Azubis in Top-Form: Roadshow besucht Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Wattenscheid. Schon im Vorjahr besuchte die Roadshow die Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße. Auch der aktuelle Besuch überzeugte die mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9.

In der Mensa gewährten die Auszubildenden Marcel Becker (innogy), Maximilian Karl (Evonik Industries) und Julia Wach (thyssenkrupp) ehrliche Einblicke in ihren täglichen Arbeits- und Ausbildungsalltag. Das Trio redete Klartext. Marcel Becker ist angehender Koch bei innogy und musste sich zunächst an das frühe Aufstehen gewöhnen. Arbeitsbeginn ist morgens um 6 Uhr. Mittlerweile ist es für ihn zur Routine geworden. Er entschied sich ganz bewusst für innogy. „Es ist ein Unternehmen mit vielen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, sagte Becker. „Und in der Küche kann ich meine Kreativität ausleben.“ Als künftige Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp hat Julia Wach hingegen Gleitzeit und kann nach Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung ihren Arbeitsbeginn flexibler gestalten. Eine kaufmännische Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber kann sie nur empfehlen: „Es macht einfach Spaß, denn jeder Tag ist anders. Man wird nicht nur als Azubi wahrgenommen, sondern als gleichwertiger Mitarbeiter.“ Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei Evonik. „Wenn es Fragen oder Probleme gibt, haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr für uns“, so der angehende Chemikant. Auch nach den bestandenen Prüfungen haben die Azubis eine berufliche Zukunft im Unternehmen. „Evonik bildet für den eigenen Bedarf aus“, sagte Maximilian Karl.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. „Welcher Schulabschluss wird für eure Ausbildung benötigt?“, lautete nur eine der vielen Nachfragen. „Mit einem guten Realschulabschluss könntet ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Im Anschluss der Fragerunde aus dem Plenum verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, an denen die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie deren Ausbildern suchten.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der diesjährigen Tour der erste von zwei Terminen in Wattenscheid. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird am Montag, 9. Juli, nach insgesamt 16 Besuchen an weiterführenden Schule im Revier ihren Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule feiern. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Erfolgreicher Besuch an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch der Azubi-Talkshow an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck überzeugten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries mit ihrem Auftritt. Vor mehr als 90 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 zeigten die drei Azubis keine Spur von Lampenfieber und rührten für ihren Arbeitgeber fleißig die Werbetrommel.

Moderatorin Sylvia Czapiewski befragte Patrick Förster (Chemikant, Evonik), Marco Calabria (Industriekaufmann, innogy) und Philip Lansen (Mechatroniker, thyssenkrupp) zum Beispiel nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, war nur einer der wichtigen Tipps von den Azubis. Während der 45-minütigen Talkshow flüchtete sich das Trio nicht in rhetorische Floskeln, sondern redete frei von der Leber weg. Die Azubis machten mit ihrem lockeren und sympathischen Auftritt geradezu Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. In den kommenden Wochen beginnt die Bewerbungsphase bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries für den Ausbildungsjahrgang 2019. Die Realschüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die zuständigen Klassen- und Berufsberatungslehrer die Realschüler intensiv vorbereitet. Nach dem Talk war die Runde für Schülerfragen eröffnet. „Darf man auf der Arbeitsstelle ein Kopftuch tragen?“ oder „Was verdient ihr in der Ausbildung?“ lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auf die Frage „Lieber Studium oder Ausbildung?“ hatten die drei Azubis eine eindeutige Meinung. „Macht erst eine Ausbildung, studieren könnt ihr nachher immer noch“, antwortete das Trio unisono. Patrick Förster, Marco Calabria und Philip Lansen hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden.

Alle weiteren Fragen zur Ausbildung wurden im Anschluss an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries in persönlichen Gesprächen geklärt. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Erich-Kästner-Realschule war der einzige Schulbesuch in Gladbeck auf der diesjährigen Tour.

 

Roadshow gastiert an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat Duisburg einen erfolgreichen Besuch abgestattet. Die Roadshow für die Sekundarstufe I mit den Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries machte Halt an der Aletta-Haniel-Gesamtschule. Kein Platz in der Aula blieb unbesetzt. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den informativen Talk.

Was muss der Lebenslauf bei Evonik Industries an Infos beinhalten? Worauf wird in einer Bewerbung bei innogy geachtet? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch bei thyssenkrupp? Pedro Carvalho (Kaufmann für Büromanagement, innogy), Tim Schnock (Chemikant, Evonik) und Simon Durchleuchter (Elektroniker für Betriebstechnik, thyssenkrupp) beantworteten diese und weitere Fragen. Moderatorin Sylvia Czapiewski hatte sich mehrere Fragen zurechtgelegt und das Trio gab auf der Bühne sympathisch und ausführlich Auskunft. Die Azubis rührten fleißig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs.

Nach dem 45-minütigen Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Den Gesamtschülern brannten wichtige Fragen unter den Nägeln wie zum Beispiel: „Welcher Schulabschluss wird gewünscht?“, „Wie sieht es mit Sprachkenntnissen in der Ausbildung aus?“ oder „Wie hoch ist eure Ausbildungsvergütung?“, lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auch diesmal hielten die Azubis mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg.

Doch damit war der Wissensdurst der Schüler noch lange nicht gestillt. An den Infotischen der Unternehmen und der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, suchten die Jugendlichen im Anschluss noch das persönliche Gespräch mit den Azubis und deren anwesenden Ausbildern. „Evonik, innogy und thyssenkrupp haben drei Ausbildungsberufe vorgestellt. Aber alle drei Unternehmen bieten insgesamt mehr als 50 Ausbildungsberufe an“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei Touren, die eine ist für die Sekundarstufe I und die andere für die Sekundarstufe II konzipiert. Insgesamt gibt es 16 Termine an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Roadshow kommt noch einmal nach Duisburg. Am Dienstag, 26. Juni, findet die Veranstaltung am Franz-Haniel-Gymnasium für Schüler aus der Oberstufe statt. Als Unternehmen sind dann innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management mit von der Partie.