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Positive Bilanz für die Tour 2018: Unternehmen erreichen mehr als 1700 potenzielle Bewerber

Mit der 2. Auflage schreibt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ihre Erfolgsgeschichte fort. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Azubi-Talkshow erreichte in diesem Zeitraum mehr als 1700 potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze.

Schon auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet im Vorjahr besuchten rund 1600 Schüler die Veranstaltungsreihe. Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2019. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten. „Großes Kompliment an die Azubis. Es war eine erfolgreiche Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2019 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Bewerbungen sind schon jetzt möglich. 

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt fanden 16 Veranstaltungen statt. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft. Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow gewähren sie Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber. Nebenbei geben sie nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch.

Nach dem Talk stehen die Auszubildenden, die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, freut sich Projektleiter Carsten Liebfried.

Erfolgreicher Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Wattenscheid

Mit dem Besuch an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid ist die 2. Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet erfolgreich zu Ende gegangen. Es war der 16. und letzte Termin auf der diesjährigen Tour. Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten im Talk vor 90 Schülern aus der Oberstufe jedoch keine Spur von Ermüdung.

Vielmehr punkteten sie auf der Bühne in der Mensa mit Kompetenz, Sympathie und Ehrlichkeit. Moderator Stephan Knipp führte durch die Azubi-Talkshow. Anna-Lena Buß (opta data Gruppe), Ronja Schröder (innogy) und Manuel Günther (thyssenkrupp) machten erfrischend Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Philip Aalken (FOM) begeisterte die künftigen Abiturienten für ein duales Studium an der FOM. Im Vorfeld hatte sich Knipp einige Fragen notiert. Und die Azubis gewährten persönliche Einblicke aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag

Zum Beispiel durfte Ronja Schröder als angehende Kauffrau für Büromanagement mit dem Zusatz Fremdsprachenkorrespondentin jüngst einen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt in Irland absolvieren. Aber innogy bietet ihren Auszubildenden noch viel mehr. „Zum Ausbildungsstart gibt es zum Beispiel eine Kennenlernwoche, interne PC-Schulungen“, zählte Ronja Schröder auf. Während ihrer Ausbildung durchläuft sie viele Abteilungen im Unternehmen. Dasselbe gilt für Anna-Lena-Buß. Bei der opta data Gruppe, einem der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen, lernt sie zurzeit den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen. „Man merkt, dass die opta data Gruppe ein echtes Familienunternehmen ist“, so Anna-Lena Buß. „Es gibt Sprechstunden für Azubis. Außerdem haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr bei Nachfragen.“

Auch Manuel Günther lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Ausbildern. Wenn er seine Ausbildung zum Mechatroniker mit Erfolg abgeschlossen hat, lockt eine Karriere bei thyssenkrupp. „Man hat sehr viele berufliche Perspektiven. Der Konzern ist weltweit tätig.“ Unterdessen schwärmte Philip Aalken (Studiengang: Business Administration) von seinem dualen Studium an der FOM. Er würde sich jederzeit wieder für diesen Schritt entscheiden. „Die Dozenten kommen aus der Praxis, sind immer erreichbar und der Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen ist persönlicher als an einer staatlichen Hochschule“, erklärte Aalken.

Nach dem Azubi-Talk auf der Bühne suchten die Schüler der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule den Weg an die Infotische der Unternehmen und der FOM, um sich mit Infomaterialien einzudecken. Die verantwortlichen Ausbilder der Azubis und Studienberater standen bei Nachfragen ausführlich Rede und Antwort. Seit März dieses Jahres tourte die Ausbildungsoffensive durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Azubi-Talkshow feiert Premiere am Pestalozzi-Gymnasium in Herne

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war zu Gast am Pestalozzi-Gymnasium und feierte eine gelungene Premiere. Denn der Schulbesuch war der erste und einzige Termin der diesjährigen Azubi-Talkshow in Herne. Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten in der Aula den informativen Talk mit den Azubis von innogy, der opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management. Als viertes teilnehmendes Unternehmen hatte thyssenkrupp wegen einer Erkrankung der Auszubildenden kurzfristig den Schulbesuch absagen müssen.

