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Azubis reden Klartext an der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert einen erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Weierheide. Enes Incebacak (opta data Gruppe), Lynne Georgina Howieson (thyssenkrupp), Pedro Carvalho (innogy) und Felix Musolf (FOM) zeigten vor rund 80 angehenden Abiturienten aus der Oberstufe keine Spur von Nervosität. Das Quartett war so sehr in Plauderlaune, dass der Talk beinahe eine Stunde dauerte. Gewöhnlich sind es 45 Minuten.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp im Forum der Gesamtschule erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“ und „Wie sieht euer Alltag aus?“ waren nur ein paar Fragen, die die Azubis sympathisch beantworteten. Enes Incebacak lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei der opta data Gruppe, einer der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen. „Viele der heutigen Mitarbeiter haben einst selbst eine Ausbildung im Unternehmen absolviert“, sagte Incebacak. Pedro Carvalho plauderte aus dem Nähkästchen. Bei innogy stehen dem beruflichen Nachwuchs alle Türen offen. Auch ein Auslandsaufenthalt ist möglich. „Die Azubis können zum Beispiel für mehrere Wochen nach England“, sagte Carvalho. Auch Lynne Georgina Howieson konnte nur Gutes über die Ausbildung bei thyssenkrupp berichten. „Es gibt sogar Sprechstunden für Azubis“, sagte sie. Außerdem biete der Konzern, der weltweit aufgestellt ist, nach der Ausbildung vielfältige Perspektiven. Neben den drei Unternehmen vertrat Felix Musolf die FOM. An der Hochschule für Oekonomie & Management studiert er aktuell Wirtschaftsinformatik im 6. Semester. Er berichtete von den Vorzügen eines dualen Studiums: „Man kann die Theorie der FOM und die Praxis in der Ausbildung sehr gut kombinieren.“ Das duale Studium kann er nur empfehlen. „Es gibt einen sehr persönlichen Kontakt zu den Dozenten, die einem immer helfen und erreichbar sind.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche an den Infotischen der Unternehmen weiter. Es gab viel zu bereden. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 29 Hochschulzentren mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bilden weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Oberhausen mit dem verantwortlichen Berufsberater der Gesamtschule ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Gesamtschule Weierheide war der erste von zwei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Am Donnerstag, 14. Juni, ist die Roadshow an der Friedrich-Ebert-Realschule mit den Auszubildenden von thyssenkrupp, innogy und Evonik Industries für die Sekundarstufe I zu Gast.

Azubis in Top-Form: Roadshow besucht Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Wattenscheid. Schon im Vorjahr besuchte die Roadshow die Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße. Auch der aktuelle Besuch überzeugte die mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9.

In der Mensa gewährten die Auszubildenden Marcel Becker (innogy), Maximilian Karl (Evonik Industries) und Julia Wach (thyssenkrupp) ehrliche Einblicke in ihren täglichen Arbeits- und Ausbildungsalltag. Das Trio redete Klartext. Marcel Becker ist angehender Koch bei innogy und musste sich zunächst an das frühe Aufstehen gewöhnen. Arbeitsbeginn ist morgens um 6 Uhr. Mittlerweile ist es für ihn zur Routine geworden. Er entschied sich ganz bewusst für innogy. „Es ist ein Unternehmen mit vielen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, sagte Becker. „Und in der Küche kann ich meine Kreativität ausleben.“ Als künftige Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp hat Julia Wach hingegen Gleitzeit und kann nach Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung ihren Arbeitsbeginn flexibler gestalten. Eine kaufmännische Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber kann sie nur empfehlen: „Es macht einfach Spaß, denn jeder Tag ist anders. Man wird nicht nur als Azubi wahrgenommen, sondern als gleichwertiger Mitarbeiter.“ Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei Evonik. „Wenn es Fragen oder Probleme gibt, haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr für uns“, so der angehende Chemikant. Auch nach den bestandenen Prüfungen haben die Azubis eine berufliche Zukunft im Unternehmen. „Evonik bildet für den eigenen Bedarf aus“, sagte Maximilian Karl.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. „Welcher Schulabschluss wird für eure Ausbildung benötigt?“, lautete nur eine der vielen Nachfragen. „Mit einem guten Realschulabschluss könntet ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Im Anschluss der Fragerunde aus dem Plenum verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, an denen die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie deren Ausbildern suchten.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der diesjährigen Tour der erste von zwei Terminen in Wattenscheid. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird am Montag, 9. Juli, nach insgesamt 16 Besuchen an weiterführenden Schule im Revier ihren Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule feiern. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Erfolgreicher Besuch an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch der Azubi-Talkshow an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck überzeugten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries mit ihrem Auftritt. Vor mehr als 90 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 zeigten die drei Azubis keine Spur von Lampenfieber und rührten für ihren Arbeitgeber fleißig die Werbetrommel.

Moderatorin Sylvia Czapiewski befragte Patrick Förster (Chemikant, Evonik), Marco Calabria (Industriekaufmann, innogy) und Philip Lansen (Mechatroniker, thyssenkrupp) zum Beispiel nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, war nur einer der wichtigen Tipps von den Azubis. Während der 45-minütigen Talkshow flüchtete sich das Trio nicht in rhetorische Floskeln, sondern redete frei von der Leber weg. Die Azubis machten mit ihrem lockeren und sympathischen Auftritt geradezu Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. In den kommenden Wochen beginnt die Bewerbungsphase bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries für den Ausbildungsjahrgang 2019. Die Realschüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die zuständigen Klassen- und Berufsberatungslehrer die Realschüler intensiv vorbereitet. Nach dem Talk war die Runde für Schülerfragen eröffnet. „Darf man auf der Arbeitsstelle ein Kopftuch tragen?“ oder „Was verdient ihr in der Ausbildung?“ lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auf die Frage „Lieber Studium oder Ausbildung?“ hatten die drei Azubis eine eindeutige Meinung. „Macht erst eine Ausbildung, studieren könnt ihr nachher immer noch“, antwortete das Trio unisono. Patrick Förster, Marco Calabria und Philip Lansen hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden.

Alle weiteren Fragen zur Ausbildung wurden im Anschluss an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries in persönlichen Gesprächen geklärt. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Erich-Kästner-Realschule war der einzige Schulbesuch in Gladbeck auf der diesjährigen Tour.

 

Roadshow gastiert an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat Duisburg einen erfolgreichen Besuch abgestattet. Die Roadshow für die Sekundarstufe I mit den Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries machte Halt an der Aletta-Haniel-Gesamtschule. Kein Platz in der Aula blieb unbesetzt. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den informativen Talk.

Was muss der Lebenslauf bei Evonik Industries an Infos beinhalten? Worauf wird in einer Bewerbung bei innogy geachtet? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch bei thyssenkrupp? Pedro Carvalho (Kaufmann für Büromanagement, innogy), Tim Schnock (Chemikant, Evonik) und Simon Durchleuchter (Elektroniker für Betriebstechnik, thyssenkrupp) beantworteten diese und weitere Fragen. Moderatorin Sylvia Czapiewski hatte sich mehrere Fragen zurechtgelegt und das Trio gab auf der Bühne sympathisch und ausführlich Auskunft. Die Azubis rührten fleißig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs.

Nach dem 45-minütigen Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Den Gesamtschülern brannten wichtige Fragen unter den Nägeln wie zum Beispiel: „Welcher Schulabschluss wird gewünscht?“, „Wie sieht es mit Sprachkenntnissen in der Ausbildung aus?“ oder „Wie hoch ist eure Ausbildungsvergütung?“, lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auch diesmal hielten die Azubis mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg.

Doch damit war der Wissensdurst der Schüler noch lange nicht gestillt. An den Infotischen der Unternehmen und der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, suchten die Jugendlichen im Anschluss noch das persönliche Gespräch mit den Azubis und deren anwesenden Ausbildern. „Evonik, innogy und thyssenkrupp haben drei Ausbildungsberufe vorgestellt. Aber alle drei Unternehmen bieten insgesamt mehr als 50 Ausbildungsberufe an“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei Touren, die eine ist für die Sekundarstufe I und die andere für die Sekundarstufe II konzipiert. Insgesamt gibt es 16 Termine an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Roadshow kommt noch einmal nach Duisburg. Am Dienstag, 26. Juni, findet die Veranstaltung am Franz-Haniel-Gymnasium für Schüler aus der Oberstufe statt. Als Unternehmen sind dann innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management mit von der Partie.

Roadshow überzeugt an der Realschule Stadtmitte in Mülheim

Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Stadtmitte. Es war der einzige Schulbesuch in Mülheim auf der Tour für die Sekundarstufe I. Moderator Stephan Knipp begrüßte vor mehr als 100 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 in der Aula der Realschule eine reine Frauenrunde auf der Bühne.

Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie bei innogy), Samantha Hanske (Groß- und Außenhandelskauffrau bei thysssenkrupp) und Anna Riemer (Chemikantin bei Evonik Industries) berichteten in der rund 45-minütigen Talkshow über ihre aktuelle Ausbildungssituation. Stephan Knipp fühlte dem Trio auch mit kritischen Nachfragen immer wieder auf den Zahn. Und die drei Frauen redeten nicht lange um den heißen Brei. Sympathisch und ehrlich beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Das Trio verriet Einzelheiten aus der Bewerbungsphase, die Karriereaussichten im Unternehmen, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie erklärten den Unterscheid zwischen einer weiterführenden Schule und einer Berufsschule.

Nach der Talkshow konnten die Realschüler aus dem Plenum heraus, ihre Fragen loswerden. Dabei zeigten sie sich ein wenig zurückhaltend. Dagegen war der Ansturm auf die Infotische der Unternehmen umso größer. In persönlichen Gesprächen mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern informierten sie sich über eine Ausbildung bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Denn die drei Unternehmen bilden Auszubildende in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war auch die Agentur für Arbeit mit einem eigenen Infostand vertreten. „Die Azubis haben wirklich einen informativen Auftritt hingelegt“, sagte Angelika Rindt-Göbig, zuständige Berufswahlkoordinatorin der Realschule Stadtmitte.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow demnach durch insgesamt 16 Schulen im Revier. Der Besuch an der Realschule Stadtmitte war der erste Termin der Tour für die Sekundarstufe I. Am Donnerstag, 7. Juni, folgt noch ein weiterer Termin in Mülheim auf der diesjährigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Dann sind die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II, innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management, zu Gast an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule.

Ein perfekter Auftakt an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bochum

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert in Bochum einen gelungenen Auftakt für die diesjährige Tour. Mehr als 110 Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 der Heinrich-Böll-Gesamtschule verfolgten neugierig und interessiert den Auftakt. Auf der Bühne in der Aula sprachen die Azubis Enes Incebacak (opta data Gruppe), Hendrik Fülling (innogy), Carina Pollack (thyssenkrupp) und Vanessa Völlmecke (FOM) im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski über ihre aktuelle Ausbildungs- und Studiensituation.

Die Nachwuchskräfte präsentierten ihren Arbeitgeber und lieferten einen persönlichen Eindruck über die Geschehnisse hinter den Kulissen als Ausbildungsbetrieb. Sylvia Czapiewski hakte gezielt nach und fragte unter anderem nach bei den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, dem Verhältnis zu den Vorgesetzten und den Karrierechancen.

Nach der rund 45-minütigen Talkrunde schlug die Stunde der Schüler aus dem Plenum. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Ute Traunsberger, zuständige Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung der Gesamtschule, die künftigen Abiturienten intensiv vorbereitet. „Mir gefällt das Format. Auch die Schüler haben sehr viele Fragen erarbeitet“, sagte Ute Traunsberger. Jemand aus dem Plenum fragte nach der Anzahl an Klausuren während eines dualen Studiums an der FOM. Ein anderer Schüler interessierte sich für die Höhe der Ausbildungsvergütung. Jedes Mal gaben die Azubis bereitwillig Auskunft.

Im Anschluss ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Die Schüler strömten an die Infotische der Unternehmen. In persönlichen Gesprächen ließen sich noch viele Nachfragen klären. Immerhin bieten innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe weitaus mehr als die vorgestellten Ausbildungsberufe an. Auch die FOM Hochschule für Oekonomie & Management besitzt ein breites Portfolio an Studiengängen. „Im persönlichen Gespräch lernen sie im besten Fall ihren künftigen Ausbilder und Personalleiter kennen“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler der Sekundarstufe II konzipiert. Die Azubis sollen die Schüler für eine Ausbildung bei den teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, opta data Gruppe oder für ein duales Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management begeistern. Bis Anfang Juli folgen noch 15 weitere Termine im gesamten Ruhrgebiet.

Essener Unternehmensverband und Agentur für Arbeit sind wieder Schirmherren

Es ist die zweite Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Und wie schon bei der Premiere im Vorjahr wird sie wieder mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Essener Unternehmensverband (EUV) von zwei prominenten Schirmherren unterstützt.

„Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat im letzten Jahr viele Schülerinnen und Schüler erreicht und sie über ihre Chancen zum Start in das Berufsleben anschaulich informiert“, erklärt Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit „Bei der Suche nach der richtigen Ausbildung unterstützen auch unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater frühzeitig und zeigen den jungen Menschen ihre Möglichkeiten auf.“

Neben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist auch der Essener Unternehmensverband wieder mit von der Partie. „Der Fachkräftemangel wird zunehmend spürbar, das Arbeitskräftepotential sinkt“, sagt EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders. „Im Wettbewerb um ausbildungsfähige junge Leute müssen die Betriebe deshalb die Attraktivität ihrer Lehrberufe und dualen Studiengänge hervorheben und so früh wie möglich um den eigenen Nachwuchs werben.“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Schultermine der Sekundarstufen I und II auf Hochtouren. „Wir sammeln zunächst die eingereichten Unterlagen. Bewerbungen sind weiterhin möglich“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Ab Anfang März 2018 tourt die Ausbildungsoffensive durch das Revier. Die Unternehmen innogythyssenkruppEvonik IndustriesFOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis insgesamt 16 weiterführende Schulen. In einer informativ-unterhaltsamen Talkshow präsentiert der berufliche Nachwuchs das Unternehmen und spricht offen und ehrlich über die Ausbildung.

Die Auszubildenden stehen hierbei im Mittelpunkt, während die Ausbilder und Personalleiter ins zweite Glied rücken. Nach der Talkrunde dürfen die Schüler aus dem Plenum heraus den Azubis Fragen stellen. Somit entsteht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde haben die Schüler an den Infotischen der teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, erste berufliche Kontakte zu knüpfen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Es geht wieder los: Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt auch 2018 durch das Revier

Nach dem großen Premieren-Erfolg aus dem Vorjahr tourt ab März die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wieder durch die Revierstädte. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnliches Talkshow-Format gegen den Fachkräftemangel. Die teilnehmenden Unternehmen innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde offen über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen.

Das Konzept der Tour hat sich seit Jahren etabliert. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Ausbildungsoffensive Essen entlehnt, die seit 2009 die weiterführenden Schulen in Essen besucht. Im vergangenen Jahr erreichte die Ruhrgebiets-Tour bei ihrer Premiere mehr als 1600 potenzielle Bewerber und Bewerberinnen. „Wir hatten bereits unmittelbar nach den Schulbesuchen die ersten Anfragen für die Tour 2018“, berichtet Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite Tour der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch insgesamt 16 Schulen im Revier.

Interessierte Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien aus dem gesamten Ruhrgebiet können sich ab sofort für einen Tour-Termin 2018 im Zeitraum von März bis Juli über das Bewerbungsportal oder telefonisch beim Projektbüro unter 0201/7492324 bewerben.

Premieren-Tour mit positiver Bilanz: Mehr als 1600 potenzielle Bewerber erreicht

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist gleich bei ihrer Premieren-Tour ein Erfolg. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Auf der viermonatigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet fanden insgesamt 16 Schulbesuche statt. In dieser Zeit erreichten die teilnehmenden Unternehmen mehr als 1600 Schulabgänger und damit potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten.

Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2018. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. „Es war eine erfolgreiche Tour. Die Azubis haben einen erstklassigen Job gemacht und die Tour verlief ohne Komplikationen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. „Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr.“ Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2018 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Den Zuschauerrekord verbuchte bei der Premieren-Tour das Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen mit mehr als 300 Schülern aus der Oberstufe.

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt gab es 16 Veranstaltungen. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Unternehmensverband Ruhrgebiet und die Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft.

Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow reden sie offen und ehrlich über ihren Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber und geben nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch. Nach dem Talk stehen die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, sagt Projektleiter Carsten Liebfried.

Erfolgreicher Abschluss der Premieren-Tour an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Mit dem erfolgreichen Besuch an der Heinrich-Böll-Gesamtschule ist die Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet zu Ende gegangen. Es war der 16. und letzte Termin. In der Mensa zeigten die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management keine Spur von Ermüdung.

Ganz im Gegenteil: Das Quartett machte erfrischend Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber und für ein duales Studium an der FOM. Den Anfang machte Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe). In der Talkrunde stellte er die opta data Gruppe vor. „Wir sind eines der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern“, sagte Effenberger. Wer eine Ausbildung beim familiengeführten Unternehmen absolviert, hat beste Karriereaussichten. „Viele ehemalige Azubis sind heute noch bei der opta data Gruppe tätig.“ Der Umgang sei sehr familiär und die Ausbilder haben immer ein offenes Ohr bei Nachfragen oder Problemen.

Diese Erfahrungen macht auch Mandy Vorberg (Kauffrau für Büromanagement) bei innogy. „Wir werden in den Abteilungen nicht als Azubis, sondern als gleichwertige Mitarbeiter wahrgenommen.“ Für ihre Ausbildung müssten die Schüler vor allem Kommunikationsfähigkeit, Freude an PC- und Bürotätigkeiten sowie sehr gute Rechtschreibkenntnisse mitbringen. Beim Industriekonzern stehen ihr auch nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung alle Türen offen. Ihr wichtiger Tipp an die Gesamtschüler: Beim Vorstellungsgespräch sollte man gepflegt erscheinen. „Keine kaputte Hose, saubere Schuhe und die Männer mit Hemd, die Frauen mit Bluse.“

Auch Sheryl Brough gewährte Einblicke in ihren Ausbildungsalltag bei thyssenkrupp. „Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima“, sagte die künftige Industriekauffrau. „Die Azubis machen immer zusammen Mittagspause.“ Eine Ausbildung beim Industriekonzern würde sie jederzeit wieder beginnen. Vor allem lobte sie die beruflichen Perspektiven. Währenddessen schwärmte Louisa Micheel (Studiengang: Business Administration) von ihrem dualen Studium an der FOM. „Es gibt keine überfüllten Hörsäle“, sagte sie. Der Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen sei persönlicher als an einer staatlichen Hochschule. In der Klausurenphase kann es allerdings manchmal stressig werden. „Dann benötigt man ein gutes Zeitmanagement“, so Micheel. Aber letzten Endes würde sich die harte und zeitintensive Arbeit lohnen. „Abschließend habe ich zwei Abschlüsse in der Tasche.“

Nach dem rund 45-minütigen Talk suchten die Gesamtschüler den Weg an die Infotische der Unternehmen und der FOM, um sich mit Infomaterialien einzudecken. Die verantwortlichen Ausbilder der Azubis und Studienberater standen bei Nachfragen ausführlich Rede und Antwort. Auch die Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet, war mit einem eigenen Infostand vertreten. Die Veranstaltung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule war der zweite Termin in Oberhausen. Im April besuchte die Roadshow die Fasia-Jansen-Gesamtschule. Seit März dieses Jahres tourte die Ausbildungsoffensive durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Teilnehmer für die Sekundarstufe I waren innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Auf der Tour für die Sekundarstufe II präsentierten sich die Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.