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Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid als perfekter Gastgeber

Die Pestalozzi-Realschule in Wattenscheid ist als „Eliteschule des Sports und des Fußballs“ und als Sportschule NRW ausgezeichnet und hatte so berühmte Schüler wie den Ex-Schalke 04-Fußballer Leroy Sané. Hier gastierte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet am 11. April bereits im dritten Jahr. Auch der aktuelle Besuch fand bei den mehr als 120 Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 großen Anklang.

In der Mensa der Schule ließen die Auszubildenden Robert Simpkins (Evonik), Alisha Bernhardt (thyssenkrupp), Jessica Emser (Deichmann) und Jennifer Wilzhoff (Stadt Essen) im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp hinter die Kulissen ihres Arbeits- und Ausbildungsalltags blicken. „Ich stehe um 4:30 Uhr morgens auf und Arbeitsbeginn ist um 6:00 Uhr. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Doch jetzt ist es Routine und hat den Vorteil, dass ich entsprechend früh Feierabend machen kann“, sagt Chemikant Robert Simpkins. Weiterlesen

Gelungener Tour-Start an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

„Ich hätte nicht gedacht, dass man auch ohne Abitur diese Ausbildungen machen kann“, das war eine von vielen Überraschungen für Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck. Hier startete am 3. April ab 10:45 Uhr die Roadshow der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet für die Sekundarstufe I. Auszubildende der Unternehmen Deichmann, thyssenkrupp, Evonik Industries und der Stadt Essen standen den mehr als 100 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 Rede und Antwort.

Zuerst fühlte Moderator Joshua Windelschmidt den Azubis Maximilian Karl (Chemikant, Evonik), Alisha Bernhardt (Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp), Anna Beyen (Handelsfachwirtin bei Deichmann) und Nico Breuer (Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt Essen) auf den Zahn. Er befragte sie unter anderem zu ihren persönlichen Highlights bei der Arbeit. „Ein Highlight für mich ist, wenn ich unseren kleinsten Kunden ihre ersten Lauflernschuhe verkaufe. Das ist ein ganz besonderer Moment“, verriet Anna Beyen von Deichmann. Auch zum Ablauf ihrer Bewerbungsphase und zu Vorstellungsgesprächen gaben die Vier hilfreiche Tipps: „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, riet Alisha Bernhardt von thyssenkrupp. „Es hilft, wenn ihr euch vorher sehr genau über den Ausbildungsberuf informiert. Dann seid ihr für das Bewerbungsgespräch schon sehr gut gerüstet“, sagte Nico Breuer von der Stadt Essen. Weiterlesen

Talk-Runde bei der Generalprobe der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet: Generalprobe geschafft!

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet kann endlich starten. Die Generalprobe für die Tour 2019 ist erfolgreich im Ghotel Hotel & Living an der Hachestraße in Essen über die Bühne gegangen. Die Azubis der Unternehmen thyssenkruppEvonik IndustriesFOM Hochschule für Oekonomie & ManagementDeichmann, der Stadt Essen und der opta data Gruppe übten die Gesprächssituation vor den Schülern und den Umgang mit Mikrofonen ein.

Die Auszubildenden erhielten zum ersten Mal einen Eindruck davon, was in den kommenden vier Monaten bei den 16 Schulterminen im Ruhrgebiet auf sie zukommen wird. Die Talk-Runden, in denen sie über ihre Ausbildungen berichten, werden im Wechsel von den beiden Radio-Moderatoren Stephan Knipp und Joshua Windelschmidt moderiert. Bei der Generalprobe fühlten sie den Azubis auf den Zahn. Sie stellten Fragen zur Unternehmenskultur, der Personalentwicklung, der Ausbildungsvergütung und nach den beruflichen Perspektiven. Weiterlesen

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

„Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet“: Bewerbungsstart für Schulen

Was 2017 und 2018 ein Riesenerfolg war, wird 2019 konsequent fortgesetzt. Ab Ende März tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wieder durch die Revierstädte. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnliches Talkshow-Format gegen den Fachkräftemangel. Die teilnehmenden Unternehmen Deichmann, thyssenkrupp, Evonik Industries, Stadt Essen, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde offen über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen. Weiterlesen

Positive Bilanz für die Tour 2018: Unternehmen erreichen mehr als 1700 potenzielle Bewerber

Mit der 2. Auflage schreibt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ihre Erfolgsgeschichte fort. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Azubi-Talkshow erreichte in diesem Zeitraum mehr als 1700 potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze.

Schon auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet im Vorjahr besuchten rund 1600 Schüler die Veranstaltungsreihe. Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2019. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten. „Großes Kompliment an die Azubis. Es war eine erfolgreiche Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2019 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Bewerbungen sind schon jetzt möglich. 

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt fanden 16 Veranstaltungen statt. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft. Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow gewähren sie Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber. Nebenbei geben sie nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch.

Nach dem Talk stehen die Auszubildenden, die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, freut sich Projektleiter Carsten Liebfried.

Azubi-Talk überzeugt an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen

Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2019 läuft bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries zurzeit auf Hochtouren. Alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Aus diesem Grund besuchte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet mit ihrer Tour für die Sekundarstufe I die Gesamtschule Berger Feld. Es war der einzige Schulbesuch in Gelsenkirchen in diesem Jahr. Mehr als 90 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten interessiert den Azubi-Talk mit Moderatorin Sylvia Czapiewski.

45 Minuten löcherte Sylvia Czapiewski die Azubis Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie, innogy), Robert Simpkins (Chemikant, Evonik) und Manuel Günther (Mechatroniker, thyssenkrupp) im lockeren Gespräch mit Fragen zu ihrer Ausbildung. Das Trio plauderte aus dem Nähkästchen. Die Gesamtschüler konnten sich währenddessen nützliche Tipps notieren. Zum Beispiel: Alle drei Unternehmen bevorzugen mittlerweile Online-Bewerbungen. Einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausbildungsangebote von innogy, thyssenkrupp und Evonik verschafft man sich am besten über die jeweilige Internetseite. Dann gaben die Azubis noch Ratschläge für die Bewerbung. Anstatt Selfies oder Urlaubsschnappschüsse sollen die Schüler lieber einen professionellen Fotografen aufsuchen. Die korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung sind ebenfalls wichtige Anliegen der Unternehmen. „Lasst eure Bewerbung noch einmal gegenlesen“, so die Botschaft der Azubis. Schließlich sei die Bewerbung auch gleichzeitig die eigene Visitenkarte.

Wer zunächst einmal ins Unternehmen reinschnuppern möchte, der hat die Möglichkeit auf ein Praktikum. Evonik, innogy und thyssenkrupp bieten Praktika in verschiedenen Zeitblöcken zum Beispiel in den Schulferien an. Alexandra Löffler, Robert Simpkins und Manuel Günther warben angesichts des Fachkräftemangels für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Ihr Auftritt zeigte Wirkung. Nach dem Talk gingen die Gespräche zwischen Schülern, Azubis und deren Ausbildern an den Infotischen in die nächste Runde. Gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband ist die Agentur für Arbeit Schirmherr der Ausbildungsoffensive und war deshalb ebenfalls mit dem entsprechenden Berufsberater der Schule vor Ort. Mit dem erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Berger Feld endet die Tour für die Sekundarstufe I der diesjährigen Azubi-Talkshow.

Von März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Termine statt. Acht davon betreffen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Das Konzept ist der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feierte im vergangenen Jahr ihre Premiere und wird auch 2019 fortgesetzt. Weiterführende Schulen aus Gelsenkirchen können sich bereits unter www.ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de für eine Teilnahme bewerben.

Schirmherrn besuchen die Tour an der Gesamtschule Bockmühle in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet biegt auf die Zielgerade der aktuellen Tour ein. Diesmal machte die Azubi-Talkshow mit den Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries Station in Essen an der Gesamtschule Bockmühle. Es war der bereits 13 von 16 Terminen in weiterführenden Schulen im gesamten Revier. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den Talk im Theaterraum. Zuvor durfte Moderatorin Sylvia Czapiewski zwei besondere Gäste begrüßen.

Dr. Sascha Schacht, Geschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), und Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, statteten der Gesamtschule einen Besuch ab. Der EUV und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sind Schirmherrn der diesjährigen Ausbildungsoffensive. Sascha Schacht appellierte an die Schüler, sich für eine Ausbildung zu interessieren und sich zu bewerben. „Die berufliche Welt steht Ihnen offen. Die Unternehmen suchen Sie“, sagte er und verwies auf den Fachkräftemangel. Torsten Withake pflichtete ihm bei. „Eine Ausbildung macht Spaß. Nutzen Sie diese Chance und suchen Sie das Gespräch mit den Azubis und deren Ausbildern.“

Im Anschluss gehörte den Azubis die Bühne. Funda Savran (innogy, Fachfrau für Systemgastronomie), Maximilian Karl (Evonik Industries, Chemikant) und Manuel Günther (thyssenkrupp, Mechatroniker) stellten ihre Ausbildungsberufe vor. Rund 45 Minuten lang berichteten sie aus ihrem Berufsalltag. Sylvia Czapiewski fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, den Karrierechancen und dem Verhältnis zu den jeweiligen Ausbildern. Auch die Frage nach der richtigen Kleiderwahl beim Vorstellungsgespräch durfte nicht fehlen. Danach schlug die Stunde der Schüler, die nur darauf warteten, ihre Fragen loszuwerden. Ein Schüler erkundigte sich beispielsweise nach der Ausbildungsvergütung, ein anderer fragte nach den von den Unternehmen gewünschten Schulabschlüssen. Und auch bei diesen Themen stand das Trio ausführlich Rede und Antwort.

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Auf einer Mini-Börse suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bieten ihren Azubis weitaus mehr an, als Funda Savran, Manuel Günther und Maximilian Karl in der Talkrunde erzählen konnten.

Der Besuch an der Gesamtschule Bockmühle war der dritte und letzte Schulbesuch der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Im Zeitraum von Anfang März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Schultermine im gesamten Ruhrgebiet statt.

Die Roadshow überzeugt an der Friedrich-Ebert-Realschule in Oberhausen

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Friedrich-Ebert-Realschule lässt bei den Schülern keine Fragen offen. In der Azubi-Talkshow rührten Robert Simpkins (Chemikant, Evonik Industries), Halil Izci (Verfahrensmechaniker, thyssenkrupp) und Yannick Ortmann (Elektroniker bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber von innogy) kräftig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und zeigten keine Spur von Nervosität. Mehr als 130 Schüler der Jahrgangsstufe 9 lauschten in der Aula ihren Ausführungen.

Gegenüber Moderator Stephan Knipp plauderte das Trio aus dem Nähkästchen und gewährte detaillierte Einblicke in die jeweilige Ausbildungssituation. Zu Beginn des Talks sprachen sie über die Anfänge im Unternehmen, an ihre Bewerbung, an den Einstellungstest und an das Vorstellungsgespräch. Hierbei geizten sie nicht mit Tipps für die Realschüler. Zu guter Letzt erinnerten sie sich an ihren ersten Arbeitstag. Wie sie offen zugaben, waren sie allesamt nervös und aufgeregt. Aber thyssenkrupp, Westnetz und Evonik Industries kümmerten sich um ihren beruflichen Nachwuchs. „In den ersten Tagen wird keiner ins kalte Wasser geworfen“, versicherte das Trio. Vielmehr werden Schulungen, Führungen durch die Abteilungen und eine Ausflugswoche zum gegenseitigen Kennenlernen organisiert.

„Bei Westnetz habe ich viele Karrieremöglichkeiten“, lobte Yannick Ortmann und fand nur warme Worte für seine Ausbilder: „Die Stimmung im Team ist sehr gut, fast wie eine kleine Familie.“ Robert Simpkins versuchte die Schülerinnen für eine Ausbildung bei Evonik, vor allem für den Beruf der Chemikantin, zu begeistern. „Wir suchen in diesem Bereich verstärkt weibliche Auszubildende“, sagte er. Aber auch Realschüler werden für das Ausbildungsjahr 2019 gesucht, die sich für gewerbliche-, technische- oder kaufmännische Berufe interessieren. Dasselbe gilt für innogy und für thyssenkrupp. „Wir haben mehr als 50 Ausbildungsberufe“, sagte Halil Izci. In allen Sparten wird für die kommenden Jahre qualifizierter Nachwuchs benötigt. Er entschied sich bewusst für eine Ausbildung bei thyssenkrupp: „Es ist ein international aufgestellter Konzern. Dort habe ich eine sichere berufliche Zukunft.“

Das Trio schilderte rund 45 Minuten lang ihre Ausbildungssituation. Die Schüler hingen förmlich an ihren Lippen. Das Konzept der Ausbildungsoffensive ging auf. Nicht die Unternehmen, sondern deren Azubis präsentieren sich sympathisch und authentisch. Nach dem Talk suchten die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern von thyssenkrupp, Westnetz und Evonik. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, fand regen Zulauf.

