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Positive Bilanz für die Tour 2018: Unternehmen erreichen mehr als 1700 potenzielle Bewerber

Mit der 2. Auflage schreibt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ihre Erfolgsgeschichte fort. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Azubi-Talkshow erreichte in diesem Zeitraum mehr als 1700 potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze.

Schon auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet im Vorjahr besuchten rund 1600 Schüler die Veranstaltungsreihe. Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2019. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten. „Großes Kompliment an die Azubis. Es war eine erfolgreiche Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2019 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Bewerbungen sind schon jetzt möglich. 

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt fanden 16 Veranstaltungen statt. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft. Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow gewähren sie Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber. Nebenbei geben sie nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch.

Nach dem Talk stehen die Auszubildenden, die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, freut sich Projektleiter Carsten Liebfried.

Erfolgreicher Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Wattenscheid

Mit dem Besuch an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid ist die 2. Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet erfolgreich zu Ende gegangen. Es war der 16. und letzte Termin auf der diesjährigen Tour. Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten im Talk vor 90 Schülern aus der Oberstufe jedoch keine Spur von Ermüdung.

Vielmehr punkteten sie auf der Bühne in der Mensa mit Kompetenz, Sympathie und Ehrlichkeit. Moderator Stephan Knipp führte durch die Azubi-Talkshow. Anna-Lena Buß (opta data Gruppe), Ronja Schröder (innogy) und Manuel Günther (thyssenkrupp) machten erfrischend Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Philip Aalken (FOM) begeisterte die künftigen Abiturienten für ein duales Studium an der FOM. Im Vorfeld hatte sich Knipp einige Fragen notiert. Und die Azubis gewährten persönliche Einblicke aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag

Zum Beispiel durfte Ronja Schröder als angehende Kauffrau für Büromanagement mit dem Zusatz Fremdsprachenkorrespondentin jüngst einen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt in Irland absolvieren. Aber innogy bietet ihren Auszubildenden noch viel mehr. „Zum Ausbildungsstart gibt es zum Beispiel eine Kennenlernwoche, interne PC-Schulungen“, zählte Ronja Schröder auf. Während ihrer Ausbildung durchläuft sie viele Abteilungen im Unternehmen. Dasselbe gilt für Anna-Lena-Buß. Bei der opta data Gruppe, einem der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen, lernt sie zurzeit den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen. „Man merkt, dass die opta data Gruppe ein echtes Familienunternehmen ist“, so Anna-Lena Buß. „Es gibt Sprechstunden für Azubis. Außerdem haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr bei Nachfragen.“

Auch Manuel Günther lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Ausbildern. Wenn er seine Ausbildung zum Mechatroniker mit Erfolg abgeschlossen hat, lockt eine Karriere bei thyssenkrupp. „Man hat sehr viele berufliche Perspektiven. Der Konzern ist weltweit tätig.“ Unterdessen schwärmte Philip Aalken (Studiengang: Business Administration) von seinem dualen Studium an der FOM. Er würde sich jederzeit wieder für diesen Schritt entscheiden. „Die Dozenten kommen aus der Praxis, sind immer erreichbar und der Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen ist persönlicher als an einer staatlichen Hochschule“, erklärte Aalken.

Nach dem Azubi-Talk auf der Bühne suchten die Schüler der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule den Weg an die Infotische der Unternehmen und der FOM, um sich mit Infomaterialien einzudecken. Die verantwortlichen Ausbilder der Azubis und Studienberater standen bei Nachfragen ausführlich Rede und Antwort. Seit März dieses Jahres tourte die Ausbildungsoffensive durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Azubi-Talk überzeugt an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen

Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2019 läuft bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries zurzeit auf Hochtouren. Alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Aus diesem Grund besuchte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet mit ihrer Tour für die Sekundarstufe I die Gesamtschule Berger Feld. Es war der einzige Schulbesuch in Gelsenkirchen in diesem Jahr. Mehr als 90 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten interessiert den Azubi-Talk mit Moderatorin Sylvia Czapiewski.

