Beiträge

Gelungener Tour-Start an der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck

„Ich hätte nicht gedacht, dass man auch ohne Abitur diese Ausbildungen machen kann“, das war eine von vielen Überraschungen für Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck. Hier startete am 3. April ab 10:45 Uhr die Roadshow der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet für die Sekundarstufe I. Auszubildende der Unternehmen Deichmann, thyssenkrupp, Evonik Industries und der Stadt Essen standen den mehr als 100 Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 Rede und Antwort.

Zuerst fühlte Moderator Joshua Windelschmidt den Azubis Maximilian Karl (Chemikant, Evonik), Alisha Bernhardt (Kauffrau für Büromanagement bei thyssenkrupp), Anna Beyen (Handelsfachwirtin bei Deichmann) und Nico Breuer (Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt Essen) auf den Zahn. Er befragte sie unter anderem zu ihren persönlichen Highlights bei der Arbeit. „Ein Highlight für mich ist, wenn ich unseren kleinsten Kunden ihre ersten Lauflernschuhe verkaufe. Das ist ein ganz besonderer Moment“, verriet Anna Beyen von Deichmann. Auch zum Ablauf ihrer Bewerbungsphase und zu Vorstellungsgesprächen gaben die Vier hilfreiche Tipps: „Achtet bei der Bewerbung auf die richtige Rechtschreibung und auf die Grammatik“, riet Alisha Bernhardt von thyssenkrupp. „Es hilft, wenn ihr euch vorher sehr genau über den Ausbildungsberuf informiert. Dann seid ihr für das Bewerbungsgespräch schon sehr gut gerüstet“, sagte Nico Breuer von der Stadt Essen. Weiterlesen

Talk-Runde bei der Generalprobe der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet: Generalprobe geschafft!

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet kann endlich starten. Die Generalprobe für die Tour 2019 ist erfolgreich im Ghotel Hotel & Living an der Hachestraße in Essen über die Bühne gegangen. Die Azubis der Unternehmen thyssenkruppEvonik IndustriesFOM Hochschule für Oekonomie & ManagementDeichmann, der Stadt Essen und der opta data Gruppe übten die Gesprächssituation vor den Schülern und den Umgang mit Mikrofonen ein.

Die Auszubildenden erhielten zum ersten Mal einen Eindruck davon, was in den kommenden vier Monaten bei den 16 Schulterminen im Ruhrgebiet auf sie zukommen wird. Die Talk-Runden, in denen sie über ihre Ausbildungen berichten, werden im Wechsel von den beiden Radio-Moderatoren Stephan Knipp und Joshua Windelschmidt moderiert. Bei der Generalprobe fühlten sie den Azubis auf den Zahn. Sie stellten Fragen zur Unternehmenskultur, der Personalentwicklung, der Ausbildungsvergütung und nach den beruflichen Perspektiven. Weiterlesen

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet

„Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet“: Bewerbungsstart für Schulen

Was 2017 und 2018 ein Riesenerfolg war, wird 2019 konsequent fortgesetzt. Ab Ende März tourt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wieder durch die Revierstädte. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnliches Talkshow-Format gegen den Fachkräftemangel. Die teilnehmenden Unternehmen Deichmann, thyssenkrupp, Evonik Industries, Stadt Essen, FOM Hochschule für Oekonomie & Management und die opta data Gruppe besuchen mit ihren aktuellen Azubis im Zuge einer informativ-unterhaltsamen Roadshow insgesamt 16 weiterführende Schulen im Ruhrgebiet und stellen dabei ihre Ausbildungsberufe vor.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hebt sich deutlich von anderen Ausbildungsformaten ab. Denn in den Schulen stehen nicht die Ausbilder oder die Personalleiter im Mittelpunkt. Es sind vielmehr die Azubis der Unternehmen, die in einer Talkrunde offen über ihre Erfahrungen und über ihren Berufsalltag berichten. Mit den beinahe gleichaltrigen Schülern entsteht somit eine Kommunikation auf Augenhöhe. Im Anschluss an die Talkrunde können die Schüler an den Infotischen der Unternehmen erste berufliche Kontakte mit ihren künftigen Ausbildern und Personalleitern knüpfen sowie weitere Fragen stellen. Weiterlesen

