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Azubi-Talkshow besucht die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gehört den Azubis die große Bühne. Die Roadshow ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel. Nun besuchte die Azubi-Talkshow auf ihrer viermonatigen Tour durch das Revier die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim. Die Nachwuchskräfte von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten sich im Forum der Schule vor 110 Gesamtschülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Moderator Stephan Knipp führte durch den Talk und begrüßte diesmal eine reine Männerrunde. „Das ist ein echter Zufall. So etwas hatten wir auf der bisherigen Tour auch noch nie“, sagte er lächelnd. Aber die vier Azubis konnten die Verwirrung auf ihre eigene lockere Art entkräften. „Wir haben natürlich ebenfalls weibliche Auszubildende bei uns in den Berufsschulklassen, im Unternehmen und an der FOM“, sagte das Quartett unisono. Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe), Jannik Hering (Industriekaufmann, thyssenkrupp), Felix Mischke (Industriekaufmann EU, innogy) und Felix Musolf (Bachelor-Student der Wirtschaftsinformatik, FOM) berichteten ausführlich aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten zahlreiche Tipps und Einblicke hinter die Kulissen der Unternehmen. Offen und ehrlich sprachen die Azubis unter anderem über ihr Vorstellungsgespräch, die Zusammenarbeit mit den Ausbildern und die beruflichen Perspektiven nach der Lehrzeit. Felix Musolf studiert berufsbegleitend an der FOM in Essen. Im Gespräch mit Stephan Knipp berichtete er von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und den Vorzügen eines dualen Studiums an der größten privaten Hochschule Deutschlands.

Nach dem Talk begann der zweite Teil der Veranstaltung. Auf einer Mini-Börse zur Berufsorientierung suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. „Es gibt immer die eine oder andere Frage, die sich am besten unter vier Augen beantworten lässt“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Einige Schüler nutzten die seltene Möglichkeit und knüpften erste Kontakte zu den Ausbildern und Personalleitern der Unternehmen. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit, die gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernimmt.

Der Besuch an der Gustav-Heinemann-Schule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Die teilnehmenden Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe I (innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries) besuchten am Donnerstag, 22. März, die Realschule Stadtmitte. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis berichten an der Janusz-Korczak-Gesamtschule Bottrop aus ihrem Alltag

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule redeten die Auszubildenden von innogythyssenkruppopta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management nicht lange um den heißen Brei herum. Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 110 künftige Abiturienten verfolgten aufmerksam die Talkrunde im Pädagogischen Zentrum. Die vier Azubis auf der Bühne kennen die Sorgen und die Ratlosigkeit der Schüler. Vor ein paar Jahren drückten sie noch selbst die Schulbank und wussten nicht, wie es nach dem Abitur weitergehen soll.

Moderator Stephan Knipp hatte sich vorab für die Gesprächsrunde einen kleinen Fragenkatalog für die Azubis zurechtgelegt. Von Beginn an punkteten sie mit Sympathie und klaren Worten. Auch der kurzfristige Ausfall eines Mikrofons brachte die Azubis nicht aus der Ruhe. Anna Schievelbusch gab offen zu, dass man für das duale Studium an der FOM ein gutes Zeitmanagement benötigt. Tagsüber arbeite sie im Betrieb und abends lerne sie im Hörsaal. Das Konzept eines dualen Studiums hatte sie vollends überzeugt. Anschließend habe sie eine abgeschlossene Ausbildung und zusätzlich einen Studienabschluss in der Tasche. „Man wird geschätzt und als ein gleichwertiges Teammitglied angesehen“, sagte Linda Bonk über ihre persönlichen Erfahrungen bei innogy. Die Industriekauffrau im 2. Lehrjahr nutzte zuletzt die Möglichkeit eines mehrmonatigen Auslandsaufenthaltes. „Täglich spürt man den Zusammenhalt. Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl“, so ihr Fazit. Eine Meinung, der sich Anna-Lena Buß nur anschließen konnte. Die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen rührte die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber, der opta data Gruppe. „Es wird sehr viel für die Azubis getan. Mit meinen Ausbildern bin ich sogar per Du“, erwiderte sie auf die Frage nach dem Verhältnis zu den Vorgesetzten. Als einziger männlicher Azubi in der Talkrunde präsentierte Manuel Günther den Beruf des Mechatronikers bei thyssenkrupp. Er lobte die Vorzüge des großen Konzerns, der in mehr als 80 Ländern vertreten ist. Trotz der vielen Mitarbeiter wird der Teamgedanke groß geschrieben. „Es herrscht ein sehr familiäres Verhältnis. Und unter den Azubis findet man schnell Freunde“, so der Azubi im 2. Lehrjahr.

