dualen Studium an der FOM. In der Prüfungsphase sei Disziplin und gutes Zeitmanagement gefragt. „Ein Numerus clausus wird bei der Anmeldung nicht verlangt“, sagte sie. Ganz bewusst hatte sie sich für diesen Karriereschritt entschieden. „Ich wollte die Theorie an der Hochschule mit der Praxis in der Ausbildung kombinieren.“

Als Stephan Knipp die Fragerunde für das Plenum eröffnete, traute sich keiner vor den Augen der Mitschüler eine Frage an die Azubis zu stellen. Dafür strömten sie anschließend viel lieber an die Infotische der Unternehmen. Im persönlichen Gespräch unter vier Augen informierten sie sich bei den anwesenden Ausbildern und Azubis über ihre Perspektiven bei den Unternehmen und an der FOM. Wer sich noch unsicher war, wohin die berufliche Reise gehen soll, wählte den direkten Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit Essen.

Der Besuch am Gymnasium Am Stoppenberg war der dritte und letzte Termin in Essen auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch das gesamte Revier und veranstaltet insgesamt 16 Schultermine.

Azubis überzeugen an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Bottrop

Was mache ich nach dem Abitur? Studium oder Ausbildung? Diese Fragen stellen sich aktuell viele Gesamtschüler aus der Jahrgangsstufe 11. Antworten darauf und zu Perspektiven im Beruf gaben Auszubildende von innogy, thyssenkrupp und der opta data Gruppe sowie Studierende der FOM Hochschule für Oekonomie & Management beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Janusz-Korczak-Gesamtschule. Die Teilnehmer machten Werbung für eine Lehrstelle bei ihrem Arbeitgeber oder für eine duale Ausbildung an der Hochschule.

Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 100 künftige Abiturienten lauschten im Pädagogischen Zentrum der Talkrunde um Radio-Moderator Stephan Knipp mit Rebecca Inocencio Afonso (opta data Gruppe), Alexander Sanders (thyssenkrupp), Mandy Vorberg (innogy) und Felix Musolf (FOM). Ohne Lampenfieber und ohne eine Spur von Nervosität meisterten die Azubis ihren Auftritt. Offen und ehrlich kamen die Vor- und Nachteile der Ausbildung zur Sprache. Zum Beispiel kann für einen Azubi im 1. Lehrjahr die Umstellung vom Schul- zum Berufsalltag anfangs ungewohnt sein, gaben die Azubis offen und ehrlich zu. Der Spaß an der Arbeit und die tägliche Freude auf die Arbeitskollegen machen diesen Umstand allerdings wett. „Wir dürfen unsere Ausbilder sogar duzen“, sagte Rebecca Inocencio Afonso. Insbesondere die familiäre Atmosphäre und das persönliche Verhältnis mit den jeweiligen Ausbildungsleitern hoben die Azubis im Talk hervor. Felix Musolf lobte die Zusammenarbeit mit den Dozenten an der FOM und das gelebte Gemeinschaftsgefühl mit den Kommilitonen. „Einem Azubi werden sehr viele berufliche Chancen geboten“, schwärmte Alexander Sanders von thyssenkrupp. Mandy Vorberg ist im 1. Lehrjahr und lernt gerne bei innogy. „Man hat die Möglichkeit auf einen Aufenthalt im Ausland und man wird nach der Ausbildung für ein Jahr übernommen.“

Neugierig hörten die Schüler zu und stellten selbst interessierte Fragen. Die Azubis sollten erzählen, wie ihr normaler Arbeitstag aussieht. Ebenso wurde nach der Ausbildungsvergütung und nach den Studiengebühren an der FOM gefragt. Im Anschluss daran suchten die Schüler für weitere Informationen den direkten Weg an die Stände der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bieten weitaus mehr als die vorgestellten Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Tour war auch die Agentur für Arbeit mit einem Infostand vertreten. „Das Konzept der Ausbildungsoffensive gefällt mir sehr gut. Die Schüler erhalten persönliche Einblicke“, sagte Thomas Giesen, Abteilungsleiter der Oberstufe an der Janusz-Korczak-Gesamtschule.

Die Janusz-Korczak-Gesamtschule war der zweite Teilnehmer aus Bottrop bei der diesjährigen Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Den Auftakt feierte die Roadshow im März an der Gustav-Heinemann-Realschule. Bis Juli finden insgesamt 16 Schultermine an weiterführenden Schulen im gesamten Revier statt.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein Erfolg am Schalker Gymnasium

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet lässt beim Besuch am Schalker Gymnasium bei den Schülern keine Fragen offen. Was verdiene ich in der Ausbildung? Werde ich nach der Ausbildung übernommen? Welche Vor- und Nachteile bringt ein duales Studium? Diese und weitere Fragen haben die Azubis der Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management authentisch, ehrlich und sympathisch in der Aula vor den Oberstufenschülern beantwortet.

Moderator Stephan Knipp fragte gezielt nach und die Azubis Janina Emundts (innogy), Vanessa Grallert (thyssenkrupp), Rebecca Inocencio Afonso (opta data Gruppe) und Lena Harms (FOM) hielten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Die Auszubildenden berichteten von ihrem Berufsalltag. Nervös und aufgeregt waren sie alle an ihrem ersten Arbeitstag. Die Unternehmen ließen ihre Azubis aber nicht alleine im Regen stehen. Stattdessen lernten diese an den ersten Tagen ihren Arbeitgeber und die unterschiedlichen Abteilungen kennen. innogy, opta data Gruppe und thyssenkrupp begrüßen den beruflichen Nachwuchs mit einer Einführungswoche. Lena Harms mag die „familiäre Atmosphäre“ an der FOM zwischen den Studierenden und den Dozenten. „Man sammelt während des Studiums schon praktische Erfahrungen im Betrieb“, so Lena Harms.

Die Azubis hatten sich ganz bewusst für eine Lehrstelle bei ihrem Arbeitgeber entschieden. „Die opta data Gruppe ist ein Familienunternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern“, sagte Rebecca Inocencio Afonso. „Viele ehemalige Azubis sind inzwischen in Führungspositionen.“ Auch Janina Emundts (innogy) und Vanessa Grallert (thyssenkrupp) lobten die beruflichen Perspektiven und wiesen auf die mehr als 50 verschiedenen Ausbildungsberufe in den Unternehmen hin. Warme Worte erhielten zudem die Ausbilder. „Bei Problemen haben sie für uns immer ein offenes Ohr“, so der Tenor.

Angesichts des Fachkräftemangels besuchen thyssenkrupp, innogy und die opta data Gruppe auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet weiterführende Schulen im Revier. Hierbei machen nicht die Unternehmen, sondern vielmehr die Azubis kräftig Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Die FOM möchte im Zuge dessen auf das vielfältige Angebot an dualen Studiengängen an den insgesamt 28 Standorten in ganz Deutschland aufmerksam machen. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist konzipiert für die Sekundarstufe I und für die Sekundarstufe II.

Der Besuch am Schalker Gymnasium war der Auftakt von drei Terminen in Gelsenkirchen. Am Donnerstag, 8. Juni, ist die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet zunächst an der Gertrud-Bäumer-Realschule und dann am Dienstag, 4. Juli, an der Gesamtschule Berger Feld jeweils mit der Tour für die Sekundarstufe I zu Gast.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gastiert am Gymnasium Heißen in Mülheim

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein Erfolg am Gymnasium Heißen. In der Schul- und Stadtteilbibliothek an der Kleiststraße überzeugte die Roadshow durch ihre Kommunikation auf Augenhöhe. Vor mehr als 80 Schülern standen nicht die Ausbilder der Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Azubis.

Moderator Stephan Knipp befragte Christina Gantz (thyssenkrupp), Elisa Fagone (FOM), Ömer Birinci (opta data Gruppe) und Karlotta Dicke (innogy) etwa nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. Alle vier hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden. Die Azubis machten mit ihrem lockeren Auftritt regelrecht Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle vier Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis. 45 Minuten plauderte das Quartett unverblümt, authentisch und ohne auswendig gelernte Floskeln über die Vor- und Nachteile.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. Sie interessierten sich unter anderem für die Dauer der Ausbildung, für die Vergütung und für die verschiedenen Ausbildungsberufe der Unternehmen sowie für das breite Angebot an Studiengängen der FOM. Im Anschluss daran verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, wo sich die vier Unternehmen und die Bundesagentur für Arbeit als Schirmherr der Ausbildungsoffensive den weiteren Nachfragen der Schüler stellten. Die Jugendlichen suchten den direkten Kontakt mit den Ausbildungsleitern und ließen sich informieren und beraten.

Der Termin am Gymnasium Heißen war der zweite Besuch in Mülheim an der Ruhr binnen zwei Wochen. Damals machte die Tour für die Sekundarstufe I schon Station an der Realschule Stadtmitte. Mülheim wird noch einmal Gastgeber der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet sein. Am Mittwoch, 14. Juni, besucht die Roadshow die Realschule Broich.