Weibliche Azubis gesucht: Azubi-Talkshow war zu Gast am Mädchengymnasium Borbeck

Es war der außergewöhnlichste Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Beim Besuch des Mädchengymnasiums Borbeck stand vor allem die Suche nach weiblichen Auszubildenden im Vordergrund. Mehr als 140 Schülerinnen aus der Oberstufe verfolgten in der Aula die Talkshow mit Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Die opta data Gruppe, innogy und thyssenkrupp suchen zurzeit nach neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2019. Unterdessen wollte die FOM die künftigen Abiturientinnen für ein berufsbegleitendes Studium begeistern. Moderatorin Sylvia Czapiewski führte auf der Bühne durch die Talkrunde. Es gab viel zu besprechen. Und Lisa Lückermann (opta data Gruppe), Fatime Sobel (thyssenkrupp) sowie die beiden einzigen Männer in der Aula, Alexander Kestner (innogy) und Mirco Weißohn (FOM), redeten frei von der Leber weg und hatten nebenbei hilfreiche Tipps parat. „Neben einer fehlerfreien Bewerbung ist das Foto wichtig. Es ist eure Visitenkarte“, sagte Alexander Kestner. „Macht bitte professionelle Bilder. Nehmt nicht das Foto von eurem letzten Mallorca-Urlaub“, fügte der Kaufmann für Büromanagement im 2. Lehrjahr lächelnd hinzu. Angesichts eines Dresscodes beim Vorstellungsgespräch zählte Lisa Lückermann einige wichtige Ratschläge für die Schülerinnen auf. „Ihr solltet keine Hosen mit Löchern oder schulterfreie Kleidung anziehen und saubere, gepflegte Schuhe tragen“, so die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen.

Etwa sechzig Minuten lang berichtete das Quartett ausführlich von ihrer Bewerbungsphase, ihren Tagesabläufen im Unternehmen und dem Alltag in der Berufsschule. „Eine Ausbildung bei thyssenkrupp zu beginnen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“, sagte Fatime Sobel. „Es ist wie eine Familie“, sagte die junge Frau, die aktuell im 2. Lehrjahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert. Mirco Weißohn sprach über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes, lobte die praxisnahen Dozenten und äußerte sich positiv über das breite Studienangebot. „Die FOM bietet mehr als 35 Bachelor- und Masterstudiengänge an“, sagte der Student im 2. Semester „Business Administration“.

Die Neugierde der Schülerinnen war nach der Talkshow aber noch nicht gestillt. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ und „Könnt Ihr genau beschreiben, wie so ein Einstellungstest aussieht?“ waren nur zwei der Fragen vonseiten der künftigen Abiturientinnen aus dem Plenum. Die Azubis waren auch diesmal um keine Antwort verlegen und punkteten erneut mit Sympathie und Ehrlichkeit.

Die Roadshow überzeugt an der Friedrich-Ebert-Realschule in Oberhausen

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Friedrich-Ebert-Realschule lässt bei den Schülern keine Fragen offen. In der Azubi-Talkshow rührten Robert Simpkins (Chemikant, Evonik Industries), Halil Izci (Verfahrensmechaniker, thyssenkrupp) und Yannick Ortmann (Elektroniker bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber von innogy) kräftig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und zeigten keine Spur von Nervosität. Mehr als 130 Schüler der Jahrgangsstufe 9 lauschten in der Aula ihren Ausführungen.

Gegenüber Moderator Stephan Knipp plauderte das Trio aus dem Nähkästchen und gewährte detaillierte Einblicke in die jeweilige Ausbildungssituation. Zu Beginn des Talks sprachen sie über die Anfänge im Unternehmen, an ihre Bewerbung, an den Einstellungstest und an das Vorstellungsgespräch. Hierbei geizten sie nicht mit Tipps für die Realschüler. Zu guter Letzt erinnerten sie sich an ihren ersten Arbeitstag. Wie sie offen zugaben, waren sie allesamt nervös und aufgeregt. Aber thyssenkrupp, Westnetz und Evonik Industries kümmerten sich um ihren beruflichen Nachwuchs. „In den ersten Tagen wird keiner ins kalte Wasser geworfen“, versicherte das Trio. Vielmehr werden Schulungen, Führungen durch die Abteilungen und eine Ausflugswoche zum gegenseitigen Kennenlernen organisiert.