Moderatorin Sylvia Czapiewski begrüßte eine reine Frauenrunde auf der Bühne. Lisa Lückermann (opta data Gruppe), Karlotta Dicke (innogy) und Vanessa Völlmecke (FOM) berichteten rund 45 Minuten lang aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten auf diesem Weg wertvolle Infos. Bei Bewerbungsfotos verzichtet man lieber auf Schnappschüsse aus dem Urlaub. Deshalb der Appell der drei Azubis an die Schüler: Macht bitte Bilder bei einem professionellen Fotografen. Ansonsten sinken die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Vanessa Völlmecke machte hingegen Werbung für ein duales Studium an der FOM. Zudem hatte das Trio wichtige Tipps zur Kleiderauswahl beim Vorstellungsgespräch parat. Während des gesamten Gesprächs mit Sylvia Czapiewski verzichteten Lisa Lückermann, Karlotta Dicke und Vanessa Völlmecke auf auswendig gelernte Floskeln und auf leere Worthülsen. Stattdessen redeten sie frei von der Leber weg. Czapiewski hakte nach und fragte zum Beispiel nach den Arbeitszeiten, der Berufsschule, dem Verhältnis zu den Ausbildern beziehungsweise Dozenten und den Karrierechancen. Fazit des Trios: Alle drei würden jederzeit wieder diese berufliche Entscheidung treffen.

„Das Format der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat wirklich überzeugt“, sagte Ingrid Kunna, Beratungslehrerein am Pestalozzi-Gymnasium. „Die Schüler haben einen realistischen Einblick in die Ausbildungsberufe und Studiengänge bekommen.“ Die künftigen Abiturienten verfolgten aber nicht nur interessiert den Azubi-Talk. Aus dem Plenum heraus stellten sie nach dem Gespräch ebenfalls Fragen an die drei Auszubildenden auf der Bühne. Anschließend suchten noch viele von ihnen das persönliche Gespräch an den Infotischen von innogy, der opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Dort standen zusätzlich die Ausbilder und Studienberater der Azubis ausführlich Rede und Antwort. Denn die drei Teilnehmer haben weitaus mehr Ausbildungsberufe und Studiengänge zu bieten, als Lisa Lückermann, Karlotta Dicke und Vanessa Völlmecke vorstellten.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel und besucht von März bis Juli insgesamt 16 weiterführende Schulen im gesamten Revier mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine Tour ist für Schüler der Jahrgangsstufe 9 aus der Sekundarstufe I und eine Tour für die Schüler aus der Oberstufe der Sekundarstufe II konzipiert.

Großes Interesse beim Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg

Was soll ich nach dem Abitur machen? Über diese Frage zerbricht sich zurzeit so mancher künftiger Abiturient des Franz-Haniel-Gymnasiums den Kopf. Die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management lieferten hierzu Antworten beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Deren Azubis und Studierende machten in der ausverkauften Aula fleißig Werbung für eine Ausbildung sowie für ein berufsbegleitendes Studium.

Vor rund 140 Schülern aus der Oberstufe gewährten sie offene Einblicke aus ihrem Arbeits-, Ausbildungs- und Studienalltag. Victor Scheffler (innogy, IT-Systemkaufmann), Jannik Hering (thyssenkrupp, Industriekaufmann), Enes Incebacak (opta data Gruppe, Informatikkaufmann) und Michelle Manderfeld (FOM, Studiengang: Business Administration) erklärten im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp, warum sie sich für diesen Karriereweg entschieden hatten. Die vier jungen Nachwuchskräfte wichen nicht einer Nachfrage aus. Ganz im Gegenteil. Vielmehr überzeugten sie mit Schlagfertigkeit, Humor und fachlicher Kompetenz.

„Wie war der 1. Tag als Azubi?“, wollte Knipp wissen. Und die Azubis antworteten prompt. Als Neuling wird man weder bei thyssenkrupp noch bei innogy oder bei der opta data Gruppe im Regen stehengelassen. Alle drei Unternehmen organisieren eine Woche zum gegenseitigen Kennenlernen. Auch bei der FOM wird der Studierende bei der Hand genommen. Von Beginn an steht die Studienberatung bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

„Was muss man besonders gut für euren Ausbildungsberuf können“, fragte Knipp weiter. Man sollte vor allem Interesse mitbringen, lautete die einhellige Antwort der Azubis. Jannik Hering brachte es auf den Punkt: „Es geht nicht darum, schon alles zu können. Sondern darum, alles zu lernen.“ Man müsse zudem kommunikativ und teamfähig sein, meinte Enes Incebacak. Diese Eigenschaften konnte Victor Scheffler für seinen Ausbildungsberuf nur bestätigen. Auch zu den langfristigen Perspektiven im Unternehmen äußerten sich die Azubis. Währenddessen verfügt Michelle Manderfeld nach ihrem berufsbegleitenden Studium über zwei Abschlüsse: „Damit habe ich sehr gute berufliche Chancen.“

Der rund 45-minütige Talk sowie die anschließende Mini-Börse mit Gesprächen zwischen Schülern, Ausbildern und Azubis an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, FOM und der Agentur für Arbeit fanden Anklang bei den künftigen Abiturienten. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit haben die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernommen. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Schüler erhielten detaillierte und praxisnahe Einblicke“, sagte Matthias Effert, zuständig für die Studien- und Berufsorientierung am Franz-Haniel-Gymnasium.

Weibliche Azubis gesucht: Azubi-Talkshow war zu Gast am Mädchengymnasium Borbeck

Es war der außergewöhnlichste Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Beim Besuch des Mädchengymnasiums Borbeck stand vor allem die Suche nach weiblichen Auszubildenden im Vordergrund. Mehr als 140 Schülerinnen aus der Oberstufe verfolgten in der Aula die Talkshow mit Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Die opta data Gruppe, innogy und thyssenkrupp suchen zurzeit nach neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2019. Unterdessen wollte die FOM die künftigen Abiturientinnen für ein berufsbegleitendes Studium begeistern. Moderatorin Sylvia Czapiewski führte auf der Bühne durch die Talkrunde. Es gab viel zu besprechen. Und Lisa Lückermann (opta data Gruppe), Fatime Sobel (thyssenkrupp) sowie die beiden einzigen Männer in der Aula, Alexander Kestner (innogy) und Mirco Weißohn (FOM), redeten frei von der Leber weg und hatten nebenbei hilfreiche Tipps parat. „Neben einer fehlerfreien Bewerbung ist das Foto wichtig. Es ist eure Visitenkarte“, sagte Alexander Kestner. „Macht bitte professionelle Bilder. Nehmt nicht das Foto von eurem letzten Mallorca-Urlaub“, fügte der Kaufmann für Büromanagement im 2. Lehrjahr lächelnd hinzu. Angesichts eines Dresscodes beim Vorstellungsgespräch zählte Lisa Lückermann einige wichtige Ratschläge für die Schülerinnen auf. „Ihr solltet keine Hosen mit Löchern oder schulterfreie Kleidung anziehen und saubere, gepflegte Schuhe tragen“, so die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen.

Etwa sechzig Minuten lang berichtete das Quartett ausführlich von ihrer Bewerbungsphase, ihren Tagesabläufen im Unternehmen und dem Alltag in der Berufsschule. „Eine Ausbildung bei thyssenkrupp zu beginnen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“, sagte Fatime Sobel. „Es ist wie eine Familie“, sagte die junge Frau, die aktuell im 2. Lehrjahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert. Mirco Weißohn sprach über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes, lobte die praxisnahen Dozenten und äußerte sich positiv über das breite Studienangebot. „Die FOM bietet mehr als 35 Bachelor- und Masterstudiengänge an“, sagte der Student im 2. Semester „Business Administration“.

Die Neugierde der Schülerinnen war nach der Talkshow aber noch nicht gestillt. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ und „Könnt Ihr genau beschreiben, wie so ein Einstellungstest aussieht?“ waren nur zwei der Fragen vonseiten der künftigen Abiturientinnen aus dem Plenum. Die Azubis waren auch diesmal um keine Antwort verlegen und punkteten erneut mit Sympathie und Ehrlichkeit.

Azubi-Talkshow besucht die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gehört den Azubis die große Bühne. Die Roadshow ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel. Nun besuchte die Azubi-Talkshow auf ihrer viermonatigen Tour durch das Revier die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim. Die Nachwuchskräfte von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten sich im Forum der Schule vor 110 Gesamtschülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Moderator Stephan Knipp führte durch den Talk und begrüßte diesmal eine reine Männerrunde. „Das ist ein echter Zufall. So etwas hatten wir auf der bisherigen Tour auch noch nie“, sagte er lächelnd. Aber die vier Azubis konnten die Verwirrung auf ihre eigene lockere Art entkräften. „Wir haben natürlich ebenfalls weibliche Auszubildende bei uns in den Berufsschulklassen, im Unternehmen und an der FOM“, sagte das Quartett unisono. Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe), Jannik Hering (Industriekaufmann, thyssenkrupp), Felix Mischke (Industriekaufmann EU, innogy) und Felix Musolf (Bachelor-Student der Wirtschaftsinformatik, FOM) berichteten ausführlich aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten zahlreiche Tipps und Einblicke hinter die Kulissen der Unternehmen. Offen und ehrlich sprachen die Azubis unter anderem über ihr Vorstellungsgespräch, die Zusammenarbeit mit den Ausbildern und die beruflichen Perspektiven nach der Lehrzeit. Felix Musolf studiert berufsbegleitend an der FOM in Essen. Im Gespräch mit Stephan Knipp berichtete er von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und den Vorzügen eines dualen Studiums an der größten privaten Hochschule Deutschlands.

Nach dem Talk begann der zweite Teil der Veranstaltung. Auf einer Mini-Börse zur Berufsorientierung suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. „Es gibt immer die eine oder andere Frage, die sich am besten unter vier Augen beantworten lässt“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Einige Schüler nutzten die seltene Möglichkeit und knüpften erste Kontakte zu den Ausbildern und Personalleitern der Unternehmen. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit, die gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernimmt.

Der Besuch an der Gustav-Heinemann-Schule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Die teilnehmenden Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe I (innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries) besuchten am Donnerstag, 22. März, die Realschule Stadtmitte. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis berichten an der Janusz-Korczak-Gesamtschule Bottrop aus ihrem Alltag

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule redeten die Auszubildenden von innogythyssenkruppopta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management nicht lange um den heißen Brei herum. Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 110 künftige Abiturienten verfolgten aufmerksam die Talkrunde im Pädagogischen Zentrum. Die vier Azubis auf der Bühne kennen die Sorgen und die Ratlosigkeit der Schüler. Vor ein paar Jahren drückten sie noch selbst die Schulbank und wussten nicht, wie es nach dem Abitur weitergehen soll.

Moderator Stephan Knipp hatte sich vorab für die Gesprächsrunde einen kleinen Fragenkatalog für die Azubis zurechtgelegt. Von Beginn an punkteten sie mit Sympathie und klaren Worten. Auch der kurzfristige Ausfall eines Mikrofons brachte die Azubis nicht aus der Ruhe. Anna Schievelbusch gab offen zu, dass man für das duale Studium an der FOM ein gutes Zeitmanagement benötigt. Tagsüber arbeite sie im Betrieb und abends lerne sie im Hörsaal. Das Konzept eines dualen Studiums hatte sie vollends überzeugt. Anschließend habe sie eine abgeschlossene Ausbildung und zusätzlich einen Studienabschluss in der Tasche. „Man wird geschätzt und als ein gleichwertiges Teammitglied angesehen“, sagte Linda Bonk über ihre persönlichen Erfahrungen bei innogy. Die Industriekauffrau im 2. Lehrjahr nutzte zuletzt die Möglichkeit eines mehrmonatigen Auslandsaufenthaltes. „Täglich spürt man den Zusammenhalt. Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl“, so ihr Fazit. Eine Meinung, der sich Anna-Lena Buß nur anschließen konnte. Die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen rührte die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber, der opta data Gruppe. „Es wird sehr viel für die Azubis getan. Mit meinen Ausbildern bin ich sogar per Du“, erwiderte sie auf die Frage nach dem Verhältnis zu den Vorgesetzten. Als einziger männlicher Azubi in der Talkrunde präsentierte Manuel Günther den Beruf des Mechatronikers bei thyssenkrupp. Er lobte die Vorzüge des großen Konzerns, der in mehr als 80 Ländern vertreten ist. Trotz der vielen Mitarbeiter wird der Teamgedanke groß geschrieben. „Es herrscht ein sehr familiäres Verhältnis. Und unter den Azubis findet man schnell Freunde“, so der Azubi im 2. Lehrjahr.

Alle drei Unternehmen bieten weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Bottrop mit dem verantwortlichen Berufsberater beider Gesamtschulen ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Janusz-Korczak-Gesamtschule war der einzige Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Bottrop.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis reden Klartext an der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert einen erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Weierheide. Enes Incebacak (opta data Gruppe), Lynne Georgina Howieson (thyssenkrupp), Pedro Carvalho (innogy) und Felix Musolf (FOM) zeigten vor rund 80 angehenden Abiturienten aus der Oberstufe keine Spur von Nervosität. Das Quartett war so sehr in Plauderlaune, dass der Talk beinahe eine Stunde dauerte. Gewöhnlich sind es 45 Minuten.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp im Forum der Gesamtschule erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“ und „Wie sieht euer Alltag aus?“ waren nur ein paar Fragen, die die Azubis sympathisch beantworteten. Enes Incebacak lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei der opta data Gruppe, einer der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen. „Viele der heutigen Mitarbeiter haben einst selbst eine Ausbildung im Unternehmen absolviert“, sagte Incebacak. Pedro Carvalho plauderte aus dem Nähkästchen. Bei innogy stehen dem beruflichen Nachwuchs alle Türen offen. Auch ein Auslandsaufenthalt ist möglich. „Die Azubis können zum Beispiel für mehrere Wochen nach England“, sagte Carvalho. Auch Lynne Georgina Howieson konnte nur Gutes über die Ausbildung bei thyssenkrupp berichten. „Es gibt sogar Sprechstunden für Azubis“, sagte sie. Außerdem biete der Konzern, der weltweit aufgestellt ist, nach der Ausbildung vielfältige Perspektiven. Neben den drei Unternehmen vertrat Felix Musolf die FOM. An der Hochschule für Oekonomie & Management studiert er aktuell Wirtschaftsinformatik im 6. Semester. Er berichtete von den Vorzügen eines dualen Studiums: „Man kann die Theorie der FOM und die Praxis in der Ausbildung sehr gut kombinieren.“ Das duale Studium kann er nur empfehlen. „Es gibt einen sehr persönlichen Kontakt zu den Dozenten, die einem immer helfen und erreichbar sind.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche an den Infotischen der Unternehmen weiter. Es gab viel zu bereden. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 29 Hochschulzentren mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bilden weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Oberhausen mit dem verantwortlichen Berufsberater der Gesamtschule ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Gesamtschule Weierheide war der erste von zwei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Am Donnerstag, 14. Juni, ist die Roadshow an der Friedrich-Ebert-Realschule mit den Auszubildenden von thyssenkrupp, innogy und Evonik Industries für die Sekundarstufe I zu Gast.

Ein perfekter Auftakt an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bochum

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert in Bochum einen gelungenen Auftakt für die diesjährige Tour. Mehr als 110 Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 der Heinrich-Böll-Gesamtschule verfolgten neugierig und interessiert den Auftakt. Auf der Bühne in der Aula sprachen die Azubis Enes Incebacak (opta data Gruppe), Hendrik Fülling (innogy), Carina Pollack (thyssenkrupp) und Vanessa Völlmecke (FOM) im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski über ihre aktuelle Ausbildungs- und Studiensituation.

