Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet begeistert an der Realschule Essen-West

Die Azubis von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Essen-West. Auf der Premieren-Tour durch das Revier machte die Roadshow diesmal Station in Frohnhausen.

„Heute gibt’s eine Runde nur mit Mädels“, begrüßte Moderator Stephan Knipp das Trio im Talk. Die gesamte Jahrgangsstufe 9 der Realschule wartete mit Spannung auf die Infos aus erster Hand. Und Vivien Gelhaar (innogy), Franziska Höning (Evonik Industries) und Sabina Lorenz (thyssenkrupp) redeten nicht lange um den heißen Brei. Unverblümt und ohne rhetorische Floskeln beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Sabina Lorenz absolvierte zunächst ein einwöchiges Praktikum bei thyssenkrupp. Danach war sie so begeistert, dass sie sich um einen Ausbildungsplatz bewarb. Praktika werden von allen drei Unternehmen angeboten. Mittlerweile ist die künftige Mechatronikerin im 2. Lehrjahr. „Es wird nie langweilig. Kein Tag ist wie der andere.“ Nach dem Realschulabschluss führte der Weg von Franziska Höning zu Evonik Industries. Allen voran lobte sie die familiäre Atmosphäre im Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen macht ebenfalls Spaß“, sagte sie. Ihr Arbeitsplatz ist im Labor. Währenddessen arbeitet Vivien Gelhaar von innogy im Büro. Als angehende Industriekauffrau mit dem Schwerpunkt EU freut sie sich auf einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt im nordenglischen York. „Ich kann in der Ausbildung mein Interesse für Zahlen und meine Kreativität ausleben.“

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird kein Blatt vor dem Mund genommen. Deshalb verrieten die Azubis noch ihre Karriereaussichten, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie redeten über die Vor- und Nachteile der Berufsschule. Auch das Verhältnis zu den anderen Azubis und zu den Ausbildern kam zur Sprache. „Wir können immer zu ihnen kommen und sie helfen uns bei Problemen“, lobte das Trio die Ausbilder.

Nach all den Antworten schlug die Stunde der Schüler. Sie konnten ihre Fragen an die drei Azubis loswerden. Die Jahrgangsstufe 9 zeigte sich anfangs etwas zögerlich und zurückhaltend. Aber nachdem sich der erste Mitschüler an die Infotische der Unternehmen getraut hatte, folgten ihm die anderen. Dort informierten sich die Schüler über das breite Angebot der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bilden Nachwuchskräfte in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus.

Der Besuch an der Realschule Essen-West war der zweite von drei Schulterminen der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Am Montag, 12. Juni, ist die Roadshow mit der Tour für die Sekundarstufe II und den Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management am Gymnasium Am Stoppenberg zu Gast.

Azubis überzeugen an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Bottrop

Was mache ich nach dem Abitur? Studium oder Ausbildung? Diese Fragen stellen sich aktuell viele Gesamtschüler aus der Jahrgangsstufe 11. Antworten darauf und zu Perspektiven im Beruf gaben Auszubildende von innogy, thyssenkrupp und der opta data Gruppe sowie Studierende der FOM Hochschule für Oekonomie & Management beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Janusz-Korczak-Gesamtschule. Die Teilnehmer machten Werbung für eine Lehrstelle bei ihrem Arbeitgeber oder für eine duale Ausbildung an der Hochschule.

Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 100 künftige Abiturienten lauschten im Pädagogischen Zentrum der Talkrunde um Radio-Moderator Stephan Knipp mit Rebecca Inocencio Afonso (opta data Gruppe), Alexander Sanders (thyssenkrupp), Mandy Vorberg (innogy) und Felix Musolf (FOM). Ohne Lampenfieber und ohne eine Spur von Nervosität meisterten die Azubis ihren Auftritt. Offen und ehrlich kamen die Vor- und Nachteile der Ausbildung zur Sprache. Zum Beispiel kann für einen Azubi im 1. Lehrjahr die Umstellung vom Schul- zum Berufsalltag anfangs ungewohnt sein, gaben die Azubis offen und ehrlich zu. Der Spaß an der Arbeit und die tägliche Freude auf die Arbeitskollegen machen diesen Umstand allerdings wett. „Wir dürfen unsere Ausbilder sogar duzen“, sagte Rebecca Inocencio Afonso. Insbesondere die familiäre Atmosphäre und das persönliche Verhältnis mit den jeweiligen Ausbildungsleitern hoben die Azubis im Talk hervor. Felix Musolf lobte die Zusammenarbeit mit den Dozenten an der FOM und das gelebte Gemeinschaftsgefühl mit den Kommilitonen. „Einem Azubi werden sehr viele berufliche Chancen geboten“, schwärmte Alexander Sanders von thyssenkrupp. Mandy Vorberg ist im 1. Lehrjahr und lernt gerne bei innogy. „Man hat die Möglichkeit auf einen Aufenthalt im Ausland und man wird nach der Ausbildung für ein Jahr übernommen.“

Neugierig hörten die Schüler zu und stellten selbst interessierte Fragen. Die Azubis sollten erzählen, wie ihr normaler Arbeitstag aussieht. Ebenso wurde nach der Ausbildungsvergütung und nach den Studiengebühren an der FOM gefragt. Im Anschluss daran suchten die Schüler für weitere Informationen den direkten Weg an die Stände der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bieten weitaus mehr als die vorgestellten Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Tour war auch die Agentur für Arbeit mit einem Infostand vertreten. „Das Konzept der Ausbildungsoffensive gefällt mir sehr gut. Die Schüler erhalten persönliche Einblicke“, sagte Thomas Giesen, Abteilungsleiter der Oberstufe an der Janusz-Korczak-Gesamtschule.

Die Janusz-Korczak-Gesamtschule war der zweite Teilnehmer aus Bottrop bei der diesjährigen Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Den Auftakt feierte die Roadshow im März an der Gustav-Heinemann-Realschule. Bis Juli finden insgesamt 16 Schultermine an weiterführenden Schulen im gesamten Revier statt.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein Erfolg am Schalker Gymnasium

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet lässt beim Besuch am Schalker Gymnasium bei den Schülern keine Fragen offen. Was verdiene ich in der Ausbildung? Werde ich nach der Ausbildung übernommen? Welche Vor- und Nachteile bringt ein duales Studium? Diese und weitere Fragen haben die Azubis der Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management authentisch, ehrlich und sympathisch in der Aula vor den Oberstufenschülern beantwortet.

Moderator Stephan Knipp fragte gezielt nach und die Azubis Janina Emundts (innogy), Vanessa Grallert (thyssenkrupp), Rebecca Inocencio Afonso (opta data Gruppe) und Lena Harms (FOM) hielten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Die Auszubildenden berichteten von ihrem Berufsalltag. Nervös und aufgeregt waren sie alle an ihrem ersten Arbeitstag. Die Unternehmen ließen ihre Azubis aber nicht alleine im Regen stehen. Stattdessen lernten diese an den ersten Tagen ihren Arbeitgeber und die unterschiedlichen Abteilungen kennen. innogy, opta data Gruppe und thyssenkrupp begrüßen den beruflichen Nachwuchs mit einer Einführungswoche. Lena Harms mag die „familiäre Atmosphäre“ an der FOM zwischen den Studierenden und den Dozenten. „Man sammelt während des Studiums schon praktische Erfahrungen im Betrieb“, so Lena Harms.

Die Azubis hatten sich ganz bewusst für eine Lehrstelle bei ihrem Arbeitgeber entschieden. „Die opta data Gruppe ist ein Familienunternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern“, sagte Rebecca Inocencio Afonso. „Viele ehemalige Azubis sind inzwischen in Führungspositionen.“ Auch Janina Emundts (innogy) und Vanessa Grallert (thyssenkrupp) lobten die beruflichen Perspektiven und wiesen auf die mehr als 50 verschiedenen Ausbildungsberufe in den Unternehmen hin. Warme Worte erhielten zudem die Ausbilder. „Bei Problemen haben sie für uns immer ein offenes Ohr“, so der Tenor.

Angesichts des Fachkräftemangels besuchen thyssenkrupp, innogy und die opta data Gruppe auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet weiterführende Schulen im Revier. Hierbei machen nicht die Unternehmen, sondern vielmehr die Azubis kräftig Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Die FOM möchte im Zuge dessen auf das vielfältige Angebot an dualen Studiengängen an den insgesamt 28 Standorten in ganz Deutschland aufmerksam machen. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist konzipiert für die Sekundarstufe I und für die Sekundarstufe II.

Der Besuch am Schalker Gymnasium war der Auftakt von drei Terminen in Gelsenkirchen. Am Donnerstag, 8. Juni, ist die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet zunächst an der Gertrud-Bäumer-Realschule und dann am Dienstag, 4. Juli, an der Gesamtschule Berger Feld jeweils mit der Tour für die Sekundarstufe I zu Gast.