Schirmherrn besuchen die Tour an der Gesamtschule Bockmühle in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet biegt auf die Zielgerade der aktuellen Tour ein. Diesmal machte die Azubi-Talkshow mit den Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries Station in Essen an der Gesamtschule Bockmühle. Es war der bereits 13 von 16 Terminen in weiterführenden Schulen im gesamten Revier. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den Talk im Theaterraum. Zuvor durfte Moderatorin Sylvia Czapiewski zwei besondere Gäste begrüßen.

Dr. Sascha Schacht, Geschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), und Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, statteten der Gesamtschule einen Besuch ab. Der EUV und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sind Schirmherrn der diesjährigen Ausbildungsoffensive. Sascha Schacht appellierte an die Schüler, sich für eine Ausbildung zu interessieren und sich zu bewerben. „Die berufliche Welt steht Ihnen offen. Die Unternehmen suchen Sie“, sagte er und verwies auf den Fachkräftemangel. Torsten Withake pflichtete ihm bei. „Eine Ausbildung macht Spaß. Nutzen Sie diese Chance und suchen Sie das Gespräch mit den Azubis und deren Ausbildern.“

Im Anschluss gehörte den Azubis die Bühne. Funda Savran (innogy, Fachfrau für Systemgastronomie), Maximilian Karl (Evonik Industries, Chemikant) und Manuel Günther (thyssenkrupp, Mechatroniker) stellten ihre Ausbildungsberufe vor. Rund 45 Minuten lang berichteten sie aus ihrem Berufsalltag. Sylvia Czapiewski fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, den Karrierechancen und dem Verhältnis zu den jeweiligen Ausbildern. Auch die Frage nach der richtigen Kleiderwahl beim Vorstellungsgespräch durfte nicht fehlen. Danach schlug die Stunde der Schüler, die nur darauf warteten, ihre Fragen loszuwerden. Ein Schüler erkundigte sich beispielsweise nach der Ausbildungsvergütung, ein anderer fragte nach den von den Unternehmen gewünschten Schulabschlüssen. Und auch bei diesen Themen stand das Trio ausführlich Rede und Antwort.

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Auf einer Mini-Börse suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bieten ihren Azubis weitaus mehr an, als Funda Savran, Manuel Günther und Maximilian Karl in der Talkrunde erzählen konnten.

Der Besuch an der Gesamtschule Bockmühle war der dritte und letzte Schulbesuch der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Im Zeitraum von Anfang März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Schultermine im gesamten Ruhrgebiet statt.

Großes Interesse beim Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg

Was soll ich nach dem Abitur machen? Über diese Frage zerbricht sich zurzeit so mancher künftiger Abiturient des Franz-Haniel-Gymnasiums den Kopf. Die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management lieferten hierzu Antworten beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Deren Azubis und Studierende machten in der ausverkauften Aula fleißig Werbung für eine Ausbildung sowie für ein berufsbegleitendes Studium.

Vor rund 140 Schülern aus der Oberstufe gewährten sie offene Einblicke aus ihrem Arbeits-, Ausbildungs- und Studienalltag. Victor Scheffler (innogy, IT-Systemkaufmann), Jannik Hering (thyssenkrupp, Industriekaufmann), Enes Incebacak (opta data Gruppe, Informatikkaufmann) und Michelle Manderfeld (FOM, Studiengang: Business Administration) erklärten im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp, warum sie sich für diesen Karriereweg entschieden hatten. Die vier jungen Nachwuchskräfte wichen nicht einer Nachfrage aus. Ganz im Gegenteil. Vielmehr überzeugten sie mit Schlagfertigkeit, Humor und fachlicher Kompetenz.