Alle drei Unternehmen bieten weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Bottrop mit dem verantwortlichen Berufsberater beider Gesamtschulen ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule war der einzige Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Bottrop.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis reden Klartext an der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert einen erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Weierheide. Enes Incebacak (opta data Gruppe), Lynne Georgina Howieson (thyssenkrupp), Pedro Carvalho (innogy) und Felix Musolf (FOM) zeigten vor rund 80 angehenden Abiturienten aus der Oberstufe keine Spur von Nervosität. Das Quartett war so sehr in Plauderlaune, dass der Talk beinahe eine Stunde dauerte. Gewöhnlich sind es 45 Minuten.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp im Forum der Gesamtschule erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“ und „Wie sieht euer Alltag aus?“ waren nur ein paar Fragen, die die Azubis sympathisch beantworteten. Enes Incebacak lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei der opta data Gruppe, einer der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen. „Viele der heutigen Mitarbeiter haben einst selbst eine Ausbildung im Unternehmen absolviert“, sagte Incebacak. Pedro Carvalho plauderte aus dem Nähkästchen. Bei innogy stehen dem beruflichen Nachwuchs alle Türen offen. Auch ein Auslandsaufenthalt ist möglich. „Die Azubis können zum Beispiel für mehrere Wochen nach England“, sagte Carvalho. Auch Lynne Georgina Howieson konnte nur Gutes über die Ausbildung bei thyssenkrupp berichten. „Es gibt sogar Sprechstunden für Azubis“, sagte sie. Außerdem biete der Konzern, der weltweit aufgestellt ist, nach der Ausbildung vielfältige Perspektiven. Neben den drei Unternehmen vertrat Felix Musolf die FOM. An der Hochschule für Oekonomie & Management studiert er aktuell Wirtschaftsinformatik im 6. Semester. Er berichtete von den Vorzügen eines dualen Studiums: „Man kann die Theorie der FOM und die Praxis in der Ausbildung sehr gut kombinieren.“ Das duale Studium kann er nur empfehlen. „Es gibt einen sehr persönlichen Kontakt zu den Dozenten, die einem immer helfen und erreichbar sind.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche an den Infotischen der Unternehmen weiter. Es gab viel zu bereden. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 29 Hochschulzentren mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bilden weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Oberhausen mit dem verantwortlichen Berufsberater der Gesamtschule ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Gesamtschule Weierheide war der erste von zwei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Am Donnerstag, 14. Juni, ist die Roadshow an der Friedrich-Ebert-Realschule mit den Auszubildenden von thyssenkrupp, innogy und Evonik Industries für die Sekundarstufe I zu Gast.

Ein perfekter Auftakt an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bochum

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert in Bochum einen gelungenen Auftakt für die diesjährige Tour. Mehr als 110 Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 der Heinrich-Böll-Gesamtschule verfolgten neugierig und interessiert den Auftakt. Auf der Bühne in der Aula sprachen die Azubis Enes Incebacak (opta data Gruppe), Hendrik Fülling (innogy), Carina Pollack (thyssenkrupp) und Vanessa Völlmecke (FOM) im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski über ihre aktuelle Ausbildungs- und Studiensituation.

Die Nachwuchskräfte präsentierten ihren Arbeitgeber und lieferten einen persönlichen Eindruck über die Geschehnisse hinter den Kulissen als Ausbildungsbetrieb. Sylvia Czapiewski hakte gezielt nach und fragte unter anderem nach bei den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, dem Verhältnis zu den Vorgesetzten und den Karrierechancen.

Nach der rund 45-minütigen Talkrunde schlug die Stunde der Schüler aus dem Plenum. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Ute Traunsberger, zuständige Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung der Gesamtschule, die künftigen Abiturienten intensiv vorbereitet. „Mir gefällt das Format. Auch die Schüler haben sehr viele Fragen erarbeitet“, sagte Ute Traunsberger. Jemand aus dem Plenum fragte nach der Anzahl an Klausuren während eines dualen Studiums an der FOM. Ein anderer Schüler interessierte sich für die Höhe der Ausbildungsvergütung. Jedes Mal gaben die Azubis bereitwillig Auskunft.

Im Anschluss ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Schüler strömten an die Infotische der Unternehmen. In persönlichen Gesprächen ließen sich noch viele Nachfragen klären. Immerhin bieten innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe weitaus mehr als die vorgestellten Ausbildungsberufe an. Auch die FOM Hochschule für Oekonomie & Management besitzt ein breites Portfolio an Studiengängen. „Im persönlichen Gespräch lernen sie im besten Fall ihren künftigen Ausbilder und Personalleiter kennen“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler der Sekundarstufe II konzipiert. Die Azubis sollen die Schüler für eine Ausbildung bei den teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, opta data Gruppe oder für ein duales Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management begeistern. Bis Anfang Juli folgen noch 15 weitere Termine im gesamten Ruhrgebiet.

Erfolgreiche Generalprobe für die Tour 2018: Jetzt kann es losgehen!

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet kann endlich starten. Die Generalprobe für die Tour 2018 ist erfolgreich im Ghotel Hotel & Living an der Hachestraße in Essen über die Bühne gegangen. Die Azubis der teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und der opta data Gruppe übten die Gesprächssituation und den Umgang mit Mikrofonen ein.

Bei der Generalprobe erhielten die Auszubildenden zum ersten Mal hautnah einen Eindruck davon, was in den kommenden vier Monaten bei den 16 Schulterminen im gesamten Ruhrgebiet auf sie zukommen wird. Radio-Moderator Stephan Knipp fühlte den Azubis gezielt auf den Zahn und stellte Fragen zur Unternehmenskultur, der Personalentwicklung, der Ausbildungsvergütung und nach den beruflichen Perspektiven. „Die Azubis zeigten keine Spur von Lampenfieber“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Auch die Unternehmen sehen sich gut gerüstet für eine erfolgreiche Tour durch die weiterführenden Schulen des Ruhrgebiets. Die beiden Radio-Moderatoren Sylvia Czapiewski und Stephan Knipp werden im Wechsel durch die Talkrunden mit den Azubis führen.

Der Startschuss fällt am Donnerstag, 15. März, in Bochum. Mit dem Besuch der Heinrich-Böll-Gesamtschule beginnt die diesjährige Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die innovative Road-Show arbeitet mit zwei unterschiedlichen Touren. Es gibt eine Tour für die Sekundarstufe I und eine für die Sekundarstufe II. Die weiterführenden Schulen konnten sich per E-Mail über info@ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324 für eine Teilnahme bewerben.

In Vergleich zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt, sondern stattdessen die Auszubildenden. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Die Azubis werden kein Blatt vor den Mund nehmen und sprechen offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag an. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren möglicherweise künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen zur Ausbildung stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren in Essen etabliert und ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. „Im letzten Jahr erreichten wir mit der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet circa 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.

Die Ruhrgebiets-Tour für die Sekundarstufe I ist ausverkauft

Die Tour für die Sekundarstufe I der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ausverkauft. Alle acht Termine durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet sind verbindlich vergeben. „Wir hatten sehr viele Nachfragen für diese Tour“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried. Gymnasien und Gesamtschulen aus dem Revier können sich jedoch weiterhin für die Tour der Sekundarstufe II bewerben.

Von März bis Juli tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet durch weiterführende Schulen. Bei der Tour für die Sekundarstufe I werden sich die Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren. Haupt-, Gesamt-, und Realschulen konnten sich seit Januar dieses Jahres für die begehrten Plätze bewerben. Die zweite Tour mit ebenfalls acht Terminen ist für die Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Als Unternehmen sind innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management an Bord.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn bei der Roadshow stehen die Azubis im Mittelpunkt. Sie sind die Botschafter der teilnehmenden Unternehmen und reden authentisch in einer lockeren Talkrunde über ihren Arbeitgeber und über ihren Weg ins Berufsleben in Gegenwart der Schüler. Im Anschluss der Gespräche werden die Azubis für Fragen der Schüler fleißig Rede und Antwort stehen. „Es entsteht dabei eine Kommunikation auf Augenhöhe“, berichtet Projektleiter Carsten Liebfried. Zudem können sich die Schüler zusätzlich an den Ständen der Unternehmen mit Ausbildern und Personalleitern unterhalten und erste berufliche Kontakte knüpfen.

Bewerbungen von weiterführenden Schulen aus dem gesamten Ruhrgebiet für die Sekundarstufe II sind möglich per E-Mail über das Kontaktformular oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324.

Essener Unternehmensverband und Agentur für Arbeit sind wieder Schirmherren

Es ist die zweite Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Und wie schon bei der Premiere im Vorjahr wird sie wieder mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Essener Unternehmensverband (EUV) von zwei prominenten Schirmherren unterstützt.

„Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat im letzten Jahr viele Schülerinnen und Schüler erreicht und sie über ihre Chancen zum Start in das Berufsleben anschaulich informiert“, erklärt Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit „Bei der Suche nach der richtigen Ausbildung unterstützen auch unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater frühzeitig und zeigen den jungen Menschen ihre Möglichkeiten auf.“

Neben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist auch der Essener Unternehmensverband wieder mit von der Partie. „Der Fachkräftemangel wird zunehmend spürbar, das Arbeitskräftepotential sinkt“, sagt EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders. „Im Wettbewerb um ausbildungsfähige junge Leute müssen die Betriebe deshalb die Attraktivität ihrer Lehrberufe und dualen Studiengänge hervorheben und so früh wie möglich um den eigenen Nachwuchs werben.“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Schultermine der Sekundarstufen I und II auf Hochtouren. „Wir sammeln zunächst die eingereichten Unterlagen. Bewerbungen sind weiterhin möglich“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Ab Anfang März 2018 tourt die Ausbildungsoffensive durch das Revier. Die Unternehmen innogythyssenkruppEvonik IndustriesFOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis insgesamt 16 weiterführende Schulen. In einer informativ-unterhaltsamen Talkshow präsentiert der berufliche Nachwuchs das Unternehmen und spricht offen und ehrlich über die Ausbildung.

Die Auszubildenden stehen hierbei im Mittelpunkt, während die Ausbilder und Personalleiter ins zweite Glied rücken. Nach der Talkrunde dürfen die Schüler aus dem Plenum heraus den Azubis Fragen stellen. Somit entsteht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde haben die Schüler an den Infotischen der teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, erste berufliche Kontakte zu knüpfen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Es geht wieder los: Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt auch 2018 durch das Revier

Nach dem großen Premieren-Erfolg aus dem Vorjahr tourt ab März die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wieder durch die Revierstädte. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnliches Talkshow-Format gegen den Fachkräftemangel. Die teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde offen über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren etabliert. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Im vergangenen Jahr erreichte die Ruhrgebiets-Tour bei ihrer Premiere mehr als 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen. „Wir hatten bereits unmittelbar nach den Schulbesuchen die ersten Anfragen für die Tour 2018“, berichtet Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch insgesamt 16 Schulen im Revier.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Premieren-Tour mit positiver Bilanz: Mehr als 1600 potenzielle Bewerber erreicht

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist gleich bei ihrer Premieren-Tour ein Erfolg. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Auf der viermonatigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet fanden insgesamt 16 Schulbesuche statt. In dieser Zeit erreichten die teilnehmenden Unternehmen mehr als 1600 Schulabgänger und damit potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten.

Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2018. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. „Es war eine erfolgreiche Tour. Die Azubis haben einen erstklassigen Job gemacht und die Tour verlief ohne Komplikationen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. „Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr.“ Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2018 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Den Zuschauerrekord verbuchte bei der Premieren-Tour das Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen mit mehr als 300 Schülern aus der Oberstufe.

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt gab es 16 Veranstaltungen. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Unternehmensverband Ruhrgebiet und die Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft.

Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow reden sie offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber und geben nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch. Nach dem Talk stehen die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.

Erfolgreicher Abschluss der Premieren-Tour an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Mit dem erfolgreichen Besuch an der Heinrich-Böll-Gesamtschule ist die Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet zu Ende gegangen. Es war der 16. und letzte Termin. In der Mensa zeigten die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management keine Spur von Ermüdung.

Ganz im Gegenteil: Das Quartett machte erfrischend Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und für ein duales Studium an der FOM. Den Anfang machte Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe). In der Talkrunde stellte er die opta data Gruppe vor. „Wir sind eines der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern“, sagte Effenberger. Wer eine Ausbildung beim familiengeführten Unternehmen absolviert, hat beste Karriereaussichten. „Viele ehemalige Azubis sind heute noch bei der opta data Gruppe tätig.“ Der Umgang sei sehr familiär und die Ausbilder haben immer ein offenes Ohr bei Nachfragen oder Problemen.

Diese Erfahrungen macht auch Mandy Vorberg (Kauffrau für Büromanagement) bei innogy. „Wir werden in den Abteilungen nicht als Azubis, sondern als gleichwertige Mitarbeiter wahrgenommen.“ Für ihre Ausbildung müssten die Schüler vor allem Kommunikationsfähigkeit, Freude an PC- und Bürotätigkeiten sowie sehr gute Rechtschreibkenntnisse mitbringen. Beim Industriekonzern stehen ihr auch nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung alle Türen offen. Ihr wichtiger Tipp an die Gesamtschüler: Beim Vorstellungsgespräch sollte man gepflegt erscheinen. „Keine kaputte Hose, saubere Schuhe und die Männer mit Hemd, die Frauen mit Bluse.“

Auch Sheryl Brough gewährte Einblicke in ihren Ausbildungsalltag bei thyssenkrupp. „Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima“, sagte die künftige Industriekauffrau. „Die Azubis machen immer zusammen Mittagspause.“ Eine Ausbildung beim Industriekonzern würde sie jederzeit wieder beginnen. Vor allem lobte sie die beruflichen Perspektiven. Währenddessen schwärmte Louisa Micheel (Studiengang: Business Administration) von ihrem dualen Studium an der FOM. „Es gibt keine überfüllten Hörsäle“, sagte sie. Der Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen sei persönlicher als an einer staatlichen Hochschule. In der Klausurenphase kann es allerdings manchmal stressig werden. „Dann benötigt man ein gutes Zeitmanagement“, so Micheel. Aber letzten Endes würde sich die harte und zeitintensive Arbeit lohnen. „Abschließend habe ich zwei Abschlüsse in der Tasche.“

Nach dem rund 45-minütigen Talk suchten die Gesamtschüler den Weg an die Infotische der Unternehmen und der FOM, um sich mit Infomaterialien einzudecken. Die verantwortlichen Ausbilder der Azubis und Studienberater standen bei Nachfragen ausführlich Rede und Antwort. Auch die Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet, war mit einem eigenen Infostand vertreten. Die Veranstaltung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule war der zweite Termin in Oberhausen. Im April besuchte die Roadshow die Fasia-Jansen-Gesamtschule. Seit März dieses Jahres tourte die Ausbildungsoffensive durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Teilnehmer für die Sekundarstufe I waren innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Auf der Tour für die Sekundarstufe II präsentierten sich die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.