Die Nachwuchskräfte präsentierten ihren Arbeitgeber und lieferten einen persönlichen Eindruck über die Geschehnisse hinter den Kulissen als Ausbildungsbetrieb. Sylvia Czapiewski hakte gezielt nach und fragte unter anderem nach bei den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, dem Verhältnis zu den Vorgesetzten und den Karrierechancen.

Nach der rund 45-minütigen Talkrunde schlug die Stunde der Schüler aus dem Plenum. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Ute Traunsberger, zuständige Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung der Gesamtschule, die künftigen Abiturienten intensiv vorbereitet. „Mir gefällt das Format. Auch die Schüler haben sehr viele Fragen erarbeitet“, sagte Ute Traunsberger. Jemand aus dem Plenum fragte nach der Anzahl an Klausuren während eines dualen Studiums an der FOM. Ein anderer Schüler interessierte sich für die Höhe der Ausbildungsvergütung. Jedes Mal gaben die Azubis bereitwillig Auskunft.

Im Anschluss ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Schüler strömten an die Infotische der Unternehmen. In persönlichen Gesprächen ließen sich noch viele Nachfragen klären. Immerhin bieten innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe weitaus mehr als die vorgestellten Ausbildungsberufe an. Auch die FOM Hochschule für Oekonomie & Management besitzt ein breites Portfolio an Studiengängen. „Im persönlichen Gespräch lernen sie im besten Fall ihren künftigen Ausbilder und Personalleiter kennen“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler der Sekundarstufe II konzipiert. Die Azubis sollen die Schüler für eine Ausbildung bei den teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, opta data Gruppe oder für ein duales Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management begeistern. Bis Anfang Juli folgen noch 15 weitere Termine im gesamten Ruhrgebiet.

Erfolgreiche Generalprobe für die Tour 2018: Jetzt kann es losgehen!

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet kann endlich starten. Die Generalprobe für die Tour 2018 ist erfolgreich im Ghotel Hotel & Living an der Hachestraße in Essen über die Bühne gegangen. Die Azubis der teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und der opta data Gruppe übten die Gesprächssituation und den Umgang mit Mikrofonen ein.

Bei der Generalprobe erhielten die Auszubildenden zum ersten Mal hautnah einen Eindruck davon, was in den kommenden vier Monaten bei den 16 Schulterminen im gesamten Ruhrgebiet auf sie zukommen wird. Radio-Moderator Stephan Knipp fühlte den Azubis gezielt auf den Zahn und stellte Fragen zur Unternehmenskultur, der Personalentwicklung, der Ausbildungsvergütung und nach den beruflichen Perspektiven. „Die Azubis zeigten keine Spur von Lampenfieber“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Auch die Unternehmen sehen sich gut gerüstet für eine erfolgreiche Tour durch die weiterführenden Schulen des Ruhrgebiets. Die beiden Radio-Moderatoren Sylvia Czapiewski und Stephan Knipp werden im Wechsel durch die Talkrunden mit den Azubis führen.

Der Startschuss fällt am Donnerstag, 15. März, in Bochum. Mit dem Besuch der Heinrich-Böll-Gesamtschule beginnt die diesjährige Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die innovative Road-Show arbeitet mit zwei unterschiedlichen Touren. Es gibt eine Tour für die Sekundarstufe I und eine für die Sekundarstufe II. Die weiterführenden Schulen konnten sich per E-Mail über info@ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201-7492324 für eine Teilnahme bewerben.

In Vergleich zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt, sondern stattdessen die Auszubildenden. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Die Azubis werden kein Blatt vor den Mund nehmen und sprechen offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag an. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren möglicherweise künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen zur Ausbildung stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren in Essen etabliert und ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. „Im letzten Jahr erreichten wir mit der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet circa 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.