„Bei Westnetz habe ich viele Karrieremöglichkeiten“, lobte Yannick Ortmann und fand nur warme Worte für seine Ausbilder: „Die Stimmung im Team ist sehr gut, fast wie eine kleine Familie.“ Robert Simpkins versuchte die Schülerinnen für eine Ausbildung bei Evonik, vor allem für den Beruf der Chemikantin, zu begeistern. „Wir suchen in diesem Bereich verstärkt weibliche Auszubildende“, sagte er. Aber auch Realschüler werden für das Ausbildungsjahr 2019 gesucht, die sich für gewerbliche-, technische- oder kaufmännische Berufe interessieren. Dasselbe gilt für innogy und für thyssenkrupp. „Wir haben mehr als 50 Ausbildungsberufe“, sagte Halil Izci. In allen Sparten wird für die kommenden Jahre qualifizierter Nachwuchs benötigt. Er entschied sich bewusst für eine Ausbildung bei thyssenkrupp: „Es ist ein international aufgestellter Konzern. Dort habe ich eine sichere berufliche Zukunft.“

Das Trio schilderte rund 45 Minuten lang ihre Ausbildungssituation. Die Schüler hingen förmlich an ihren Lippen. Das Konzept der Ausbildungsoffensive ging auf. Nicht die Unternehmen, sondern deren Azubis präsentieren sich sympathisch und authentisch. Nach dem Talk suchten die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern von thyssenkrupp, Westnetz und Evonik. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, fand regen Zulauf.

Der Besuch an der Friedrich-Ebert-Realschule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Die Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe II (innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und FOM Hochschule für Oekonomie & Management) besuchten am Mittwoch, 16. Mai, die Gesamtschule Weierheide. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Azubi-Talkshow besucht die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gehört den Azubis die große Bühne. Die Roadshow ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel. Nun besuchte die Azubi-Talkshow auf ihrer viermonatigen Tour durch das Revier die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim. Die Nachwuchskräfte von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten sich im Forum der Schule vor 110 Gesamtschülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Moderator Stephan Knipp führte durch den Talk und begrüßte diesmal eine reine Männerrunde. „Das ist ein echter Zufall. So etwas hatten wir auf der bisherigen Tour auch noch nie“, sagte er lächelnd. Aber die vier Azubis konnten die Verwirrung auf ihre eigene lockere Art entkräften. „Wir haben natürlich ebenfalls weibliche Auszubildende bei uns in den Berufsschulklassen, im Unternehmen und an der FOM“, sagte das Quartett unisono. Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe), Jannik Hering (Industriekaufmann, thyssenkrupp), Felix Mischke (Industriekaufmann EU, innogy) und Felix Musolf (Bachelor-Student der Wirtschaftsinformatik, FOM) berichteten ausführlich aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten zahlreiche Tipps und Einblicke hinter die Kulissen der Unternehmen. Offen und ehrlich sprachen die Azubis unter anderem über ihr Vorstellungsgespräch, die Zusammenarbeit mit den Ausbildern und die beruflichen Perspektiven nach der Lehrzeit. Felix Musolf studiert berufsbegleitend an der FOM in Essen. Im Gespräch mit Stephan Knipp berichtete er von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und den Vorzügen eines dualen Studiums an der größten privaten Hochschule Deutschlands.

Nach dem Talk begann der zweite Teil der Veranstaltung. Auf einer Mini-Börse zur Berufsorientierung suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. „Es gibt immer die eine oder andere Frage, die sich am besten unter vier Augen beantworten lässt“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Einige Schüler nutzten die seltene Möglichkeit und knüpften erste Kontakte zu den Ausbildern und Personalleitern der Unternehmen. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit, die gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernimmt.