Der Besuch an der Friedrich-Ebert-Realschule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Die Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe II (innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und FOM Hochschule für Oekonomie & Management) besuchten am Mittwoch, 16. Mai, die Gesamtschule Weierheide. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis begeistern an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen

Was mache ich eigentlich nach dem Schulabschluss? Diese Frage stellen sich aktuell viele Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. Eine Antwort darauf und noch mehr Informationen zur Bewerbungsphase, Vorstellungsgesprächen und beruflichen Perspektiven lieferten die Auszubildenden von innogythyssenkrupp und Evonik Industries bei dem Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Der berufliche Nachwuchs machte im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski Werbung für eine Lehrstelle bei seinem Arbeitgeber. Linda Pings ist zurzeit Auszubildende im 1. Lehrjahr bei innogy und stellte vor den mehr als 80 Schülern in der Aula den Beruf der Fachfrau für Systemgastronomie vor. Robert Simpkins sprach über seine Ausbildung zum Chemikanten bei Evonik Industries. Und als dritter Teilnehmer in der Talkrunde nahm Daniel Leon (thyssenkrupp) kein Blatt vor den Mund und berichtete über seine Ausbildung zum Industriemechaniker.
Aufmerksam verfolgten die Schüler den rund 45-minütigen Talk. Zum Beispiel kann für einen Azubi anfangs die Umstellung vom Schul- zum Berufsalltag oder das frühe Aufstehen mitunter anfangs ungewohnt sein, gaben die Azubis ehrlicherweise zu. Aber der Spaß an der Arbeit und die netten Kollegen machen diesen Umstand allerdings jedes Mal wett. „Du lernst jeden Tag etwas Neues“, brachte es Daniel Leon stellvertretend für das Trio auf den Punkt.

Die Azubis punkteten mit Sympathie und Offenheit. Die Neugierde der Gesamtschüler war daraufhin geweckt. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sie gemeinsam im Unterricht verschiedene Fragen erarbeitet. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ oder „Welcher Schulabschluss wird von den Unternehmen gewünscht?“ wollten die Neuntklässler unter anderem von den Azubis wissen. Und das Trio zeigte sich sehr auskunftsfreudig und hatte keine Scheu über die eigene Karriereplanung zu sprechen. Alle drei Azubis haben nach bestandenen Prüfungen mit guten Noten beste Chancen auf eine Weiterbeschäftigung im jeweiligen Unternehmen. Das Interesse der Schüler ließ nach der Fragerunde aber immer noch nicht nach. Deshalb suchten sie im Anschluss das persönliche Gespräch und gingen an die Infotische der drei Unternehmen. Linda Pings, Robert Simpkins und Daniel Leon sowie deren Ausbilder waren gefragte Gesprächspartner.

Der Besuch an der Frida-Levy-Gesamtschule war der erste von drei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Am Montag, 18. Juni, besuchen die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II (innogythyssenkruppopta data Gruppe und FOM) das Mädchengymnasium in Borbeck. Dann folgt am Donnerstag, 28. Juni, der Besuch von innogythyssenkrupp und Evonik Industries an der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf.

Azubis in Top-Form: Roadshow besucht Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Wattenscheid. Schon im Vorjahr besuchte die Roadshow die Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße. Auch der aktuelle Besuch überzeugte die mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9.

In der Mensa gewährten die Auszubildenden Marcel Becker (innogy), Maximilian Karl (Evonik Industries) und Julia Wach (thyssenkrupp) ehrliche Einblicke in ihren täglichen Arbeits- und Ausbildungsalltag. Das Trio redete Klartext. Marcel Becker ist angehender Koch bei innogy und musste sich zunächst an das frühe Aufstehen gewöhnen. Arbeitsbeginn ist morgens um 6 Uhr. Mittlerweile ist es für ihn zur Routine geworden. Er entschied sich ganz bewusst für innogy. „Es ist ein Unternehmen mit vielen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, sagte Becker. „Und in der Küche kann ich meine Kreativität ausleben.“ Als künftige Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp hat Julia Wach hingegen Gleitzeit und kann nach Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung ihren Arbeitsbeginn flexibler gestalten. Eine kaufmännische Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber kann sie nur empfehlen: „Es macht einfach Spaß, denn jeder Tag ist anders. Man wird nicht nur als Azubi wahrgenommen, sondern als gleichwertiger Mitarbeiter.“ Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei Evonik. „Wenn es Fragen oder Probleme gibt, haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr für uns“, so der angehende Chemikant. Auch nach den bestandenen Prüfungen haben die Azubis eine berufliche Zukunft im Unternehmen. „Evonik bildet für den eigenen Bedarf aus“, sagte Maximilian Karl.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. „Welcher Schulabschluss wird für eure Ausbildung benötigt?“, lautete nur eine der vielen Nachfragen. „Mit einem guten Realschulabschluss könntet ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Im Anschluss der Fragerunde aus dem Plenum verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, an denen die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie deren Ausbildern suchten.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der diesjährigen Tour der erste von zwei Terminen in Wattenscheid. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird am Montag, 9. Juli, nach insgesamt 16 Besuchen an weiterführenden Schule im Revier ihren Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule feiern. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.