Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gastiert am Gymnasium Heißen in Mülheim

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein Erfolg am Gymnasium Heißen. In der Schul- und Stadtteilbibliothek an der Kleiststraße überzeugte die Roadshow durch ihre Kommunikation auf Augenhöhe. Vor mehr als 80 Schülern standen nicht die Ausbilder der Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Azubis.

Moderator Stephan Knipp befragte Christina Gantz (thyssenkrupp), Elisa Fagone (FOM), Ömer Birinci (opta data Gruppe) und Karlotta Dicke (innogy) etwa nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. Alle vier hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden. Die Azubis machten mit ihrem lockeren Auftritt regelrecht Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle vier Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis. 45 Minuten plauderte das Quartett unverblümt, authentisch und ohne auswendig gelernte Floskeln über die Vor- und Nachteile.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. Sie interessierten sich unter anderem für die Dauer der Ausbildung, für die Vergütung und für die verschiedenen Ausbildungsberufe der Unternehmen sowie für das breite Angebot an Studiengängen der FOM. Im Anschluss daran verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, wo sich die vier Unternehmen und die Bundesagentur für Arbeit als Schirmherr der Ausbildungsoffensive den weiteren Nachfragen der Schüler stellten. Die Jugendlichen suchten den direkten Kontakt mit den Ausbildungsleitern und ließen sich informieren und beraten.

Der Termin am Gymnasium Heißen war der zweite Besuch in Mülheim an der Ruhr binnen zwei Wochen. Damals machte die Tour für die Sekundarstufe I schon Station an der Realschule Stadtmitte. Mülheim wird noch einmal Gastgeber der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet sein. Am Mittwoch, 14. Juni, besucht die Roadshow die Realschule Broich.

 

Rekordkulisse beim Auftakt der Sek-II-Tour am Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet verzeichnet beim Besuch am Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen einen Tour-Rekord. Mehr als 250 Schüler verfolgten im ausverkauften Pausenraum den Auftritt der Azubis Michelle Labonté (thyssenkrupp), Maria Gilgenbach (innogy), Joel Effenberger (opta data Gruppe) und Verena Trappmann (FOM Hochschule für Oekonomie & Management) auf der Tour für die Sekundarstufe II. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem benachbarten Erich-Brost-Berufskolleg statt.

Die Unternehmen wählten ihre Azubis mit Bedacht aus und schickten ausschließlich künftige Kaufmänner und Kauffrauen auf die Bühne. Denn der schulische Schwerpunkt beider Berufskollegs liegt im kaufmännischen Bereich. Radiomoderator Michael Nowak fühlte den Azubis auf den Zahn. Das Quartett zeigte sich in Plauderlaune und redete frei von der Leber weg. Alle vier Azubis gaben Bewerbungstipps, berichteten über berufliche Tagesabläufe und lobten das familiäre Arbeitsklima sowie das persönliche Verhältnis zu ihren Ausbildern.

Ein Schüler aus dem Plenum fragte nach den Aufstiegschancen. Laut Joel Effenberger gibt es bei der opta data Gruppe eine sehr hohe Übernahmequote. Michelle Labonté (thyssenkrupp) und Maria Gilgenbach (innogy) sowie Verena Trappmann mit ihrer dualen Ausbildung bei der FOM haben beste Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz nach den bestandenen Prüfungen. Auch bei der Ausbildungsvergütung punkteten die Azubis mit Ehrlichkeit. Die Schüler gaben sich aber nicht mit den gegebenen Antworten zufrieden. Die Offenheit machte Lust auf Nachfragen. Im Anschluss der Talkrunde gingen die Gespräche an den Infoständen der Unternehmen miteinander und untereinander weiter. Mehr Infos zu den unterschiedlichen Ausbildungsberufen erteilten zusätzlich die anwesenden Personalleiter und Ausbilder. Die FOM stellte dabei das breite Angebot der dualen Studiengänge vor. „Es war eine tolle Veranstaltung, die Schüler erhielten umfassend Einblicke in die Ausbildungsberufe und Studiengänge“, sagte Nicole Staudemeyer, zuständig für die Berufsorientierung am Robert-Schumann-Berufskolleg.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt noch bis Juli durch das Revier. Der Termin am Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen war die dritte Veranstaltung auf der Premieren-Tour. 13 weitere Schulbesuche im Ruhrgebiet folgen. Die Ausbildungsoffensive arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler der Sekundarstufe II konzipiert. Die Azubis sind die Repräsentanten der Unternehmen und werben für eine Ausbildung bei innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, opta data Gruppe oder für ein duales Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Azubis überzeugen beim Besuch an der Realschule Stadtmitte in Mülheim

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet begeistert die Jahrgangsstufe 9 der Realschule Stadtmitte. Mehr als 110 Schüler lauschten neugierig und interessiert in der ausverkauften Aula den Ausführungen der Azubis. Offen, ehrlich und authentisch präsentierten sich Nicole Paterski (Chemikantin bei Evonik), Besir Simsek (Verfahrensmechaniker bei thyssenkrupp) und Jens Eikenkamp (Elektroniker bei innogy). Im Talk mit Radio-Moderator Michael Nowak berichtete das Trio unter anderem von seinem Berufsalltag, von der Bewerbungsphase, den Weiterbildungsmöglichkeiten und sogar von der Ausbildungsvergütung.

„Ich bin wirklich begeistert von dem Auftritt der Azubis“, sagte Angelia Rindt-Göbig, zuständige Berufswahlkoordinatorin der Realschule Stadtmitte. „Sie sprechen die Sprache der Schüler und kommunizieren somit auf Augenhöhe.“ Die teilnehmenden Unternehmen thyssenkrupp, Evonik Industries und innogy bewiesen bei der Auswahl ihrer Azubis ein gutes Händchen. Nach dem Talk auf der Bühne fragten die Schüler dem Trio förmlich Löcher in den Bauch. „Benötigt ihr Englisch in der Ausbildung?“, „Habt ihr trotz der Ausbildung überhaupt noch Freizeit?“ oder „Welcher Schulabschluss wird benötigt?“ waren nur drei der zahlreichen Fragen. Das Trio sprach sich einstimmig für eine Ausbildung nach der Schulzeit aus.

Alle weiteren Fragen wurden schließlich an den Infoständen der Unternehmen geklärt. Dort warteten bereits die verantwortlichen Ausbilder und Personalchefs. Die Schüler nutzten die einmalige Möglichkeit, sich über das breite Ausbildungsangebote aller drei Unternehmen ausgiebig zu informieren. Auch für ein Gespräch unter vier Augen standen die Azubis zur Verfügung. Noch lange Zeit nach dem Ende der Talkshow bildeten sich Menschentrauben an den Infoständen. Die Schüler deckten sich ausreichend mit Broschüren und Flyern der Unternehmen ein. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Realschule Stadtmitte war der erste Termin der Premierentour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Am Mittwoch, 29. März, besucht die Roadshow das Gymnasium Heißen. Dann sind die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management für die Sekundarstufe II zu Gast. Denn die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler aus der Oberstufe konzipiert.

Ein Tour-Auftakt nach Maß an der Gustav-Heinemann-Realschule in Bottrop

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert in Bottrop eine perfekte Premiere für die Tour 2017. Mehr als 60 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Gustav-Heinemann-Realschule verfolgten interessiert den Auftakt. Unverblümt redeten die Azubis Jasmina Krings (innogy), Florian Wagner (thyssenkrupp) und Robert Simpkins (Evonik Industries) auf der Bühne in der Aula im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp über die Vor- und Nachteile ihrer Ausbildung.

Die Nachwuchskräfte präsentierten ihren Arbeitgeber als Ausbildungsbetrieb und lieferten einen ehrlichen Eindruck über die Geschehnisse hinter den Kulissen. Stephan Knipp hakte gezielt nach und fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase und den Karrierechancen. Die Azubis nahmen dabei kein Blatt vor den Mund. Vor Monaten drückten sie noch selbst die Schulbank und plauderten nun aus dem Nähkästchen.

Im Anschluss konnten die Schüler ihre Fragen stellen. So wollte jemand aus dem Plenum wissen, welche Schulabschlüsse von den Unternehmen denn gewünscht wären. Antwort: Alle Unternehmen suchen Schüler mit Realschulabschlüssen. Aber nicht nur die Zeugnisnoten seien entscheidend, sondern auch der persönliche Eindruck und das Engagement des Bewerbers, so die Azubis. Auch bei Nachfragen zum Einstellungstest und der Ausbildungsvergütung stand das Trio ausführlich Rede und Antwort. „Die Schüler erhielten einen sehr informativen Einblick“, sagt Linda Hiltenkamp, zuständige Studien- und Berufswahlkoordinatorin an der Gustav-Heinemann-Realschule. „Denn viele von ihnen wissen noch nicht, wohin die berufliche Reise gehen soll.“

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Schüler strömten an die Infotische der Unternehmen, um erste berufliche Kontakte zu knüpfen und um sich noch mehr Infos aus erster Hand zu holen. Schließlich bieten innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries weitaus mehr Ausbildungsberufe an, als das Trio auf der Bühne präsentierte. „Im persönlichen Gespräch lernen sie im besten Fall ihren künftigen Ausbilder und Personalleiter kennen“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Der Termin an der Gustav-Heinemann-Realschule in Bottrop war die Premiere. Bis zu den Sommerferien folgen noch 15 weitere Termine im gesamten Ruhrgebiet.

Erfolgreiche Generalprobe der „Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet“

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet kann endlich starten. Die Generalprobe für die Premieren-Tour 2017 ist erfolgreich im Hotel Ruhrturm an der Huttropstraße in Essen über die Bühne gegangen. Die Azubis der teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe übten die Gesprächssituation und den Umgang mit Mikrofonen ein.

Bei der Generalprobe erhielten die Auszubildenden zum ersten Mal hautnah einen Eindruck davon, was in den kommenden vier Monaten bei den 16 Schulterminen im gesamten Ruhrgebiet auf sie zukommen wird. Radio-Moderator Stephan Knipp fühlte den Azubis gezielt auf den Zahn und stellte Fragen zur Unternehmenskultur, der Personalentwicklung, der Ausbildungsvergütung und nach den beruflichen Perspektiven. „Von Lampenfieber fehlte jede Spur“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Auch die Unternehmen sehen sich gut gerüstet für eine erfolgreiche Tour durch die weiterführenden Schulen des Ruhrgebiets. Die beiden Radio-Moderatoren Michael Nowak und Stephan Knipp werden im Wechsel durch die Talkrunden mit den Azubis führen.

Der Startschuss fällt am Dienstag, 7. März, in Bottrop. Mit dem Besuch der Gustav-Heinemann-Realschule beginnt die Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die innovative Road-Show arbeitet mit zwei unterschiedlichen Touren. Es gibt eine Tour für die Sekundarstufe I und eine für die Sekundarstufe II. Die Tour für die Sekundarstufe I war bereits drei Wochen vor dem Start mit acht Terminen ausverkauft. Bewerbungen von weiterführenden Schulen aus dem Ruhrgebiet für die Sekundarstufe II sind weiterhin möglich per E-Mail über info@ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324.

In Vergleich zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt, sondern stattdessen die Auszubildenden. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Die Azubis werden kein Blatt vor den Mund nehmen und sprechen offen und ehrlich die Vor- und Nachteile an. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren möglicherweise künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen zur Ausbildung stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren in Essen etabliert und ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. „Pro Jahr erreichen wir mit unseren Touren rund 1000 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.