„Wie war der 1. Tag als Azubi?“, wollte Knipp wissen. Und die Azubis antworteten prompt. Als Neuling wird man weder bei thyssenkrupp noch bei innogy oder bei der opta data Gruppe im Regen stehengelassen. Alle drei Unternehmen organisieren eine Woche zum gegenseitigen Kennenlernen. Auch bei der FOM wird der Studierende bei der Hand genommen. Von Beginn an steht die Studienberatung bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

„Was muss man besonders gut für euren Ausbildungsberuf können“, fragte Knipp weiter. Man sollte vor allem Interesse mitbringen, lautete die einhellige Antwort der Azubis. Jannik Hering brachte es auf den Punkt: „Es geht nicht darum, schon alles zu können. Sondern darum, alles zu lernen.“ Man müsse zudem kommunikativ und teamfähig sein, meinte Enes Incebacak. Diese Eigenschaften konnte Victor Scheffler für seinen Ausbildungsberuf nur bestätigen. Auch zu den langfristigen Perspektiven im Unternehmen äußerten sich die Azubis. Währenddessen verfügt Michelle Manderfeld nach ihrem berufsbegleitenden Studium über zwei Abschlüsse: „Damit habe ich sehr gute berufliche Chancen.“

Der rund 45-minütige Talk sowie die anschließende Mini-Börse mit Gesprächen zwischen Schülern, Ausbildern und Azubis an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, FOM und der Agentur für Arbeit fanden Anklang bei den künftigen Abiturienten. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit haben die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernommen. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Schüler erhielten detaillierte und praxisnahe Einblicke“, sagte Matthias Effert, zuständig für die Studien- und Berufsorientierung am Franz-Haniel-Gymnasium.

Weibliche Azubis gesucht: Azubi-Talkshow war zu Gast am Mädchengymnasium Borbeck

Es war der außergewöhnlichste Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Beim Besuch des Mädchengymnasiums Borbeck stand vor allem die Suche nach weiblichen Auszubildenden im Vordergrund. Mehr als 140 Schülerinnen aus der Oberstufe verfolgten in der Aula die Talkshow mit Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Die opta data Gruppe, innogy und thyssenkrupp suchen zurzeit nach neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2019. Unterdessen wollte die FOM die künftigen Abiturientinnen für ein berufsbegleitendes Studium begeistern. Moderatorin Sylvia Czapiewski führte auf der Bühne durch die Talkrunde. Es gab viel zu besprechen. Und Lisa Lückermann (opta data Gruppe), Fatime Sobel (thyssenkrupp) sowie die beiden einzigen Männer in der Aula, Alexander Kestner (innogy) und Mirco Weißohn (FOM), redeten frei von der Leber weg und hatten nebenbei hilfreiche Tipps parat. „Neben einer fehlerfreien Bewerbung ist das Foto wichtig. Es ist eure Visitenkarte“, sagte Alexander Kestner. „Macht bitte professionelle Bilder. Nehmt nicht das Foto von eurem letzten Mallorca-Urlaub“, fügte der Kaufmann für Büromanagement im 2. Lehrjahr lächelnd hinzu. Angesichts eines Dresscodes beim Vorstellungsgespräch zählte Lisa Lückermann einige wichtige Ratschläge für die Schülerinnen auf. „Ihr solltet keine Hosen mit Löchern oder schulterfreie Kleidung anziehen und saubere, gepflegte Schuhe tragen“, so die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen.

Etwa sechzig Minuten lang berichtete das Quartett ausführlich von ihrer Bewerbungsphase, ihren Tagesabläufen im Unternehmen und dem Alltag in der Berufsschule. „Eine Ausbildung bei thyssenkrupp zu beginnen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“, sagte Fatime Sobel. „Es ist wie eine Familie“, sagte die junge Frau, die aktuell im 2. Lehrjahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert. Mirco Weißohn sprach über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes, lobte die praxisnahen Dozenten und äußerte sich positiv über das breite Studienangebot. „Die FOM bietet mehr als 35 Bachelor- und Masterstudiengänge an“, sagte der Student im 2. Semester „Business Administration“.

Die Neugierde der Schülerinnen war nach der Talkshow aber noch nicht gestillt. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ und „Könnt Ihr genau beschreiben, wie so ein Einstellungstest aussieht?“ waren nur zwei der Fragen vonseiten der künftigen Abiturientinnen aus dem Plenum. Die Azubis waren auch diesmal um keine Antwort verlegen und punkteten erneut mit Sympathie und Ehrlichkeit.