45 Minuten löcherte Sylvia Czapiewski die Azubis Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie, innogy), Robert Simpkins (Chemikant, Evonik) und Manuel Günther (Mechatroniker, thyssenkrupp) im lockeren Gespräch mit Fragen zu ihrer Ausbildung. Das Trio plauderte aus dem Nähkästchen. Die Gesamtschüler konnten sich währenddessen nützliche Tipps notieren. Zum Beispiel: Alle drei Unternehmen bevorzugen mittlerweile Online-Bewerbungen. Einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausbildungsangebote von innogy, thyssenkrupp und Evonik verschafft man sich am besten über die jeweilige Internetseite. Dann gaben die Azubis noch Ratschläge für die Bewerbung. Anstatt Selfies oder Urlaubsschnappschüsse sollen die Schüler lieber einen professionellen Fotografen aufsuchen. Die korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung sind ebenfalls wichtige Anliegen der Unternehmen. „Lasst eure Bewerbung noch einmal gegenlesen“, so die Botschaft der Azubis. Schließlich sei die Bewerbung auch gleichzeitig die eigene Visitenkarte.

Wer zunächst einmal ins Unternehmen reinschnuppern möchte, der hat die Möglichkeit auf ein Praktikum. Evonik, innogy und thyssenkrupp bieten Praktika in verschiedenen Zeitblöcken zum Beispiel in den Schulferien an. Alexandra Löffler, Robert Simpkins und Manuel Günther warben angesichts des Fachkräftemangels für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Ihr Auftritt zeigte Wirkung. Nach dem Talk gingen die Gespräche zwischen Schülern, Azubis und deren Ausbildern an den Infotischen in die nächste Runde. Gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband ist die Agentur für Arbeit Schirmherr der Ausbildungsoffensive und war deshalb ebenfalls mit dem entsprechenden Berufsberater der Schule vor Ort. Mit dem erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Berger Feld endet die Tour für die Sekundarstufe I der diesjährigen Azubi-Talkshow.

Von März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Termine statt. Acht davon betreffen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Das Konzept ist der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feierte im vergangenen Jahr ihre Premiere und wird auch 2019 fortgesetzt. Weiterführende Schulen aus Gelsenkirchen können sich bereits unter www.ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de für eine Teilnahme bewerben.

Schirmherrn besuchen die Tour an der Gesamtschule Bockmühle in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet biegt auf die Zielgerade der aktuellen Tour ein. Diesmal machte die Azubi-Talkshow mit den Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries Station in Essen an der Gesamtschule Bockmühle. Es war der bereits 13 von 16 Terminen in weiterführenden Schulen im gesamten Revier. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den Talk im Theaterraum. Zuvor durfte Moderatorin Sylvia Czapiewski zwei besondere Gäste begrüßen.

Dr. Sascha Schacht, Geschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), und Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, statteten der Gesamtschule einen Besuch ab. Der EUV und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sind Schirmherrn der diesjährigen Ausbildungsoffensive. Sascha Schacht appellierte an die Schüler, sich für eine Ausbildung zu interessieren und sich zu bewerben. „Die berufliche Welt steht Ihnen offen. Die Unternehmen suchen Sie“, sagte er und verwies auf den Fachkräftemangel. Torsten Withake pflichtete ihm bei. „Eine Ausbildung macht Spaß. Nutzen Sie diese Chance und suchen Sie das Gespräch mit den Azubis und deren Ausbildern.“

Im Anschluss gehörte den Azubis die Bühne. Funda Savran (innogy, Fachfrau für Systemgastronomie), Maximilian Karl (Evonik Industries, Chemikant) und Manuel Günther (thyssenkrupp, Mechatroniker) stellten ihre Ausbildungsberufe vor. Rund 45 Minuten lang berichteten sie aus ihrem Berufsalltag. Sylvia Czapiewski fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, den Karrierechancen und dem Verhältnis zu den jeweiligen Ausbildern. Auch die Frage nach der richtigen Kleiderwahl beim Vorstellungsgespräch durfte nicht fehlen. Danach schlug die Stunde der Schüler, die nur darauf warteten, ihre Fragen loszuwerden. Ein Schüler erkundigte sich beispielsweise nach der Ausbildungsvergütung, ein anderer fragte nach den von den Unternehmen gewünschten Schulabschlüssen. Und auch bei diesen Themen stand das Trio ausführlich Rede und Antwort.

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Auf einer Mini-Börse suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bieten ihren Azubis weitaus mehr an, als Funda Savran, Manuel Günther und Maximilian Karl in der Talkrunde erzählen konnten.

Der Besuch an der Gesamtschule Bockmühle war der dritte und letzte Schulbesuch der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Im Zeitraum von Anfang März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Schultermine im gesamten Ruhrgebiet statt.