Der Besuch an der Gustav-Heinemann-Schule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Die teilnehmenden Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe I (innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries) besuchten am Donnerstag, 22. März, die Realschule Stadtmitte. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis berichten an der Janusz-Korczak-Gesamtschule Bottrop aus ihrem Alltag

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule redeten die Auszubildenden von innogythyssenkruppopta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management nicht lange um den heißen Brei herum. Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 110 künftige Abiturienten verfolgten aufmerksam die Talkrunde im Pädagogischen Zentrum. Die vier Azubis auf der Bühne kennen die Sorgen und die Ratlosigkeit der Schüler. Vor ein paar Jahren drückten sie noch selbst die Schulbank und wussten nicht, wie es nach dem Abitur weitergehen soll.

Moderator Stephan Knipp hatte sich vorab für die Gesprächsrunde einen kleinen Fragenkatalog für die Azubis zurechtgelegt. Von Beginn an punkteten sie mit Sympathie und klaren Worten. Auch der kurzfristige Ausfall eines Mikrofons brachte die Azubis nicht aus der Ruhe. Anna Schievelbusch gab offen zu, dass man für das duale Studium an der FOM ein gutes Zeitmanagement benötigt. Tagsüber arbeite sie im Betrieb und abends lerne sie im Hörsaal. Das Konzept eines dualen Studiums hatte sie vollends überzeugt. Anschließend habe sie eine abgeschlossene Ausbildung und zusätzlich einen Studienabschluss in der Tasche. „Man wird geschätzt und als ein gleichwertiges Teammitglied angesehen“, sagte Linda Bonk über ihre persönlichen Erfahrungen bei innogy. Die Industriekauffrau im 2. Lehrjahr nutzte zuletzt die Möglichkeit eines mehrmonatigen Auslandsaufenthaltes. „Täglich spürt man den Zusammenhalt. Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl“, so ihr Fazit. Eine Meinung, der sich Anna-Lena Buß nur anschließen konnte. Die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen rührte die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber, der opta data Gruppe. „Es wird sehr viel für die Azubis getan. Mit meinen Ausbildern bin ich sogar per Du“, erwiderte sie auf die Frage nach dem Verhältnis zu den Vorgesetzten. Als einziger männlicher Azubi in der Talkrunde präsentierte Manuel Günther den Beruf des Mechatronikers bei thyssenkrupp. Er lobte die Vorzüge des großen Konzerns, der in mehr als 80 Ländern vertreten ist. Trotz der vielen Mitarbeiter wird der Teamgedanke groß geschrieben. „Es herrscht ein sehr familiäres Verhältnis. Und unter den Azubis findet man schnell Freunde“, so der Azubi im 2. Lehrjahr.

Alle drei Unternehmen bieten weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Bottrop mit dem verantwortlichen Berufsberater beider Gesamtschulen ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule war der einzige Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Bottrop.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis begeistern an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen

Was mache ich eigentlich nach dem Schulabschluss? Diese Frage stellen sich aktuell viele Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. Eine Antwort darauf und noch mehr Informationen zur Bewerbungsphase, Vorstellungsgesprächen und beruflichen Perspektiven lieferten die Auszubildenden von innogythyssenkrupp und Evonik Industries bei dem Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Der berufliche Nachwuchs machte im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski Werbung für eine Lehrstelle bei seinem Arbeitgeber. Linda Pings ist zurzeit Auszubildende im 1. Lehrjahr bei innogy und stellte vor den mehr als 80 Schülern in der Aula den Beruf der Fachfrau für Systemgastronomie vor. Robert Simpkins sprach über seine Ausbildung zum Chemikanten bei Evonik Industries. Und als dritter Teilnehmer in der Talkrunde nahm Daniel Leon (thyssenkrupp) kein Blatt vor den Mund und berichtete über seine Ausbildung zum Industriemechaniker.
Aufmerksam verfolgten die Schüler den rund 45-minütigen Talk. Zum Beispiel kann für einen Azubi anfangs die Umstellung vom Schul- zum Berufsalltag oder das frühe Aufstehen mitunter anfangs ungewohnt sein, gaben die Azubis ehrlicherweise zu. Aber der Spaß an der Arbeit und die netten Kollegen machen diesen Umstand allerdings jedes Mal wett. „Du lernst jeden Tag etwas Neues“, brachte es Daniel Leon stellvertretend für das Trio auf den Punkt.

Die Azubis punkteten mit Sympathie und Offenheit. Die Neugierde der Gesamtschüler war daraufhin geweckt. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sie gemeinsam im Unterricht verschiedene Fragen erarbeitet. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ oder „Welcher Schulabschluss wird von den Unternehmen gewünscht?“ wollten die Neuntklässler unter anderem von den Azubis wissen. Und das Trio zeigte sich sehr auskunftsfreudig und hatte keine Scheu über die eigene Karriereplanung zu sprechen. Alle drei Azubis haben nach bestandenen Prüfungen mit guten Noten beste Chancen auf eine Weiterbeschäftigung im jeweiligen Unternehmen. Das Interesse der Schüler ließ nach der Fragerunde aber immer noch nicht nach. Deshalb suchten sie im Anschluss das persönliche Gespräch und gingen an die Infotische der drei Unternehmen. Linda Pings, Robert Simpkins und Daniel Leon sowie deren Ausbilder waren gefragte Gesprächspartner.

Der Besuch an der Frida-Levy-Gesamtschule war der erste von drei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Am Montag, 18. Juni, besuchen die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II (innogythyssenkruppopta data Gruppe und FOM) das Mädchengymnasium in Borbeck. Dann folgt am Donnerstag, 28. Juni, der Besuch von innogythyssenkrupp und Evonik Industries an der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis reden Klartext an der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert einen erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Weierheide. Enes Incebacak (opta data Gruppe), Lynne Georgina Howieson (thyssenkrupp), Pedro Carvalho (innogy) und Felix Musolf (FOM) zeigten vor rund 80 angehenden Abiturienten aus der Oberstufe keine Spur von Nervosität. Das Quartett war so sehr in Plauderlaune, dass der Talk beinahe eine Stunde dauerte. Gewöhnlich sind es 45 Minuten.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp im Forum der Gesamtschule erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“ und „Wie sieht euer Alltag aus?“ waren nur ein paar Fragen, die die Azubis sympathisch beantworteten. Enes Incebacak lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei der opta data Gruppe, einer der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen. „Viele der heutigen Mitarbeiter haben einst selbst eine Ausbildung im Unternehmen absolviert“, sagte Incebacak. Pedro Carvalho plauderte aus dem Nähkästchen. Bei innogy stehen dem beruflichen Nachwuchs alle Türen offen. Auch ein Auslandsaufenthalt ist möglich. „Die Azubis können zum Beispiel für mehrere Wochen nach England“, sagte Carvalho. Auch Lynne Georgina Howieson konnte nur Gutes über die Ausbildung bei thyssenkrupp berichten. „Es gibt sogar Sprechstunden für Azubis“, sagte sie. Außerdem biete der Konzern, der weltweit aufgestellt ist, nach der Ausbildung vielfältige Perspektiven. Neben den drei Unternehmen vertrat Felix Musolf die FOM. An der Hochschule für Oekonomie & Management studiert er aktuell Wirtschaftsinformatik im 6. Semester. Er berichtete von den Vorzügen eines dualen Studiums: „Man kann die Theorie der FOM und die Praxis in der Ausbildung sehr gut kombinieren.“ Das duale Studium kann er nur empfehlen. „Es gibt einen sehr persönlichen Kontakt zu den Dozenten, die einem immer helfen und erreichbar sind.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche an den Infotischen der Unternehmen weiter. Es gab viel zu bereden. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 29 Hochschulzentren mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bilden weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Oberhausen mit dem verantwortlichen Berufsberater der Gesamtschule ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Gesamtschule Weierheide war der erste von zwei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Am Donnerstag, 14. Juni, ist die Roadshow an der Friedrich-Ebert-Realschule mit den Auszubildenden von thyssenkrupp, innogy und Evonik Industries für die Sekundarstufe I zu Gast.

Azubis in Top-Form: Roadshow besucht Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Wattenscheid. Schon im Vorjahr besuchte die Roadshow die Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße. Auch der aktuelle Besuch überzeugte die mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9.

In der Mensa gewährten die Auszubildenden Marcel Becker (innogy), Maximilian Karl (Evonik Industries) und Julia Wach (thyssenkrupp) ehrliche Einblicke in ihren täglichen Arbeits- und Ausbildungsalltag. Das Trio redete Klartext. Marcel Becker ist angehender Koch bei innogy und musste sich zunächst an das frühe Aufstehen gewöhnen. Arbeitsbeginn ist morgens um 6 Uhr. Mittlerweile ist es für ihn zur Routine geworden. Er entschied sich ganz bewusst für innogy. „Es ist ein Unternehmen mit vielen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, sagte Becker. „Und in der Küche kann ich meine Kreativität ausleben.“ Als künftige Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp hat Julia Wach hingegen Gleitzeit und kann nach Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung ihren Arbeitsbeginn flexibler gestalten. Eine kaufmännische Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber kann sie nur empfehlen: „Es macht einfach Spaß, denn jeder Tag ist anders. Man wird nicht nur als Azubi wahrgenommen, sondern als gleichwertiger Mitarbeiter.“ Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei Evonik. „Wenn es Fragen oder Probleme gibt, haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr für uns“, so der angehende Chemikant. Auch nach den bestandenen Prüfungen haben die Azubis eine berufliche Zukunft im Unternehmen. „Evonik bildet für den eigenen Bedarf aus“, sagte Maximilian Karl.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. „Welcher Schulabschluss wird für eure Ausbildung benötigt?“, lautete nur eine der vielen Nachfragen. „Mit einem guten Realschulabschluss könntet ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Im Anschluss der Fragerunde aus dem Plenum verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, an denen die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie deren Ausbildern suchten.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der diesjährigen Tour der erste von zwei Terminen in Wattenscheid. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird am Montag, 9. Juli, nach insgesamt 16 Besuchen an weiterführenden Schule im Revier ihren Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule feiern. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Erfolgreicher Besuch an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch der Azubi-Talkshow an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck überzeugten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries mit ihrem Auftritt. Vor mehr als 90 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 zeigten die drei Azubis keine Spur von Lampenfieber und rührten für ihren Arbeitgeber fleißig die Werbetrommel.

Moderatorin Sylvia Czapiewski befragte Patrick Förster (Chemikant, Evonik), Marco Calabria (Industriekaufmann, innogy) und Philip Lansen (Mechatroniker, thyssenkrupp) zum Beispiel nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, war nur einer der wichtigen Tipps von den Azubis. Während der 45-minütigen Talkshow flüchtete sich das Trio nicht in rhetorische Floskeln, sondern redete frei von der Leber weg. Die Azubis machten mit ihrem lockeren und sympathischen Auftritt geradezu Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. In den kommenden Wochen beginnt die Bewerbungsphase bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries für den Ausbildungsjahrgang 2019. Die Realschüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die zuständigen Klassen- und Berufsberatungslehrer die Realschüler intensiv vorbereitet. Nach dem Talk war die Runde für Schülerfragen eröffnet. „Darf man auf der Arbeitsstelle ein Kopftuch tragen?“ oder „Was verdient ihr in der Ausbildung?“ lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auf die Frage „Lieber Studium oder Ausbildung?“ hatten die drei Azubis eine eindeutige Meinung. „Macht erst eine Ausbildung, studieren könnt ihr nachher immer noch“, antwortete das Trio unisono. Patrick Förster, Marco Calabria und Philip Lansen hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden.

Alle weiteren Fragen zur Ausbildung wurden im Anschluss an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries in persönlichen Gesprächen geklärt. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Erich-Kästner-Realschule war der einzige Schulbesuch in Gladbeck auf der diesjährigen Tour.

 

Roadshow gastiert an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat Duisburg einen erfolgreichen Besuch abgestattet. Die Roadshow für die Sekundarstufe I mit den Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries machte Halt an der Aletta-Haniel-Gesamtschule. Kein Platz in der Aula blieb unbesetzt. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den informativen Talk.