Die Roadshow überzeugt an der Friedrich-Ebert-Realschule in Oberhausen

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Friedrich-Ebert-Realschule lässt bei den Schülern keine Fragen offen. In der Azubi-Talkshow rührten Robert Simpkins (Chemikant, Evonik Industries), Halil Izci (Verfahrensmechaniker, thyssenkrupp) und Yannick Ortmann (Elektroniker bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber von innogy) kräftig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und zeigten keine Spur von Nervosität. Mehr als 130 Schüler der Jahrgangsstufe 9 lauschten in der Aula ihren Ausführungen.

Gegenüber Moderator Stephan Knipp plauderte das Trio aus dem Nähkästchen und gewährte detaillierte Einblicke in die jeweilige Ausbildungssituation. Zu Beginn des Talks sprachen sie über die Anfänge im Unternehmen, an ihre Bewerbung, an den Einstellungstest und an das Vorstellungsgespräch. Hierbei geizten sie nicht mit Tipps für die Realschüler. Zu guter Letzt erinnerten sie sich an ihren ersten Arbeitstag. Wie sie offen zugaben, waren sie allesamt nervös und aufgeregt. Aber thyssenkrupp, Westnetz und Evonik Industries kümmerten sich um ihren beruflichen Nachwuchs. „In den ersten Tagen wird keiner ins kalte Wasser geworfen“, versicherte das Trio. Vielmehr werden Schulungen, Führungen durch die Abteilungen und eine Ausflugswoche zum gegenseitigen Kennenlernen organisiert.

„Bei Westnetz habe ich viele Karrieremöglichkeiten“, lobte Yannick Ortmann und fand nur warme Worte für seine Ausbilder: „Die Stimmung im Team ist sehr gut, fast wie eine kleine Familie.“ Robert Simpkins versuchte die Schülerinnen für eine Ausbildung bei Evonik, vor allem für den Beruf der Chemikantin, zu begeistern. „Wir suchen in diesem Bereich verstärkt weibliche Auszubildende“, sagte er. Aber auch Realschüler werden für das Ausbildungsjahr 2019 gesucht, die sich für gewerbliche-, technische- oder kaufmännische Berufe interessieren. Dasselbe gilt für innogy und für thyssenkrupp. „Wir haben mehr als 50 Ausbildungsberufe“, sagte Halil Izci. In allen Sparten wird für die kommenden Jahre qualifizierter Nachwuchs benötigt. Er entschied sich bewusst für eine Ausbildung bei thyssenkrupp: „Es ist ein international aufgestellter Konzern. Dort habe ich eine sichere berufliche Zukunft.“

Das Trio schilderte rund 45 Minuten lang ihre Ausbildungssituation. Die Schüler hingen förmlich an ihren Lippen. Das Konzept der Ausbildungsoffensive ging auf. Nicht die Unternehmen, sondern deren Azubis präsentieren sich sympathisch und authentisch. Nach dem Talk suchten die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern von thyssenkrupp, Westnetz und Evonik. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, fand regen Zulauf.

Der Besuch an der Friedrich-Ebert-Realschule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Die Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe II (innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und FOM Hochschule für Oekonomie & Management) besuchten am Mittwoch, 16. Mai, die Gesamtschule Weierheide. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Azubi-Talkshow besucht die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gehört den Azubis die große Bühne. Die Roadshow ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel. Nun besuchte die Azubi-Talkshow auf ihrer viermonatigen Tour durch das Revier die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim. Die Nachwuchskräfte von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten sich im Forum der Schule vor 110 Gesamtschülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Moderator Stephan Knipp führte durch den Talk und begrüßte diesmal eine reine Männerrunde. „Das ist ein echter Zufall. So etwas hatten wir auf der bisherigen Tour auch noch nie“, sagte er lächelnd. Aber die vier Azubis konnten die Verwirrung auf ihre eigene lockere Art entkräften. „Wir haben natürlich ebenfalls weibliche Auszubildende bei uns in den Berufsschulklassen, im Unternehmen und an der FOM“, sagte das Quartett unisono. Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe), Jannik Hering (Industriekaufmann, thyssenkrupp), Felix Mischke (Industriekaufmann EU, innogy) und Felix Musolf (Bachelor-Student der Wirtschaftsinformatik, FOM) berichteten ausführlich aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten zahlreiche Tipps und Einblicke hinter die Kulissen der Unternehmen. Offen und ehrlich sprachen die Azubis unter anderem über ihr Vorstellungsgespräch, die Zusammenarbeit mit den Ausbildern und die beruflichen Perspektiven nach der Lehrzeit. Felix Musolf studiert berufsbegleitend an der FOM in Essen. Im Gespräch mit Stephan Knipp berichtete er von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und den Vorzügen eines dualen Studiums an der größten privaten Hochschule Deutschlands.

Nach dem Talk begann der zweite Teil der Veranstaltung. Auf einer Mini-Börse zur Berufsorientierung suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. „Es gibt immer die eine oder andere Frage, die sich am besten unter vier Augen beantworten lässt“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Einige Schüler nutzten die seltene Möglichkeit und knüpften erste Kontakte zu den Ausbildern und Personalleitern der Unternehmen. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit, die gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernimmt.

Der Besuch an der Gustav-Heinemann-Schule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Die teilnehmenden Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe I (innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries) besuchten am Donnerstag, 22. März, die Realschule Stadtmitte. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis berichten an der Janusz-Korczak-Gesamtschule Bottrop aus ihrem Alltag

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule redeten die Auszubildenden von innogythyssenkruppopta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management nicht lange um den heißen Brei herum. Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 110 künftige Abiturienten verfolgten aufmerksam die Talkrunde im Pädagogischen Zentrum. Die vier Azubis auf der Bühne kennen die Sorgen und die Ratlosigkeit der Schüler. Vor ein paar Jahren drückten sie noch selbst die Schulbank und wussten nicht, wie es nach dem Abitur weitergehen soll.

Moderator Stephan Knipp hatte sich vorab für die Gesprächsrunde einen kleinen Fragenkatalog für die Azubis zurechtgelegt. Von Beginn an punkteten sie mit Sympathie und klaren Worten. Auch der kurzfristige Ausfall eines Mikrofons brachte die Azubis nicht aus der Ruhe. Anna Schievelbusch gab offen zu, dass man für das duale Studium an der FOM ein gutes Zeitmanagement benötigt. Tagsüber arbeite sie im Betrieb und abends lerne sie im Hörsaal. Das Konzept eines dualen Studiums hatte sie vollends überzeugt. Anschließend habe sie eine abgeschlossene Ausbildung und zusätzlich einen Studienabschluss in der Tasche. „Man wird geschätzt und als ein gleichwertiges Teammitglied angesehen“, sagte Linda Bonk über ihre persönlichen Erfahrungen bei innogy. Die Industriekauffrau im 2. Lehrjahr nutzte zuletzt die Möglichkeit eines mehrmonatigen Auslandsaufenthaltes. „Täglich spürt man den Zusammenhalt. Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl“, so ihr Fazit. Eine Meinung, der sich Anna-Lena Buß nur anschließen konnte. Die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen rührte die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber, der opta data Gruppe. „Es wird sehr viel für die Azubis getan. Mit meinen Ausbildern bin ich sogar per Du“, erwiderte sie auf die Frage nach dem Verhältnis zu den Vorgesetzten. Als einziger männlicher Azubi in der Talkrunde präsentierte Manuel Günther den Beruf des Mechatronikers bei thyssenkrupp. Er lobte die Vorzüge des großen Konzerns, der in mehr als 80 Ländern vertreten ist. Trotz der vielen Mitarbeiter wird der Teamgedanke groß geschrieben. „Es herrscht ein sehr familiäres Verhältnis. Und unter den Azubis findet man schnell Freunde“, so der Azubi im 2. Lehrjahr.

Alle drei Unternehmen bieten weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Bottrop mit dem verantwortlichen Berufsberater beider Gesamtschulen ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule war der einzige Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Bottrop.