Positive Bilanz für die Tour 2018: Unternehmen erreichen mehr als 1700 potenzielle Bewerber

Mit der 2. Auflage schreibt die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ihre Erfolgsgeschichte fort. Von März bis zu den Sommerferien im Juli tourten die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, Evonik Industries sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet. Die Azubi-Talkshow erreichte in diesem Zeitraum mehr als 1700 potenzielle Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze.

Schon auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet im Vorjahr besuchten rund 1600 Schüler die Veranstaltungsreihe. Die Unternehmen thyssenkrupp, innogy, opta data Gruppe und Evonik Industries sind ganz gezielt auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs für das Ausbildungsjahr 2019. Die Bewerbungsphase hat längst begonnen. Die FOM erhielt eine Sonderrolle und informierte mit Studierenden über ihr vielfältiges Studienangebot und über diverse Fördermöglichkeiten. „Großes Kompliment an die Azubis. Es war eine erfolgreiche Tour. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour 2019 sind bereits unmittelbar nach den Besuchen beim Projektbüro eingegangen. Bewerbungen sind schon jetzt möglich. 

Das erfolgreiche Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet basiert auf zwei Touren. Insgesamt fanden 16 Veranstaltungen statt. Acht davon betrafen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit übernahmen die Schirmherrschaft. Im Mittelpunkt der Roadshow stehen die aktuellen Auszubildenden der Unternehmen. In einer rund 45-minütigen Talkshow gewähren sie Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag beim Arbeitgeber. Nebenbei geben sie nützliche Hinweise zur Bewerbungsphase, zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgespräch.

Nach dem Talk stehen die Auszubildenden, die anwesenden Ausbilder der Unternehmen und die Studienberater der FOM für weitere Gespräche an den Infotischen bereit. „Viele der Schüler konnten auf diesem Weg schon erste berufliche Kontakte knüpfen oder sich über ein duales Studium informieren“, freut sich Projektleiter Carsten Liebfried.

Erfolgreicher Tour-Abschluss an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Wattenscheid

Mit dem Besuch an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid ist die 2. Auflage der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet erfolgreich zu Ende gegangen. Es war der 16. und letzte Termin auf der diesjährigen Tour. Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zeigten im Talk vor 90 Schülern aus der Oberstufe jedoch keine Spur von Ermüdung.

Vielmehr punkteten sie auf der Bühne in der Mensa mit Kompetenz, Sympathie und Ehrlichkeit. Moderator Stephan Knipp führte durch die Azubi-Talkshow. Anna-Lena Buß (opta data Gruppe), Ronja Schröder (innogy) und Manuel Günther (thyssenkrupp) machten erfrischend Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Philip Aalken (FOM) begeisterte die künftigen Abiturienten für ein duales Studium an der FOM. Im Vorfeld hatte sich Knipp einige Fragen notiert. Und die Azubis gewährten persönliche Einblicke aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag

Zum Beispiel durfte Ronja Schröder als angehende Kauffrau für Büromanagement mit dem Zusatz Fremdsprachenkorrespondentin jüngst einen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt in Irland absolvieren. Aber innogy bietet ihren Auszubildenden noch viel mehr. „Zum Ausbildungsstart gibt es zum Beispiel eine Kennenlernwoche, interne PC-Schulungen“, zählte Ronja Schröder auf. Während ihrer Ausbildung durchläuft sie viele Abteilungen im Unternehmen. Dasselbe gilt für Anna-Lena-Buß. Bei der opta data Gruppe, einem der führenden Dienstleistungsunternehmen für Abrechnung und Software im Gesundheitswesen, lernt sie zurzeit den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen. „Man merkt, dass die opta data Gruppe ein echtes Familienunternehmen ist“, so Anna-Lena Buß. „Es gibt Sprechstunden für Azubis. Außerdem haben die Ausbilder immer ein offenes Ohr bei Nachfragen.“

Auch Manuel Günther lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Ausbildern. Wenn er seine Ausbildung zum Mechatroniker mit Erfolg abgeschlossen hat, lockt eine Karriere bei thyssenkrupp. „Man hat sehr viele berufliche Perspektiven. Der Konzern ist weltweit tätig.“ Unterdessen schwärmte Philip Aalken (Studiengang: Business Administration) von seinem dualen Studium an der FOM. Er würde sich jederzeit wieder für diesen Schritt entscheiden. „Die Dozenten kommen aus der Praxis, sind immer erreichbar und der Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen ist persönlicher als an einer staatlichen Hochschule“, erklärte Aalken.

Nach dem Azubi-Talk auf der Bühne suchten die Schüler der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule den Weg an die Infotische der Unternehmen und der FOM, um sich mit Infomaterialien einzudecken. Die verantwortlichen Ausbilder der Azubis und Studienberater standen bei Nachfragen ausführlich Rede und Antwort. Seit März dieses Jahres tourte die Ausbildungsoffensive durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Ruhrgebiet.

Azubi-Talk überzeugt an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen

Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2019 läuft bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries zurzeit auf Hochtouren. Alle drei Unternehmen sind auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Aus diesem Grund besuchte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet mit ihrer Tour für die Sekundarstufe I die Gesamtschule Berger Feld. Es war der einzige Schulbesuch in Gelsenkirchen in diesem Jahr. Mehr als 90 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten interessiert den Azubi-Talk mit Moderatorin Sylvia Czapiewski.

45 Minuten löcherte Sylvia Czapiewski die Azubis Alexandra Löffler (Fachfrau für Systemgastronomie, innogy), Robert Simpkins (Chemikant, Evonik) und Manuel Günther (Mechatroniker, thyssenkrupp) im lockeren Gespräch mit Fragen zu ihrer Ausbildung. Das Trio plauderte aus dem Nähkästchen. Die Gesamtschüler konnten sich währenddessen nützliche Tipps notieren. Zum Beispiel: Alle drei Unternehmen bevorzugen mittlerweile Online-Bewerbungen. Einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausbildungsangebote von innogy, thyssenkrupp und Evonik verschafft man sich am besten über die jeweilige Internetseite. Dann gaben die Azubis noch Ratschläge für die Bewerbung. Anstatt Selfies oder Urlaubsschnappschüsse sollen die Schüler lieber einen professionellen Fotografen aufsuchen. Die korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung sind ebenfalls wichtige Anliegen der Unternehmen. „Lasst eure Bewerbung noch einmal gegenlesen“, so die Botschaft der Azubis. Schließlich sei die Bewerbung auch gleichzeitig die eigene Visitenkarte.

Wer zunächst einmal ins Unternehmen reinschnuppern möchte, der hat die Möglichkeit auf ein Praktikum. Evonik, innogy und thyssenkrupp bieten Praktika in verschiedenen Zeitblöcken zum Beispiel in den Schulferien an. Alexandra Löffler, Robert Simpkins und Manuel Günther warben angesichts des Fachkräftemangels für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Ihr Auftritt zeigte Wirkung. Nach dem Talk gingen die Gespräche zwischen Schülern, Azubis und deren Ausbildern an den Infotischen in die nächste Runde. Gemeinsam mit dem Essener Unternehmensverband ist die Agentur für Arbeit Schirmherr der Ausbildungsoffensive und war deshalb ebenfalls mit dem entsprechenden Berufsberater der Schule vor Ort. Mit dem erfolgreichen Besuch an der Gesamtschule Berger Feld endet die Tour für die Sekundarstufe I der diesjährigen Azubi-Talkshow.

Von März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Termine statt. Acht davon betreffen die Tour der Sekundarstufe I und acht die Tour der Sekundarstufe II. Das Konzept ist der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit neun Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feierte im vergangenen Jahr ihre Premiere und wird auch 2019 fortgesetzt. Weiterführende Schulen aus Gelsenkirchen können sich bereits unter www.ausbildungsoffensive-ruhrgebiet.de für eine Teilnahme bewerben.

Azubi-Talkshow feiert Premiere am Pestalozzi-Gymnasium in Herne

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet war zu Gast am Pestalozzi-Gymnasium und feierte eine gelungene Premiere. Denn der Schulbesuch war der erste und einzige Termin der diesjährigen Azubi-Talkshow in Herne. Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten in der Aula den informativen Talk mit den Azubis von innogy, der opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management. Als viertes teilnehmendes Unternehmen hatte thyssenkrupp wegen einer Erkrankung der Auszubildenden kurzfristig den Schulbesuch absagen müssen.

Moderatorin Sylvia Czapiewski begrüßte eine reine Frauenrunde auf der Bühne. Lisa Lückermann (opta data Gruppe), Karlotta Dicke (innogy) und Vanessa Völlmecke (FOM) berichteten rund 45 Minuten lang aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Die künftigen Abiturienten erhielten auf diesem Weg wertvolle Infos. Bei Bewerbungsfotos verzichtet man lieber auf Schnappschüsse aus dem Urlaub. Deshalb der Appell der drei Azubis an die Schüler: Macht bitte Bilder bei einem professionellen Fotografen. Ansonsten sinken die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Vanessa Völlmecke machte hingegen Werbung für ein duales Studium an der FOM. Zudem hatte das Trio wichtige Tipps zur Kleiderauswahl beim Vorstellungsgespräch parat. Während des gesamten Gesprächs mit Sylvia Czapiewski verzichteten Lisa Lückermann, Karlotta Dicke und Vanessa Völlmecke auf auswendig gelernte Floskeln und auf leere Worthülsen. Stattdessen redeten sie frei von der Leber weg. Czapiewski hakte nach und fragte zum Beispiel nach den Arbeitszeiten, der Berufsschule, dem Verhältnis zu den Ausbildern beziehungsweise Dozenten und den Karrierechancen. Fazit des Trios: Alle drei würden jederzeit wieder diese berufliche Entscheidung treffen.

„Das Format der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet hat wirklich überzeugt“, sagte Ingrid Kunna, Beratungslehrerein am Pestalozzi-Gymnasium. „Die Schüler haben einen realistischen Einblick in die Ausbildungsberufe und Studiengänge bekommen.“ Die künftigen Abiturienten verfolgten aber nicht nur interessiert den Azubi-Talk. Aus dem Plenum heraus stellten sie nach dem Gespräch ebenfalls Fragen an die drei Auszubildenden auf der Bühne. Anschließend suchten noch viele von ihnen das persönliche Gespräch an den Infotischen von innogy, der opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Dort standen zusätzlich die Ausbilder und Studienberater der Azubis ausführlich Rede und Antwort. Denn die drei Teilnehmer haben weitaus mehr Ausbildungsberufe und Studiengänge zu bieten, als Lisa Lückermann, Karlotta Dicke und Vanessa Völlmecke vorstellten.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein innovatives Format gegen den Fachkräftemangel und besucht von März bis Juli insgesamt 16 weiterführende Schulen im gesamten Revier mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine Tour ist für Schüler der Jahrgangsstufe 9 aus der Sekundarstufe I und eine Tour für die Schüler aus der Oberstufe der Sekundarstufe II konzipiert.

Schirmherrn besuchen die Tour an der Gesamtschule Bockmühle in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet biegt auf die Zielgerade der aktuellen Tour ein. Diesmal machte die Azubi-Talkshow mit den Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries Station in Essen an der Gesamtschule Bockmühle. Es war der bereits 13 von 16 Terminen in weiterführenden Schulen im gesamten Revier. Mehr als 120 Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 verfolgten den Talk im Theaterraum. Zuvor durfte Moderatorin Sylvia Czapiewski zwei besondere Gäste begrüßen.

Dr. Sascha Schacht, Geschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), und Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, statteten der Gesamtschule einen Besuch ab. Der EUV und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sind Schirmherrn der diesjährigen Ausbildungsoffensive. Sascha Schacht appellierte an die Schüler, sich für eine Ausbildung zu interessieren und sich zu bewerben. „Die berufliche Welt steht Ihnen offen. Die Unternehmen suchen Sie“, sagte er und verwies auf den Fachkräftemangel. Torsten Withake pflichtete ihm bei. „Eine Ausbildung macht Spaß. Nutzen Sie diese Chance und suchen Sie das Gespräch mit den Azubis und deren Ausbildern.“

Im Anschluss gehörte den Azubis die Bühne. Funda Savran (innogy, Fachfrau für Systemgastronomie), Maximilian Karl (Evonik Industries, Chemikant) und Manuel Günther (thyssenkrupp, Mechatroniker) stellten ihre Ausbildungsberufe vor. Rund 45 Minuten lang berichteten sie aus ihrem Berufsalltag. Sylvia Czapiewski fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, den Karrierechancen und dem Verhältnis zu den jeweiligen Ausbildern. Auch die Frage nach der richtigen Kleiderwahl beim Vorstellungsgespräch durfte nicht fehlen. Danach schlug die Stunde der Schüler, die nur darauf warteten, ihre Fragen loszuwerden. Ein Schüler erkundigte sich beispielsweise nach der Ausbildungsvergütung, ein anderer fragte nach den von den Unternehmen gewünschten Schulabschlüssen. Und auch bei diesen Themen stand das Trio ausführlich Rede und Antwort.

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Auf einer Mini-Börse suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bieten ihren Azubis weitaus mehr an, als Funda Savran, Manuel Günther und Maximilian Karl in der Talkrunde erzählen konnten.

Der Besuch an der Gesamtschule Bockmühle war der dritte und letzte Schulbesuch der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Im Zeitraum von Anfang März bis zum Beginn der Sommerferien im Juli finden insgesamt 16 Schultermine im gesamten Ruhrgebiet statt.

Großes Interesse beim Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg

Was soll ich nach dem Abitur machen? Über diese Frage zerbricht sich zurzeit so mancher künftiger Abiturient des Franz-Haniel-Gymnasiums den Kopf. Die Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management lieferten hierzu Antworten beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Deren Azubis und Studierende machten in der ausverkauften Aula fleißig Werbung für eine Ausbildung sowie für ein berufsbegleitendes Studium.

Vor rund 140 Schülern aus der Oberstufe gewährten sie offene Einblicke aus ihrem Arbeits-, Ausbildungs- und Studienalltag. Victor Scheffler (innogy, IT-Systemkaufmann), Jannik Hering (thyssenkrupp, Industriekaufmann), Enes Incebacak (opta data Gruppe, Informatikkaufmann) und Michelle Manderfeld (FOM, Studiengang: Business Administration) erklärten im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp, warum sie sich für diesen Karriereweg entschieden hatten. Die vier jungen Nachwuchskräfte wichen nicht einer Nachfrage aus. Ganz im Gegenteil. Vielmehr überzeugten sie mit Schlagfertigkeit, Humor und fachlicher Kompetenz.

„Wie war der 1. Tag als Azubi?“, wollte Knipp wissen. Und die Azubis antworteten prompt. Als Neuling wird man weder bei thyssenkrupp noch bei innogy oder bei der opta data Gruppe im Regen stehengelassen. Alle drei Unternehmen organisieren eine Woche zum gegenseitigen Kennenlernen. Auch bei der FOM wird der Studierende bei der Hand genommen. Von Beginn an steht die Studienberatung bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

„Was muss man besonders gut für euren Ausbildungsberuf können“, fragte Knipp weiter. Man sollte vor allem Interesse mitbringen, lautete die einhellige Antwort der Azubis. Jannik Hering brachte es auf den Punkt: „Es geht nicht darum, schon alles zu können. Sondern darum, alles zu lernen.“ Man müsse zudem kommunikativ und teamfähig sein, meinte Enes Incebacak. Diese Eigenschaften konnte Victor Scheffler für seinen Ausbildungsberuf nur bestätigen. Auch zu den langfristigen Perspektiven im Unternehmen äußerten sich die Azubis. Währenddessen verfügt Michelle Manderfeld nach ihrem berufsbegleitenden Studium über zwei Abschlüsse: „Damit habe ich sehr gute berufliche Chancen.“

Der rund 45-minütige Talk sowie die anschließende Mini-Börse mit Gesprächen zwischen Schülern, Ausbildern und Azubis an den Infotischen von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe, FOM und der Agentur für Arbeit fanden Anklang bei den künftigen Abiturienten. Der Essener Unternehmensverband und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit haben die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet übernommen. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Schüler erhielten detaillierte und praxisnahe Einblicke“, sagte Matthias Effert, zuständig für die Studien- und Berufsorientierung am Franz-Haniel-Gymnasium.

Weibliche Azubis gesucht: Azubi-Talkshow war zu Gast am Mädchengymnasium Borbeck

Es war der außergewöhnlichste Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Beim Besuch des Mädchengymnasiums Borbeck stand vor allem die Suche nach weiblichen Auszubildenden im Vordergrund. Mehr als 140 Schülerinnen aus der Oberstufe verfolgten in der Aula die Talkshow mit Azubis von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Die opta data Gruppe, innogy und thyssenkrupp suchen zurzeit nach neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2019. Unterdessen wollte die FOM die künftigen Abiturientinnen für ein berufsbegleitendes Studium begeistern. Moderatorin Sylvia Czapiewski führte auf der Bühne durch die Talkrunde. Es gab viel zu besprechen. Und Lisa Lückermann (opta data Gruppe), Fatime Sobel (thyssenkrupp) sowie die beiden einzigen Männer in der Aula, Alexander Kestner (innogy) und Mirco Weißohn (FOM), redeten frei von der Leber weg und hatten nebenbei hilfreiche Tipps parat. „Neben einer fehlerfreien Bewerbung ist das Foto wichtig. Es ist eure Visitenkarte“, sagte Alexander Kestner. „Macht bitte professionelle Bilder. Nehmt nicht das Foto von eurem letzten Mallorca-Urlaub“, fügte der Kaufmann für Büromanagement im 2. Lehrjahr lächelnd hinzu. Angesichts eines Dresscodes beim Vorstellungsgespräch zählte Lisa Lückermann einige wichtige Ratschläge für die Schülerinnen auf. „Ihr solltet keine Hosen mit Löchern oder schulterfreie Kleidung anziehen und saubere, gepflegte Schuhe tragen“, so die künftige Kauffrau im Gesundheitswesen.

Etwa sechzig Minuten lang berichtete das Quartett ausführlich von ihrer Bewerbungsphase, ihren Tagesabläufen im Unternehmen und dem Alltag in der Berufsschule. „Eine Ausbildung bei thyssenkrupp zu beginnen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben“, sagte Fatime Sobel. „Es ist wie eine Familie“, sagte die junge Frau, die aktuell im 2. Lehrjahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert. Mirco Weißohn sprach über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes, lobte die praxisnahen Dozenten und äußerte sich positiv über das breite Studienangebot. „Die FOM bietet mehr als 35 Bachelor- und Masterstudiengänge an“, sagte der Student im 2. Semester „Business Administration“.

Die Neugierde der Schülerinnen war nach der Talkshow aber noch nicht gestillt. „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ und „Könnt Ihr genau beschreiben, wie so ein Einstellungstest aussieht?“ waren nur zwei der Fragen vonseiten der künftigen Abiturientinnen aus dem Plenum. Die Azubis waren auch diesmal um keine Antwort verlegen und punkteten erneut mit Sympathie und Ehrlichkeit.