Was muss der Lebenslauf bei Evonik Industries an Infos beinhalten? Worauf wird in einer Bewerbung bei innogy geachtet? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch bei thyssenkrupp? Pedro Carvalho (Kaufmann für Büromanagement, innogy), Tim Schnock (Chemikant, Evonik) und Simon Durchleuchter (Elektroniker für Betriebstechnik, thyssenkrupp) beantworteten diese und weitere Fragen. Moderatorin Sylvia Czapiewski hatte sich mehrere Fragen zurechtgelegt und das Trio gab auf der Bühne sympathisch und ausführlich Auskunft. Die Azubis rührten fleißig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs.

Nach dem 45-minütigen Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Den Gesamtschülern brannten wichtige Fragen unter den Nägeln wie zum Beispiel: „Welcher Schulabschluss wird gewünscht?“, „Wie sieht es mit Sprachkenntnissen in der Ausbildung aus?“ oder „Wie hoch ist eure Ausbildungsvergütung?“, lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auch diesmal hielten die Azubis mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg.

Doch damit war der Wissensdurst der Schüler noch lange nicht gestillt. An den Infotischen der Unternehmen und der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, suchten die Jugendlichen im Anschluss noch das persönliche Gespräch mit den Azubis und deren anwesenden Ausbildern. „Evonik, innogy und thyssenkrupp haben drei Ausbildungsberufe vorgestellt. Aber alle drei Unternehmen bieten insgesamt mehr als 50 Ausbildungsberufe an“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei Touren, die eine ist für die Sekundarstufe I und die andere für die Sekundarstufe II konzipiert. Insgesamt gibt es 16 Termine an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Roadshow kommt noch einmal nach Duisburg. Am Dienstag, 26. Juni, findet die Veranstaltung am Franz-Haniel-Gymnasium für Schüler aus der Oberstufe statt. Als Unternehmen sind dann innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management mit von der Partie.

Roadshow überzeugt an der Realschule Stadtmitte in Mülheim

Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Stadtmitte. Es war der einzige Schulbesuch in Mülheim auf der Tour für die Sekundarstufe I. Moderator Stephan Knipp begrüßte vor mehr als 100 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 in der Aula der Realschule eine reine Frauenrunde auf der Bühne.

Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie bei innogy), Samantha Hanske (Groß- und Außenhandelskauffrau bei thysssenkrupp) und Anna Riemer (Chemikantin bei Evonik Industries) berichteten in der rund 45-minütigen Talkshow über ihre aktuelle Ausbildungssituation. Stephan Knipp fühlte dem Trio auch mit kritischen Nachfragen immer wieder auf den Zahn. Und die drei Frauen redeten nicht lange um den heißen Brei. Sympathisch und ehrlich beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Das Trio verriet Einzelheiten aus der Bewerbungsphase, die Karriereaussichten im Unternehmen, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie erklärten den Unterscheid zwischen einer weiterführenden Schule und einer Berufsschule.

Nach der Talkshow konnten die Realschüler aus dem Plenum heraus, ihre Fragen loswerden. Dabei zeigten sie sich ein wenig zurückhaltend. Dagegen war der Ansturm auf die Infotische der Unternehmen umso größer. In persönlichen Gesprächen mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern informierten sie sich über eine Ausbildung bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Denn die drei Unternehmen bilden Auszubildende in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war auch die Agentur für Arbeit mit einem eigenen Infostand vertreten. „Die Azubis haben wirklich einen informativen Auftritt hingelegt“, sagte Angelika Rindt-Göbig, zuständige Berufswahlkoordinatorin der Realschule Stadtmitte.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow demnach durch insgesamt 16 Schulen im Revier. Der Besuch an der Realschule Stadtmitte war der erste Termin der Tour für die Sekundarstufe I. Am Donnerstag, 7. Juni, folgt noch ein weiterer Termin in Mülheim auf der diesjährigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Dann sind die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II, innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management, zu Gast an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule.