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Positive Bilanz für die Tour 2018: Unternehmen erreichen mehr als 1700 potenzielle Bewerber

Mit der 2. Auflage schreibt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ihre Erfolgsgeschichte fort. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Azubi-Talkshow erreichte in diesem Zeitraum mehr als 1700 potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze.

Schon auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet im Vorjahr besuchten rund 1600 Schüler die Veranstaltungsreihe. Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2019. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten. „Großes Kompliment an die Azubis. Es war eine erfolgreiche Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2019 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Bewerbungen sind schon jetzt möglich. 

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt fanden 16 Veranstaltungen statt. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft. Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow gewähren sie Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber. Nebenbei geben sie nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch.

Nach dem Talk stehen die Auszubildenden, die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, freut sich Projektleiter Carsten Liebfried.

Azubi-Talk überzeugt an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen

Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2019 läuft bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries zurzeit auf Hochtouren. Alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Aus diesem Grund besuchte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet mit ihrer Tour für die Sekundarstufe I die Gesamtschule Berger Feld. Es war der einzige Schulbesuch in Gelsenkirchen in diesem Jahr. Mehr als 90 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten interessiert den Azubi-Talk mit Moderatorin Sylvia Czapiewski.

45 Minuten löcherte Sylvia Czapiewski die Azubis Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie, innogy), Robert Simpkins (Chemikant, Evonik) und Manuel Günther (Mechatroniker, thyssenkrupp) im lockeren Gespräch mit Fragen zu ihrer Ausbildung. Das Trio plauderte aus dem Nähkästchen. Die Gesamtschüler konnten sich währenddessen nützliche Tipps notieren. Zum Beispiel: Alle drei Unternehmen bevorzugen mittlerweile Online-Bewerbungen. Einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausbildungsangebote von innogy, thyssenkrupp und Evonik verschafft man sich am besten über die jeweilige Internetseite. Dann gaben die Azubis noch Ratschläge für die Bewerbung. Anstatt Selfies oder Urlaubsschnappschüsse sollen die Schüler lieber einen professionellen Fotografen aufsuchen. Die korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung sind ebenfalls wichtige Anliegen der Unternehmen. „Lasst eure Bewerbung noch einmal gegenlesen“, so die Botschaft der Azubis. Schließlich sei die Bewerbung auch gleichzeitig die eigene Visitenkarte.

Wer zunächst einmal ins Unternehmen reinschnuppern möchte, der hat die Möglichkeit auf ein Praktikum. Evonik, innogy und thyssenkrupp bieten Praktika in verschiedenen Zeitblöcken zum Beispiel in den Schulferien an. Alexandra Löffler, Robert Simpkins und Manuel Günther warben angesichts des Fachkräftemangels für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Ihr Auftritt zeigte Wirkung. Nach dem Talk gingen die Gespräche zwischen Schülern, Azubis und deren Ausbildern an den Infotischen in die nächste Runde. Gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband ist die Agentur für Arbeit Schirmherr der Ausbildungsoffensive und war deshalb ebenfalls mit dem entsprechenden Berufsberater der Schule vor Ort. Mit dem erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Berger Feld endet die Tour für die Sekundarstufe I der diesjährigen Azubi-Talkshow.

Von März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Termine statt. Acht davon betreffen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Das Konzept ist der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feierte im vergangenen Jahr ihre Premiere und wird auch 2019 fortgesetzt. Weiterführende Schulen aus Gelsenkirchen können sich bereits unter www.ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de für eine Teilnahme bewerben.

Schirmherrn besuchen die Tour an der Gesamtschule Bockmühle in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet biegt auf die Zielgerade der aktuellen Tour ein. Diesmal machte die Azubi-Talkshow mit den Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries Station in Essen an der Gesamtschule Bockmühle. Es war der bereits 13 von 16 Terminen in weiterführenden Schulen im gesamten Revier. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den Talk im Theaterraum. Zuvor durfte Moderatorin Sylvia Czapiewski zwei besondere Gäste begrüßen.

Dr. Sascha Schacht, Geschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), und Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, statteten der Gesamtschule einen Besuch ab. Der EUV und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sind Schirmherrn der diesjährigen Ausbildungsoffensive. Sascha Schacht appellierte an die Schüler, sich für eine Ausbildung zu interessieren und sich zu bewerben. „Die berufliche Welt steht Ihnen offen. Die Unternehmen suchen Sie“, sagte er und verwies auf den Fachkräftemangel. Torsten Withake pflichtete ihm bei. „Eine Ausbildung macht Spaß. Nutzen Sie diese Chance und suchen Sie das Gespräch mit den Azubis und deren Ausbildern.“

Im Anschluss gehörte den Azubis die Bühne. Funda Savran (innogy, Fachfrau für Systemgastronomie), Maximilian Karl (Evonik Industries, Chemikant) und Manuel Günther (thyssenkrupp, Mechatroniker) stellten ihre Ausbildungsberufe vor. Rund 45 Minuten lang berichteten sie aus ihrem Berufsalltag. Sylvia Czapiewski fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, den Karrierechancen und dem Verhältnis zu den jeweiligen Ausbildern. Auch die Frage nach der richtigen Kleiderwahl beim Vorstellungsgespräch durfte nicht fehlen. Danach schlug die Stunde der Schüler, die nur darauf warteten, ihre Fragen loszuwerden. Ein Schüler erkundigte sich beispielsweise nach der Ausbildungsvergütung, ein anderer fragte nach den von den Unternehmen gewünschten Schulabschlüssen. Und auch bei diesen Themen stand das Trio ausführlich Rede und Antwort.

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Auf einer Mini-Börse suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bieten ihren Azubis weitaus mehr an, als Funda Savran, Manuel Günther und Maximilian Karl in der Talkrunde erzählen konnten.

Der Besuch an der Gesamtschule Bockmühle war der dritte und letzte Schulbesuch der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Im Zeitraum von Anfang März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Schultermine im gesamten Ruhrgebiet statt.

Die Roadshow überzeugt an der Friedrich-Ebert-Realschule in Oberhausen

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Friedrich-Ebert-Realschule lässt bei den Schülern keine Fragen offen. In der Azubi-Talkshow rührten Robert Simpkins (Chemikant, Evonik Industries), Halil Izci (Verfahrensmechaniker, thyssenkrupp) und Yannick Ortmann (Elektroniker bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber von innogy) kräftig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und zeigten keine Spur von Nervosität. Mehr als 130 Schüler der Jahrgangsstufe 9 lauschten in der Aula ihren Ausführungen.

Gegenüber Moderator Stephan Knipp plauderte das Trio aus dem Nähkästchen und gewährte detaillierte Einblicke in die jeweilige Ausbildungssituation. Zu Beginn des Talks sprachen sie über die Anfänge im Unternehmen, an ihre Bewerbung, an den Einstellungstest und an das Vorstellungsgespräch. Hierbei geizten sie nicht mit Tipps für die Realschüler. Zu guter Letzt erinnerten sie sich an ihren ersten Arbeitstag. Wie sie offen zugaben, waren sie allesamt nervös und aufgeregt. Aber thyssenkrupp, Westnetz und Evonik Industries kümmerten sich um ihren beruflichen Nachwuchs. „In den ersten Tagen wird keiner ins kalte Wasser geworfen“, versicherte das Trio. Vielmehr werden Schulungen, Führungen durch die Abteilungen und eine Ausflugswoche zum gegenseitigen Kennenlernen organisiert.

„Bei Westnetz habe ich viele Karrieremöglichkeiten“, lobte Yannick Ortmann und fand nur warme Worte für seine Ausbilder: „Die Stimmung im Team ist sehr gut, fast wie eine kleine Familie.“ Robert Simpkins versuchte die Schülerinnen für eine Ausbildung bei Evonik, vor allem für den Beruf der Chemikantin, zu begeistern. „Wir suchen in diesem Bereich verstärkt weibliche Auszubildende“, sagte er. Aber auch Realschüler werden für das Ausbildungsjahr 2019 gesucht, die sich für gewerbliche-, technische- oder kaufmännische Berufe interessieren. Dasselbe gilt für innogy und für thyssenkrupp. „Wir haben mehr als 50 Ausbildungsberufe“, sagte Halil Izci. In allen Sparten wird für die kommenden Jahre qualifizierter Nachwuchs benötigt. Er entschied sich bewusst für eine Ausbildung bei thyssenkrupp: „Es ist ein international aufgestellter Konzern. Dort habe ich eine sichere berufliche Zukunft.“

Das Trio schilderte rund 45 Minuten lang ihre Ausbildungssituation. Die Schüler hingen förmlich an ihren Lippen. Das Konzept der Ausbildungsoffensive ging auf. Nicht die Unternehmen, sondern deren Azubis präsentieren sich sympathisch und authentisch. Nach dem Talk suchten die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern von thyssenkrupp, Westnetz und Evonik. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, fand regen Zulauf.

Der Besuch an der Friedrich-Ebert-Realschule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Die Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe II (innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und FOM Hochschule für Oekonomie & Management) besuchten am Mittwoch, 16. Mai, die Gesamtschule Weierheide. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis begeistern an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen

Was mache ich eigentlich nach dem Schulabschluss? Diese Frage stellen sich aktuell viele Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. Eine Antwort darauf und noch mehr Informationen zur Bewerbungsphase, Vorstellungsgesprächen und beruflichen Perspektiven lieferten die Auszubildenden von innogythyssenkrupp und Evonik Industries bei dem Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Der berufliche Nachwuchs machte im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski Werbung für eine Lehrstelle bei seinem Arbeitgeber. Linda Pings ist zurzeit Auszubildende im 1. Lehrjahr bei innogy und stellte vor den mehr als 80 Schülern in der Aula den Beruf der Fachfrau für Systemgastronomie vor. Robert Simpkins sprach über seine Ausbildung zum Chemikanten bei Evonik Industries. Und als dritter Teilnehmer in der Talkrunde nahm Daniel Leon (thyssenkrupp) kein Blatt vor den Mund und berichtete über seine Ausbildung zum Industriemechaniker.
Aufmerksam verfolgten die Schüler den rund 45-minütigen Talk. Zum Beispiel kann für einen Azubi anfangs die Umstellung vom Schul- zum Berufsalltag oder das frühe Aufstehen mitunter anfangs ungewohnt sein, gaben die Azubis ehrlicherweise zu. Aber der Spaß an der Arbeit und die netten Kollegen machen diesen Umstand allerdings jedes Mal wett. „Du lernst jeden Tag etwas Neues“, brachte es Daniel Leon stellvertretend für das Trio auf den Punkt.

Die Azubis punkteten mit Sympathie und Offenheit. Die Neugierde der Gesamtschüler war daraufhin geweckt. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sie gemeinsam im Unterricht verschiedene Fragen erarbeitet. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ oder „Welcher Schulabschluss wird von den Unternehmen gewünscht?“ wollten die Neuntklässler unter anderem von den Azubis wissen. Und das Trio zeigte sich sehr auskunftsfreudig und hatte keine Scheu über die eigene Karriereplanung zu sprechen. Alle drei Azubis haben nach bestandenen Prüfungen mit guten Noten beste Chancen auf eine Weiterbeschäftigung im jeweiligen Unternehmen. Das Interesse der Schüler ließ nach der Fragerunde aber immer noch nicht nach. Deshalb suchten sie im Anschluss das persönliche Gespräch und gingen an die Infotische der drei Unternehmen. Linda Pings, Robert Simpkins und Daniel Leon sowie deren Ausbilder waren gefragte Gesprächspartner.

Der Besuch an der Frida-Levy-Gesamtschule war der erste von drei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Am Montag, 18. Juni, besuchen die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II (innogythyssenkruppopta data Gruppe und FOM) das Mädchengymnasium in Borbeck. Dann folgt am Donnerstag, 28. Juni, der Besuch von innogythyssenkrupp und Evonik Industries an der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf.

Azubis in Top-Form: Roadshow besucht Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Wattenscheid. Schon im Vorjahr besuchte die Roadshow die Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße. Auch der aktuelle Besuch überzeugte die mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9.

In der Mensa gewährten die Auszubildenden Marcel Becker (innogy), Maximilian Karl (Evonik Industries) und Julia Wach (thyssenkrupp) ehrliche Einblicke in ihren täglichen Arbeits- und Ausbildungsalltag. Das Trio redete Klartext. Marcel Becker ist angehender Koch bei innogy und musste sich zunächst an das frühe Aufstehen gewöhnen. Arbeitsbeginn ist morgens um 6 Uhr. Mittlerweile ist es für ihn zur Routine geworden. Er entschied sich ganz bewusst für innogy. „Es ist ein Unternehmen mit vielen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, sagte Becker. „Und in der Küche kann ich meine Kreativität ausleben.“ Als künftige Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp hat Julia Wach hingegen Gleitzeit und kann nach Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung ihren Arbeitsbeginn flexibler gestalten. Eine kaufmännische Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber kann sie nur empfehlen: „Es macht einfach Spaß, denn jeder Tag ist anders. Man wird nicht nur als Azubi wahrgenommen, sondern als gleichwertiger Mitarbeiter.“ Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei Evonik. „Wenn es Fragen oder Probleme gibt, haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr für uns“, so der angehende Chemikant. Auch nach den bestandenen Prüfungen haben die Azubis eine berufliche Zukunft im Unternehmen. „Evonik bildet für den eigenen Bedarf aus“, sagte Maximilian Karl.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. „Welcher Schulabschluss wird für eure Ausbildung benötigt?“, lautete nur eine der vielen Nachfragen. „Mit einem guten Realschulabschluss könntet ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Im Anschluss der Fragerunde aus dem Plenum verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, an denen die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie deren Ausbildern suchten.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der diesjährigen Tour der erste von zwei Terminen in Wattenscheid. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird am Montag, 9. Juli, nach insgesamt 16 Besuchen an weiterführenden Schule im Revier ihren Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule feiern. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Erfolgreicher Besuch an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch der Azubi-Talkshow an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck überzeugten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries mit ihrem Auftritt. Vor mehr als 90 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 zeigten die drei Azubis keine Spur von Lampenfieber und rührten für ihren Arbeitgeber fleißig die Werbetrommel.

Moderatorin Sylvia Czapiewski befragte Patrick Förster (Chemikant, Evonik), Marco Calabria (Industriekaufmann, innogy) und Philip Lansen (Mechatroniker, thyssenkrupp) zum Beispiel nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, war nur einer der wichtigen Tipps von den Azubis. Während der 45-minütigen Talkshow flüchtete sich das Trio nicht in rhetorische Floskeln, sondern redete frei von der Leber weg. Die Azubis machten mit ihrem lockeren und sympathischen Auftritt geradezu Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. In den kommenden Wochen beginnt die Bewerbungsphase bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries für den Ausbildungsjahrgang 2019. Die Realschüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die zuständigen Klassen- und Berufsberatungslehrer die Realschüler intensiv vorbereitet. Nach dem Talk war die Runde für Schülerfragen eröffnet. „Darf man auf der Arbeitsstelle ein Kopftuch tragen?“ oder „Was verdient ihr in der Ausbildung?“ lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auf die Frage „Lieber Studium oder Ausbildung?“ hatten die drei Azubis eine eindeutige Meinung. „Macht erst eine Ausbildung, studieren könnt ihr nachher immer noch“, antwortete das Trio unisono. Patrick Förster, Marco Calabria und Philip Lansen hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden.

Alle weiteren Fragen zur Ausbildung wurden im Anschluss an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries in persönlichen Gesprächen geklärt. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Erich-Kästner-Realschule war der einzige Schulbesuch in Gladbeck auf der diesjährigen Tour.

 

Roadshow gastiert an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat Duisburg einen erfolgreichen Besuch abgestattet. Die Roadshow für die Sekundarstufe I mit den Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries machte Halt an der Aletta-Haniel-Gesamtschule. Kein Platz in der Aula blieb unbesetzt. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den informativen Talk.

Was muss der Lebenslauf bei Evonik Industries an Infos beinhalten? Worauf wird in einer Bewerbung bei innogy geachtet? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch bei thyssenkrupp? Pedro Carvalho (Kaufmann für Büromanagement, innogy), Tim Schnock (Chemikant, Evonik) und Simon Durchleuchter (Elektroniker für Betriebstechnik, thyssenkrupp) beantworteten diese und weitere Fragen. Moderatorin Sylvia Czapiewski hatte sich mehrere Fragen zurechtgelegt und das Trio gab auf der Bühne sympathisch und ausführlich Auskunft. Die Azubis rührten fleißig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs.

Nach dem 45-minütigen Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Den Gesamtschülern brannten wichtige Fragen unter den Nägeln wie zum Beispiel: „Welcher Schulabschluss wird gewünscht?“, „Wie sieht es mit Sprachkenntnissen in der Ausbildung aus?“ oder „Wie hoch ist eure Ausbildungsvergütung?“, lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auch diesmal hielten die Azubis mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg.

Doch damit war der Wissensdurst der Schüler noch lange nicht gestillt. An den Infotischen der Unternehmen und der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, suchten die Jugendlichen im Anschluss noch das persönliche Gespräch mit den Azubis und deren anwesenden Ausbildern. „Evonik, innogy und thyssenkrupp haben drei Ausbildungsberufe vorgestellt. Aber alle drei Unternehmen bieten insgesamt mehr als 50 Ausbildungsberufe an“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei Touren, die eine ist für die Sekundarstufe I und die andere für die Sekundarstufe II konzipiert. Insgesamt gibt es 16 Termine an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Roadshow kommt noch einmal nach Duisburg. Am Dienstag, 26. Juni, findet die Veranstaltung am Franz-Haniel-Gymnasium für Schüler aus der Oberstufe statt. Als Unternehmen sind dann innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management mit von der Partie.

Roadshow überzeugt an der Realschule Stadtmitte in Mülheim

Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Stadtmitte. Es war der einzige Schulbesuch in Mülheim auf der Tour für die Sekundarstufe I. Moderator Stephan Knipp begrüßte vor mehr als 100 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 in der Aula der Realschule eine reine Frauenrunde auf der Bühne.

Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie bei innogy), Samantha Hanske (Groß- und Außenhandelskauffrau bei thysssenkrupp) und Anna Riemer (Chemikantin bei Evonik Industries) berichteten in der rund 45-minütigen Talkshow über ihre aktuelle Ausbildungssituation. Stephan Knipp fühlte dem Trio auch mit kritischen Nachfragen immer wieder auf den Zahn. Und die drei Frauen redeten nicht lange um den heißen Brei. Sympathisch und ehrlich beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Das Trio verriet Einzelheiten aus der Bewerbungsphase, die Karriereaussichten im Unternehmen, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie erklärten den Unterscheid zwischen einer weiterführenden Schule und einer Berufsschule.

Nach der Talkshow konnten die Realschüler aus dem Plenum heraus, ihre Fragen loswerden. Dabei zeigten sie sich ein wenig zurückhaltend. Dagegen war der Ansturm auf die Infotische der Unternehmen umso größer. In persönlichen Gesprächen mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern informierten sie sich über eine Ausbildung bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Denn die drei Unternehmen bilden Auszubildende in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war auch die Agentur für Arbeit mit einem eigenen Infostand vertreten. „Die Azubis haben wirklich einen informativen Auftritt hingelegt“, sagte Angelika Rindt-Göbig, zuständige Berufswahlkoordinatorin der Realschule Stadtmitte.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow demnach durch insgesamt 16 Schulen im Revier. Der Besuch an der Realschule Stadtmitte war der erste Termin der Tour für die Sekundarstufe I. Am Donnerstag, 7. Juni, folgt noch ein weiterer Termin in Mülheim auf der diesjährigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Dann sind die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II, innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management, zu Gast an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule.

Erfolgreiche Generalprobe für die Tour 2018: Jetzt kann es losgehen!

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet kann endlich starten. Die Generalprobe für die Tour 2018 ist erfolgreich im Ghotel Hotel & Living an der Hachestraße in Essen über die Bühne gegangen. Die Azubis der teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und der opta data Gruppe übten die Gesprächssituation und den Umgang mit Mikrofonen ein.

Bei der Generalprobe erhielten die Auszubildenden zum ersten Mal hautnah einen Eindruck davon, was in den kommenden vier Monaten bei den 16 Schulterminen im gesamten Ruhrgebiet auf sie zukommen wird. Radio-Moderator Stephan Knipp fühlte den Azubis gezielt auf den Zahn und stellte Fragen zur Unternehmenskultur, der Personalentwicklung, der Ausbildungsvergütung und nach den beruflichen Perspektiven. „Die Azubis zeigten keine Spur von Lampenfieber“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Auch die Unternehmen sehen sich gut gerüstet für eine erfolgreiche Tour durch die weiterführenden Schulen des Ruhrgebiets. Die beiden Radio-Moderatoren Sylvia Czapiewski und Stephan Knipp werden im Wechsel durch die Talkrunden mit den Azubis führen.

Der Startschuss fällt am Donnerstag, 15. März, in Bochum. Mit dem Besuch der Heinrich-Böll-Gesamtschule beginnt die diesjährige Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die innovative Road-Show arbeitet mit zwei unterschiedlichen Touren. Es gibt eine Tour für die Sekundarstufe I und eine für die Sekundarstufe II. Die weiterführenden Schulen konnten sich per E-Mail über info@ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324 für eine Teilnahme bewerben.

In Vergleich zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt, sondern stattdessen die Auszubildenden. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Die Azubis werden kein Blatt vor den Mund nehmen und sprechen offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag an. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren möglicherweise künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen zur Ausbildung stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren in Essen etabliert und ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. „Im letzten Jahr erreichten wir mit der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet circa 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.