Azubi-Talkshow besucht die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gehört den Azubis die große Bühne. Die Roadshow ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel. Nun besuchte die Azubi-Talkshow auf ihrer viermonatigen Tour durch das Revier die Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim. Die Nachwuchskräfte von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten sich im Forum der Schule vor 110 Gesamtschülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Moderator Stephan Knipp führte durch den Talk und begrüßte diesmal eine reine Männerrunde. „Das ist ein echter Zufall. So etwas hatten wir auf der bisherigen Tour auch noch nie“, sagte er lächelnd. Aber die vier Azubis konnten die Verwirrung auf ihre eigene lockere Art entkräften. „Wir haben natürlich ebenfalls weibliche Auszubildende bei uns in den Berufsschulklassen, im Unternehmen und an der FOM“, sagte das Quartett unisono. Joel Effenberger (Kaufmann für Büromanagement, opta data Gruppe), Jannik Hering (Industriekaufmann, thyssenkrupp), Felix Mischke (Industriekaufmann EU, innogy) und Felix Musolf (Bachelor-Student der Wirtschaftsinformatik, FOM) berichteten ausführlich aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten zahlreiche Tipps und Einblicke hinter die Kulissen der Unternehmen. Offen und ehrlich sprachen die Azubis unter anderem über ihr Vorstellungsgespräch, die Zusammenarbeit mit den Ausbildern und die beruflichen Perspektiven nach der Lehrzeit. Felix Musolf studiert berufsbegleitend an der FOM in Essen. Im Gespräch mit Stephan Knipp berichtete er von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und den Vorzügen eines dualen Studiums an der größten privaten Hochschule Deutschlands.

Nach dem Talk begann der zweite Teil der Veranstaltung. Auf einer Mini-Börse zur Berufsorientierung suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. „Es gibt immer die eine oder andere Frage, die sich am besten unter vier Augen beantworten lässt“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. Einige Schüler nutzten die seltene Möglichkeit und knüpften erste Kontakte zu den Ausbildern und Personalleitern der Unternehmen. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit, die gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernimmt.

Der Besuch an der Gustav-Heinemann-Schule war der zweite und letzte Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Mülheim. Die teilnehmenden Unternehmen für die Tour der Sekundarstufe I (innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries) besuchten am Donnerstag, 22. März, die Realschule Stadtmitte. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

Azubis reden Klartext an der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert einen erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Weierheide. Enes Incebacak (opta data Gruppe), Lynne Georgina Howieson (thyssenkrupp), Pedro Carvalho (innogy) und Felix Musolf (FOM) zeigten vor rund 80 angehenden Abiturienten aus der Oberstufe keine Spur von Nervosität. Das Quartett war so sehr in Plauderlaune, dass der Talk beinahe eine Stunde dauerte. Gewöhnlich sind es 45 Minuten.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp im Forum der Gesamtschule erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“ und „Wie sieht euer Alltag aus?“ waren nur ein paar Fragen, die die Azubis sympathisch beantworteten. Enes Incebacak lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei der opta data Gruppe, einer der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen. „Viele der heutigen Mitarbeiter haben einst selbst eine Ausbildung im Unternehmen absolviert“, sagte Incebacak. Pedro Carvalho plauderte aus dem Nähkästchen. Bei innogy stehen dem beruflichen Nachwuchs alle Türen offen. Auch ein Auslandsaufenthalt ist möglich. „Die Azubis können zum Beispiel für mehrere Wochen nach England“, sagte Carvalho. Auch Lynne Georgina Howieson konnte nur Gutes über die Ausbildung bei thyssenkrupp berichten. „Es gibt sogar Sprechstunden für Azubis“, sagte sie. Außerdem biete der Konzern, der weltweit aufgestellt ist, nach der Ausbildung vielfältige Perspektiven. Neben den drei Unternehmen vertrat Felix Musolf die FOM. An der Hochschule für Oekonomie & Management studiert er aktuell Wirtschaftsinformatik im 6. Semester. Er berichtete von den Vorzügen eines dualen Studiums: „Man kann die Theorie der FOM und die Praxis in der Ausbildung sehr gut kombinieren.“ Das duale Studium kann er nur empfehlen. „Es gibt einen sehr persönlichen Kontakt zu den Dozenten, die einem immer helfen und erreichbar sind.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche an den Infotischen der Unternehmen weiter. Es gab viel zu bereden. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 29 Hochschulzentren mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bilden weitaus mehr Ausbildungsberufe an. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war die Agentur für Arbeit aus Oberhausen mit dem verantwortlichen Berufsberater der Gesamtschule ebenfalls an einem eigenen Infostand vertreten.

Der Besuch an der Gesamtschule Weierheide war der erste von zwei Terminen der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Oberhausen. Am Donnerstag, 14. Juni, ist die Roadshow an der Friedrich-Ebert-Realschule mit den Auszubildenden von thyssenkrupp, innogy und Evonik Industries für die Sekundarstufe I zu Gast.

Azubis in Top-Form: Roadshow besucht Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Wattenscheid. Schon im Vorjahr besuchte die Roadshow die Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße. Auch der aktuelle Besuch überzeugte die mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9.

In der Mensa gewährten die Auszubildenden Marcel Becker (innogy), Maximilian Karl (Evonik Industries) und Julia Wach (thyssenkrupp) ehrliche Einblicke in ihren täglichen Arbeits- und Ausbildungsalltag. Das Trio redete Klartext. Marcel Becker ist angehender Koch bei innogy und musste sich zunächst an das frühe Aufstehen gewöhnen. Arbeitsbeginn ist morgens um 6 Uhr. Mittlerweile ist es für ihn zur Routine geworden. Er entschied sich ganz bewusst für innogy. „Es ist ein Unternehmen mit vielen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, sagte Becker. „Und in der Küche kann ich meine Kreativität ausleben.“ Als künftige Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp hat Julia Wach hingegen Gleitzeit und kann nach Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung ihren Arbeitsbeginn flexibler gestalten. Eine kaufmännische Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber kann sie nur empfehlen: „Es macht einfach Spaß, denn jeder Tag ist anders. Man wird nicht nur als Azubi wahrgenommen, sondern als gleichwertiger Mitarbeiter.“ Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ bei Evonik. „Wenn es Fragen oder Probleme gibt, haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr für uns“, so der angehende Chemikant. Auch nach den bestandenen Prüfungen haben die Azubis eine berufliche Zukunft im Unternehmen. „Evonik bildet für den eigenen Bedarf aus“, sagte Maximilian Karl.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. „Welcher Schulabschluss wird für eure Ausbildung benötigt?“, lautete nur eine der vielen Nachfragen. „Mit einem guten Realschulabschluss könntet ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Im Anschluss der Fragerunde aus dem Plenum verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, an denen die Realschüler das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie deren Ausbildern suchten.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der diesjährigen Tour der erste von zwei Terminen in Wattenscheid. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird am Montag, 9. Juli, nach insgesamt 16 Besuchen an weiterführenden Schule im Revier ihren Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule feiern. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Erfolgreicher Besuch an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch der Azubi-Talkshow an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck überzeugten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries mit ihrem Auftritt. Vor mehr als 90 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 zeigten die drei Azubis keine Spur von Lampenfieber und rührten für ihren Arbeitgeber fleißig die Werbetrommel.

Moderatorin Sylvia Czapiewski befragte Patrick Förster (Chemikant, Evonik), Marco Calabria (Industriekaufmann, innogy) und Philip Lansen (Mechatroniker, thyssenkrupp) zum Beispiel nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, war nur einer der wichtigen Tipps von den Azubis. Während der 45-minütigen Talkshow flüchtete sich das Trio nicht in rhetorische Floskeln, sondern redete frei von der Leber weg. Die Azubis machten mit ihrem lockeren und sympathischen Auftritt geradezu Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. In den kommenden Wochen beginnt die Bewerbungsphase bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries für den Ausbildungsjahrgang 2019. Die Realschüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die zuständigen Klassen- und Berufsberatungslehrer die Realschüler intensiv vorbereitet. Nach dem Talk war die Runde für Schülerfragen eröffnet. „Darf man auf der Arbeitsstelle ein Kopftuch tragen?“ oder „Was verdient ihr in der Ausbildung?“ lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auf die Frage „Lieber Studium oder Ausbildung?“ hatten die drei Azubis eine eindeutige Meinung. „Macht erst eine Ausbildung, studieren könnt ihr nachher immer noch“, antwortete das Trio unisono. Patrick Förster, Marco Calabria und Philip Lansen hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden.

Alle weiteren Fragen zur Ausbildung wurden im Anschluss an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries in persönlichen Gesprächen geklärt. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. Der Besuch an der Erich-Kästner-Realschule war der einzige Schulbesuch in Gladbeck auf der diesjährigen Tour.

 

Roadshow gastiert an der Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat Duisburg einen erfolgreichen Besuch abgestattet. Die Roadshow für die Sekundarstufe I mit den Unternehmen innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries machte Halt an der Aletta-Haniel-Gesamtschule. Kein Platz in der Aula blieb unbesetzt. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den informativen Talk.

Was muss der Lebenslauf bei Evonik Industries an Infos beinhalten? Worauf wird in einer Bewerbung bei innogy geachtet? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch bei thyssenkrupp? Pedro Carvalho (Kaufmann für Büromanagement, innogy), Tim Schnock (Chemikant, Evonik) und Simon Durchleuchter (Elektroniker für Betriebstechnik, thyssenkrupp) beantworteten diese und weitere Fragen. Moderatorin Sylvia Czapiewski hatte sich mehrere Fragen zurechtgelegt und das Trio gab auf der Bühne sympathisch und ausführlich Auskunft. Die Azubis rührten fleißig die Werbetrommel für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs.

Nach dem 45-minütigen Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Den Gesamtschülern brannten wichtige Fragen unter den Nägeln wie zum Beispiel: „Welcher Schulabschluss wird gewünscht?“, „Wie sieht es mit Sprachkenntnissen in der Ausbildung aus?“ oder „Wie hoch ist eure Ausbildungsvergütung?“, lauteten nur einige der vielen Nachfragen. Auch diesmal hielten die Azubis mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg.

Doch damit war der Wissensdurst der Schüler noch lange nicht gestillt. An den Infotischen der Unternehmen und der Agentur für Arbeit, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, suchten die Jugendlichen im Anschluss noch das persönliche Gespräch mit den Azubis und deren anwesenden Ausbildern. „Evonik, innogy und thyssenkrupp haben drei Ausbildungsberufe vorgestellt. Aber alle drei Unternehmen bieten insgesamt mehr als 50 Ausbildungsberufe an“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet arbeitet mit zwei Touren, die eine ist für die Sekundarstufe I und die andere für die Sekundarstufe II konzipiert. Insgesamt gibt es 16 Termine an weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Roadshow kommt noch einmal nach Duisburg. Am Dienstag, 26. Juni, findet die Veranstaltung am Franz-Haniel-Gymnasium für Schüler aus der Oberstufe statt. Als Unternehmen sind dann innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management mit von der Partie.

Roadshow überzeugt an der Realschule Stadtmitte in Mülheim

Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Stadtmitte. Es war der einzige Schulbesuch in Mülheim auf der Tour für die Sekundarstufe I. Moderator Stephan Knipp begrüßte vor mehr als 100 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 in der Aula der Realschule eine reine Frauenrunde auf der Bühne.

Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie bei innogy), Samantha Hanske (Groß- und Außenhandelskauffrau bei thysssenkrupp) und Anna Riemer (Chemikantin bei Evonik Industries) berichteten in der rund 45-minütigen Talkshow über ihre aktuelle Ausbildungssituation. Stephan Knipp fühlte dem Trio auch mit kritischen Nachfragen immer wieder auf den Zahn. Und die drei Frauen redeten nicht lange um den heißen Brei. Sympathisch und ehrlich beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Das Trio verriet Einzelheiten aus der Bewerbungsphase, die Karriereaussichten im Unternehmen, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie erklärten den Unterscheid zwischen einer weiterführenden Schule und einer Berufsschule.

Nach der Talkshow konnten die Realschüler aus dem Plenum heraus, ihre Fragen loswerden. Dabei zeigten sie sich ein wenig zurückhaltend. Dagegen war der Ansturm auf die Infotische der Unternehmen umso größer. In persönlichen Gesprächen mit den Azubis und den anwesenden Ausbildern informierten sie sich über eine Ausbildung bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries. Denn die drei Unternehmen bilden Auszubildende in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus. Als Schirmherr der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war auch die Agentur für Arbeit mit einem eigenen Infostand vertreten. „Die Azubis haben wirklich einen informativen Auftritt hingelegt“, sagte Angelika Rindt-Göbig, zuständige Berufswahlkoordinatorin der Realschule Stadtmitte.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet besteht aus zwei Touren, bei denen jeweils acht Schulen besucht werden. Eine richtet sich an Schüler der Sekundarstufe I in Haupt-, Gesamt- und Realschulen. Die zweite der Sekundarstufe II ist für die Oberstufen an Gymnasien und Gesamtschulen konzipiert. Von März bis Juli tourt die Roadshow demnach durch insgesamt 16 Schulen im Revier. Der Besuch an der Realschule Stadtmitte war der erste Termin der Tour für die Sekundarstufe I. Am Donnerstag, 7. Juni, folgt noch ein weiterer Termin in Mülheim auf der diesjährigen Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Dann sind die Unternehmen der Tour für die Sekundarstufe II, innogy, thyssenkrupp, die opta data Gruppe und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management, zu Gast an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule.