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Azubis reden Klartext beim Besuch am Landfermann-Gymnasium in Duisburg

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert ihre erfolgreiche Duisburg-Premiere am Landfermann-Gymnasium. Carla Johann (opta data Gruppe), Alexander Sanders (thyssenkrupp), Clara Dierich (innogy) und Jan-Niklas van Kempen (FOM) zeigten vor mehr als 120 angehenden Abiturienten in der Aula keine Spur von Nervosität. 45 Minuten plauderte das Quartett authentisch und ohne auswendig gelernte Floskeln über die Vor- und Nachteile ihrer Ausbildung.

Im Gespräch mit Moderator Stephan Knipp erinnerten sie sich an ihre Anfänge im Unternehmen. „Ich wusste auch nicht, was ich nach der Schulzeit machen soll“, gab Carla Johann offen zu. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr bewarb sie sich bei der opta data Gruppe. Nun lernt sie den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen und ist hellauf begeistert. „Es ist alles sehr kollegial und angenehm. Man spürt, dass es ein Familienunternehmen ist. Wir haben sogar Azubi-Sprechtage.“ Wer sich wie Alexander Sanders erfolgreich bei thyssenkrupp bewerben möchte, der muss zunächst nach einer fehlerfreien Bewerbung den Einstellungstest und das Bewerbungsgespräch absolvieren. „Es werden auch Fragen zum Konzern und zum Beruf gestellt“, erinnerte er sich. Carla Dierich wollte ganz bewusst zu einem großen Industriekonzern wie innogy. „Dort hat man während und nach der Ausbildung alle beruflichen Möglichkeiten.“ Als Kauffrau für Büromanagement mit dem Zusatz Fremdsprachenkorrespondentin darf sie sich über einen Auslandsaufenthalt freuen. Die Azubis redeten im Talk frei von der Leber weg. Bewerbungen auf Papier werden inzwischen ungern gesehen, so der Tenor. Mittlerweile bevorzugen alle drei Unternehmen die Online-Variante über die jeweilige Internetseite. Jan-Niklas van Kempen hat den Studiengang Business Administration erfolgreich abgeschlossen und lobte seine duale Ausbildung an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. „Es ist sehr kollegial und es sind viel kleinere Lerngruppen als einer staatlichen Hochschule.“ Der Kontakt zu den Lehrenden sei auch viel persönlicher. „Die Dozenten kennen jeden mit Namen.“

Nach dem Talk gingen die Gespräche zwischen Schülern, Azubis und Ausbildern an den Infotischen der Unternehmen weiter. Schließlich bietet die FOM an bundesweit 28 Standorten mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an. Auch innogy und thyssenkrupp bilden in rund 50 verschiedenen Berufen aus. Die opta data Gruppe mit ihrem Firmensitz in Essen hat mehr als 2000 Mitarbeiter in 19 Unternehmen und ist wie innogy und thyssenkrupp auf der Suche nach neuen Azubis für das Ausbildungsjahr 2018. „Die Schüler erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis“, sagte Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Der Besuch am Landfermann-Gymnasium war der erste und einzige Termin in Duisburg während der aktuell laufenden Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Von März bis Juli finden insgesamt 16 Veranstaltungen an weiterführenden Schulen im gesamten Revier statt. Das Konzept ist von der Ausbildungsoffensive Essen entlehnt. Seit acht Jahren touren Essener Unternehmen erfolgreich durch Haupt-, Gesamt-, und Realschulen sowie Gymnasien der Stadt und machen Werbung für sich als künftigen Arbeitgeber.

Ausbildungsoffensive macht Station an der Realschule Broich in Mülheim

Was mache ich nach der Schulzeit? Diese Frage stellen sich aktuell viele Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Realschule Broich. Eine Antwort darauf und noch viel mehr Informationen zur Bewerbungsphase, Vorstellungsgesprächen und beruflichen Perspektiven lieferte die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet bei ihrem Besuch auf der diesjährigen Premieren-Tour. Die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries stellten in einer 45-minütigen Talkshow ihren Ausbildungsberuf und ihren Arbeitgeber vor. Mit ihrer Meinung hielten sie dabei nicht hinterm Berg.

Nicole Paterski absolvierte zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr bevor sie sich erfolgreich bei Evonik Industries bewarb. Mittlerweile ist sie als Chemikantin im 2. Lehrjahr. Sie berichtete von ihren Aufgaben in der Produktion und im Labor. „Es ist alles sehr kollegial und familiär“, sagte sie. Der Chemiekonzern sucht aktuell junge Frauen, die sich für diesen Ausbildungsberuf begeistern können. Währenddessen sprach Michelle Ganster offen und ehrlich über die Vorzüge in ihrer Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement. „Wir haben Gleitzeit und damit flexible Arbeitszeit.“ Sie lobte vor allem die zweiwöchige Einführungsphase. Bei innogy wird man als Neuling nicht ins kalte Wasser geworfen. Stattdessen lernt man in angenehmer Atmosphäre die anderen Auszubildenden und die jeweiligen Abteilungen kennen. Auch Manuel Günther als Mechatroniker berichtete von einem „sehr guten Arbeitsklima und einem familiären Verhältnis“ bei thyssenkrupp. „Die Ausbilder stehen einem immer zur Seite.“ Das Trio würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber beginnen. Nach den Fragen von Moderatorin Sylvia Czapiewski schlug die Stunde der Schüler. Sie fragten die Azubis nach den Verdienstmöglichkeiten während und nach der Ausbildung. Darüber hinaus wollten die Realschüler wissen, mit welchem Schulabschluss sie sich für die vorgestellten Berufe bewerben können und wie viele Urlaubstage man als Azubi im Jahr hat.

Das Trio auf der Bühne redete frei von der Leber weg. Und wenn die Azubis etwas nicht wussten, halfen die anwesenden Ausbilder an den Infoständen. Im Rahmen der Talkshow stellten die drei nur ihre Ausbildungsberufe vor. Jedoch verwiesen sie immer wieder auf die große Vielfalt. Evonik Industries, innogy und thyssenkrupp bieten jeweils rund 50 verschiedene Berufe an. Es reicht im gewerblich-technischen Bereich von A wie Anlagenmechaniker bis zu Z wie Zerspannungsmechaniker. Es gibt auch Berufe, die man bei den Unternehmen weniger vermuten würde, wie Hotelfachleute oder Medizinische Fachangestellte. Nach dem Talk suchten die Schüler das Gespräch mit den Azubis an den Infotischen der Unternehmen, stellten Fragen und sammelten fleißig Infomaterial.

Der Besuch an der Realschule Broich war der dritte und letzte Termin in Mülheim auf der laufenden Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch 16 weiterführende Schulen im gesamten Revier. Zuvor besuchte die Ausbildungsoffensive die Realschule Stadtmitte und das Gymnasium Heißen.

Toller Termin der Ausbildungsoffensive am Gymnasium Am Stoppenberg in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Besuch auf der Premieren-Tour am Gymnasium Am Stoppenberg begeisterten die Auszubildenden von innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management die angehenden Abiturienten mit ihrem Auftritt. In der Aula redeten sie vor mehr als 100 Schülern unverblümt über ihre berufliche Ausbildung und über ihr Studium.

Moderator Stephan Knipp hakte während der Talkrunde gezielt nach. Und Dilara Babadagi (IT-Systemkauffrau, innogy), Manuel Günther (Mechatroniker, thyssenkrupp), Carla Johann (Kauffrau im Gesundheitswesen, opta data Gruppe) und Cyra Balles (Studiengang: Business Administration, FOM) standen bereitwillig und ausführlich Rede und Antwort.

Manuel Günther berichtete von seinen Anfangstagen bei thyssenkrupp: „Es gab eine Woche zum Kennenlernen mit allen Azubis aus ganz Deutschland.“ Vom ersten Tag an hatte er sich heimisch gefühlt. „Alles sehr angenehm und familiär.“ Familiär geht es auch bei der opta data Gruppe zu. „Es ist ein Familienunternehmen“, sagte Carla Johann. Sie erzählte von ihrer Bewerbungsphase und von ihren beruflichen Perspektiven. „Meine Ausbilderin war selbst einmal Auszubildende bei der opta data Gruppe.“ Das Unternehmen bildet für den eigenen Bedarf aus, deshalb stehen ihr nach der Ausbildung alle Türen offen. Typische Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen zählen definitiv nicht zu den Azubi-Aufgaben von Dilara Babadagi. Die künftige IT-Systemkauffrau lobte ihre Ausbilder und ihre Arbeitskollegen bei innogy. „Man kann mit allen Problemen zu ihnen kommen. Man wird nicht als Azubi, sondern als vollwertiger Mitarbeiter wahrgenommen.“ Das Unternehmen überträgt dem Nachwuchs sogar sehr viel Verantwortung. „Die Azubis dürfen eigene Projekte betreuen“, so Dilara Babadagi. Unterdessen erzählte Cyra Balles von ihrem dualen Studium an der FOM. In der Prüfungsphase sei Disziplin und gutes Zeitmanagement gefragt. „Ein Numerus clausus wird bei der Anmeldung nicht verlangt“, sagte sie. Ganz bewusst hatte sie sich für diesen Karriereschritt entschieden. „Ich wollte die Theorie an der Hochschule mit der Praxis in der Ausbildung kombinieren.“

Als Stephan Knipp die Fragerunde für das Plenum eröffnete, traute sich keiner vor den Augen der Mitschüler eine Frage an die Azubis zu stellen. Dafür strömten sie anschließend viel lieber an die Infotische der Unternehmen. Im persönlichen Gespräch unter vier Augen informierten sie sich bei den anwesenden Ausbildern und Azubis über ihre Perspektiven bei den Unternehmen und an der FOM. Wer sich noch unsicher war, wohin die berufliche Reise gehen soll, wählte den direkten Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit Essen.

Der Besuch am Gymnasium Am Stoppenberg war der dritte und letzte Termin in Essen auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Von März bis Juli tourt die Roadshow durch das gesamte Revier und veranstaltet insgesamt 16 Schultermine.

Azubis von innogy, thyssenkrupp und Evonik zu Gast an der Gertrud-Bäumer-Realschule

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach Gelsenkirchen. Nach dem Schalker Gymnasium im Mai stand nun die Gertrud-Bäumer-Realschule auf dem Tour-Plan. Beim Besuch gewährten die Auszubildenden von innogy, Evonik Industries und thyssenkrupp authentische und ehrliche Einblicke in ihren Arbeits- und Ausbildungsalltag. Und das alles ohne Lampenfieber und ohne rhetorische Floskeln.

Mehr als 120 Schüler aus den vier Klassen der Jahrgangsstufe 9 lauschten in der rund 45-minütigen Talkshow den Ausführungen von Dilara Dogan (Kauffrau für Dialogmarketing, innogy), Sheryl Brough (Industriekauffrau, thyssenkrupp) und Sascha Pieper (Chemikant, Evonik Industries). Die Schüler erfuhren zum Beispiel aus erster Hand, dass Bewerbungen ausschließlich online möglich sind. „Rechtschreibfehler sollen unbedingt vermieden werden“, warnte Sheryl Brough. Facebook-Bilder oder Selfies sind ebenfalls tabu. Sascha Pieper berichtete von seinem ersten Arbeitstag. „Damals war ich ziemlich aufgeregt.“ Das Gefühl gehört längst der Vergangenheit an. Er lobte im Talk das familiäre Umfeld bei Evonik Industries. „Die Ausbilder sind immer für uns da“, so Dilara Dogan. Sie verwies darauf, dass während ihrer Ausbildung sogar ein Auslandsaufenthalt in England oder Irland angeboten wird. „Abwechslungsreiche Tätigkeiten und ein angenehmes Arbeitsklima“, sagte Sheryl Brough auf die Frage nach ihren Höhepunkten in der Ausbildung. Alle drei würden jederzeit wieder eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber beginnen.

Nach dem Talk schlug die Stunde der Schüler. „Welcher Schulabschluss wird benötigt?“, lautete eine Frage aus dem Plenum. „Mit einem guten Realschulabschluss könnt ihr euch bewerben“, so die Antwort aller drei Auszubildenden. Außerdem wurde gefragt, wann die Bewerbungsphase beginnt. „Am besten ein Jahr vor der Ausbildung“. Die Bewerbungsphase ist demnach inzwischen gestartet. Somit haben die Realschüler gute Chancen, sich in den kommenden Tagen für einen der vielen Ausbildungsplätze bei innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries im Jahr 2018 zu bewerben. Die Neugierde der Schüler war spätestens ab diesem Zeitpunkt geweckt. Noch lange nach der Fragerunde suchten sie das persönliche Gespräch mit den Azubis. Auch die anwesenden Ausbilder mussten an den Infoständen zahlreiche Fragen zu den Ausbildungsangeboten beantworten. Alle drei Unternehmen bieten mehr als 50 verschiedene Berufe an und sind auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs. In der Folge deckten sich die Schüler mit ausreichend Infomaterial ein.

Die Gertrud-Bäumer-Realschule war der zweite Teilnehmer der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet aus Gelsenkirchen. Am Dienstag, 4. Juli, steht der dritte und letzte Termin an der Gesamtschule Berger Feld an. Auf der diesjährigen Premieren-Tour finden insgesamt 16 Schulbesuche in weiterführenden Schulen im gesamten Ruhrgebiet statt.

Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet begeistert an der Realschule Essen-West

Die Azubis von innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries präsentieren sich in Top-Form beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Realschule Essen-West. Auf der Premieren-Tour durch das Revier machte die Roadshow diesmal Station in Frohnhausen.

„Heute gibt’s eine Runde nur mit Mädels“, begrüßte Moderator Stephan Knipp das Trio im Talk. Die gesamte Jahrgangsstufe 9 der Realschule wartete mit Spannung auf die Infos aus erster Hand. Und Vivien Gelhaar (innogy), Franziska Höning (Evonik Industries) und Sabina Lorenz (thyssenkrupp) redeten nicht lange um den heißen Brei. Unverblümt und ohne rhetorische Floskeln beschrieben sie ihren beruflichen Werdegang. Sabina Lorenz absolvierte zunächst ein einwöchiges Praktikum bei thyssenkrupp. Danach war sie so begeistert, dass sie sich um einen Ausbildungsplatz bewarb. Praktika werden von allen drei Unternehmen angeboten. Mittlerweile ist die künftige Mechatronikerin im 2. Lehrjahr. „Es wird nie langweilig. Kein Tag ist wie der andere.“ Nach dem Realschulabschluss führte der Weg von Franziska Höning zu Evonik Industries. Allen voran lobte sie die familiäre Atmosphäre im Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen macht ebenfalls Spaß“, sagte sie. Ihr Arbeitsplatz ist im Labor. Währenddessen arbeitet Vivien Gelhaar von innogy im Büro. Als angehende Industriekauffrau mit dem Schwerpunkt EU freut sie sich auf einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt im nordenglischen York. „Ich kann in der Ausbildung mein Interesse für Zahlen und meine Kreativität ausleben.“

Bei der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet wird kein Blatt vor dem Mund genommen. Deshalb verrieten die Azubis noch ihre Karriereaussichten, die Höhe der Ausbildungsvergütung und sie redeten über die Vor- und Nachteile der Berufsschule. Auch das Verhältnis zu den anderen Azubis und zu den Ausbildern kam zur Sprache. „Wir können immer zu ihnen kommen und sie helfen uns bei Problemen“, lobte das Trio die Ausbilder.

Nach all den Antworten schlug die Stunde der Schüler. Sie konnten ihre Fragen an die drei Azubis loswerden. Die Jahrgangsstufe 9 zeigte sich anfangs etwas zögerlich und zurückhaltend. Aber nachdem sich der erste Mitschüler an die Infotische der Unternehmen getraut hatte, folgten ihm die anderen. Dort informierten sich die Schüler über das breite Angebot der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und Evonik Industries bilden Nachwuchskräfte in mehr als 50 Berufen an unterschiedlichen Standorten aus.

Der Besuch an der Realschule Essen-West war der zweite von drei Schulterminen der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in Essen. Am Montag, 12. Juni, ist die Roadshow mit der Tour für die Sekundarstufe II und den Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management am Gymnasium Am Stoppenberg zu Gast.

Azubis überzeugen an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Bottrop

Was mache ich nach dem Abitur? Studium oder Ausbildung? Diese Fragen stellen sich aktuell viele Gesamtschüler aus der Jahrgangsstufe 11. Antworten darauf und zu Perspektiven im Beruf gaben Auszubildende von innogy, thyssenkrupp und der opta data Gruppe sowie Studierende der FOM Hochschule für Oekonomie & Management beim Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet an der Janusz-Korczak-Gesamtschule. Die Teilnehmer machten Werbung für eine Lehrstelle bei ihrem Arbeitgeber oder für eine duale Ausbildung an der Hochschule.

Der Termin fand gemeinsam mit Oberstufenschülern der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Mehr als 100 künftige Abiturienten lauschten im Pädagogischen Zentrum der Talkrunde um Radio-Moderator Stephan Knipp mit Rebecca Inocencio Afonso (opta data Gruppe), Alexander Sanders (thyssenkrupp), Mandy Vorberg (innogy) und Felix Musolf (FOM). Ohne Lampenfieber und ohne eine Spur von Nervosität meisterten die Azubis ihren Auftritt. Offen und ehrlich kamen die Vor- und Nachteile der Ausbildung zur Sprache. Zum Beispiel kann für einen Azubi im 1. Lehrjahr die Umstellung vom Schul- zum Berufsalltag anfangs ungewohnt sein, gaben die Azubis offen und ehrlich zu. Der Spaß an der Arbeit und die tägliche Freude auf die Arbeitskollegen machen diesen Umstand allerdings wett. „Wir dürfen unsere Ausbilder sogar duzen“, sagte Rebecca Inocencio Afonso. Insbesondere die familiäre Atmosphäre und das persönliche Verhältnis mit den jeweiligen Ausbildungsleitern hoben die Azubis im Talk hervor. Felix Musolf lobte die Zusammenarbeit mit den Dozenten an der FOM und das gelebte Gemeinschaftsgefühl mit den Kommilitonen. „Einem Azubi werden sehr viele berufliche Chancen geboten“, schwärmte Alexander Sanders von thyssenkrupp. Mandy Vorberg ist im 1. Lehrjahr und lernt gerne bei innogy. „Man hat die Möglichkeit auf einen Aufenthalt im Ausland und man wird nach der Ausbildung für ein Jahr übernommen.“

Neugierig hörten die Schüler zu und stellten selbst interessierte Fragen. Die Azubis sollten erzählen, wie ihr normaler Arbeitstag aussieht. Ebenso wurde nach der Ausbildungsvergütung und nach den Studiengebühren an der FOM gefragt. Im Anschluss daran suchten die Schüler für weitere Informationen den direkten Weg an die Stände der Unternehmen. Denn innogy, thyssenkrupp und die opta data Gruppe bieten weitaus mehr als die vorgestellten Ausbildungsberufe an. Die FOM verfügt zudem über eine Vielfalt an dualen Studiengängen für Schulabgänger mit Fachabitur oder Abitur. Als Schirmherr der Tour war auch die Agentur für Arbeit mit einem Infostand vertreten. „Das Konzept der Ausbildungsoffensive gefällt mir sehr gut. Die Schüler erhalten persönliche Einblicke“, sagte Thomas Giesen, Abteilungsleiter der Oberstufe an der Janusz-Korczak-Gesamtschule.

Die Janusz-Korczak-Gesamtschule war der zweite Teilnehmer aus Bottrop bei der diesjährigen Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet. Den Auftakt feierte die Roadshow im März an der Gustav-Heinemann-Realschule. Bis Juli finden insgesamt 16 Schultermine an weiterführenden Schulen im gesamten Revier statt.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein Erfolg am Schalker Gymnasium

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet lässt beim Besuch am Schalker Gymnasium bei den Schülern keine Fragen offen. Was verdiene ich in der Ausbildung? Werde ich nach der Ausbildung übernommen? Welche Vor- und Nachteile bringt ein duales Studium? Diese und weitere Fragen haben die Azubis der Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management authentisch, ehrlich und sympathisch in der Aula vor den Oberstufenschülern beantwortet.

Moderator Stephan Knipp fragte gezielt nach und die Azubis Janina Emundts (innogy), Vanessa Grallert (thyssenkrupp), Rebecca Inocencio Afonso (opta data Gruppe) und Lena Harms (FOM) hielten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Die Auszubildenden berichteten von ihrem Berufsalltag. Nervös und aufgeregt waren sie alle an ihrem ersten Arbeitstag. Die Unternehmen ließen ihre Azubis aber nicht alleine im Regen stehen. Stattdessen lernten diese an den ersten Tagen ihren Arbeitgeber und die unterschiedlichen Abteilungen kennen. innogy, opta data Gruppe und thyssenkrupp begrüßen den beruflichen Nachwuchs mit einer Einführungswoche. Lena Harms mag die „familiäre Atmosphäre“ an der FOM zwischen den Studierenden und den Dozenten. „Man sammelt während des Studiums schon praktische Erfahrungen im Betrieb“, so Lena Harms.

Die Azubis hatten sich ganz bewusst für eine Lehrstelle bei ihrem Arbeitgeber entschieden. „Die opta data Gruppe ist ein Familienunternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern“, sagte Rebecca Inocencio Afonso. „Viele ehemalige Azubis sind inzwischen in Führungspositionen.“ Auch Janina Emundts (innogy) und Vanessa Grallert (thyssenkrupp) lobten die beruflichen Perspektiven und wiesen auf die mehr als 50 verschiedenen Ausbildungsberufe in den Unternehmen hin. Warme Worte erhielten zudem die Ausbilder. „Bei Problemen haben sie für uns immer ein offenes Ohr“, so der Tenor.

Angesichts des Fachkräftemangels besuchen thyssenkrupp, innogy und die opta data Gruppe auf der Premieren-Tour der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet weiterführende Schulen im Revier. Hierbei machen nicht die Unternehmen, sondern vielmehr die Azubis kräftig Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Die FOM möchte im Zuge dessen auf das vielfältige Angebot an dualen Studiengängen an den insgesamt 28 Standorten in ganz Deutschland aufmerksam machen. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist konzipiert für die Sekundarstufe I und für die Sekundarstufe II.

Der Besuch am Schalker Gymnasium war der Auftakt von drei Terminen in Gelsenkirchen. Am Donnerstag, 8. Juni, ist die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet zunächst an der Gertrud-Bäumer-Realschule und dann am Dienstag, 4. Juli, an der Gesamtschule Berger Feld jeweils mit der Tour für die Sekundarstufe I zu Gast.

Überstunden bei der Premiere an der Pestalozzi-Realschule in Wattenscheid

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet in der Pestalozzi-Realschule an der Graf-Adolf-Straße in Bochum-Wattenscheid ist ein Erfolg. Die teilnehmenden Unternehmen innogy, Evonik Industries und thyssenkrupp mussten sogar in die Verlängerung gehen. So groß war das Interesse der Schüler. Gewöhnlich dauert ein Besuch der Roadshow um die neunzig Minuten. Dieses Mal waren es rund zwei Stunden.

Mehr als 100 Schüler der Jahrgangsstufe 9 suchten in der ausverkauften Mensa das Gespräch mit den Azubis an den Infoständen der Unternehmen. Zuvor fühlte Radiomoderator Stephan Knipp dem beruflichen Nachwuchs mit seinen Fragen nach Bewerbung, Karriere und Perspektiven im Unternehmen auf den Zahn. Maximilian Karl (Evonik Industries), Özge Pekmezci (innogy) und Lea Kroll (thyssenkrupp) redeten Tacheles. Maximilian Karl lobte die „familiäre Atmosphäre“ und die „umfangreiche Ausbildung“ bei seinem Arbeitgeber. Özge Pekmezci würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei innogy beginnen. „Auf jeden Fall“, sagte sie. „Jeder hilft jedem.“ Und laut Lea Kroll bieten sich für Frauen hervorragende Karrierechancen bei thyssenkrupp. „Es macht einfach Spaß.“ Das Trio attestierte seinen Ausbildern ein ausgezeichnetes Zeugnis. „Sie haben immer ein offenes Ohr für die Azubis“, so Özge Pekmezci und sprach damit stellvertretend den anderen Azubis aus der Seele.

Die Azubis stellten im Rahmen des Talks nur ihre Ausbildungsberufe vor. Aber alle drei Unternehmen verfügen über ein breites Angebot von rund 50 Ausbildungsberufen.
Nach der Talkshow konnten die Schüler in einer offenen Gesprächsrunde ihre Fragen loswerden. Immer wieder schnellten die Finger nach oben. „Was lernt Ihr in der Berufsschule?“, Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ oder „Was gibt es für Weiterbildungsmöglichkeiten?“ waren nur ein Bruchteil der Fragen. Im Anschluss daran gingen die Gespräche an den Infoständen weiter. Auch die Agentur für Arbeit war als Schirmherr der Tour mit einem eigenen Infostand vertreten. „Eine tolle Veranstaltung“, lobte Udo Schmidt, Berufswahlkoordinator der Realschule. „Die Schüler erhielten zahlreiche Tipps und Ratschläge aus erster Hand.“ Mit Broschüren, Flyern und vielen persönlichen Eindrücken verließen die Schüler letztlich die Mensa.

Der Termin an der Pestalozzi-Realschule war auf der Premieren-Tour der erste und einzige Termin in Bochum. Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt in diesem Jahr zum ersten Mal durch das Revier und besucht dabei weiterführende Schulen. Die Roadshow ist konzipiert für die Sekundarstufen I und II. Jede Tour umfasst jeweils acht Termine. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsformaten stehen nicht Ausbilder oder Personalchefs im Mittelpunkt, sondern die Azubis berichten über ihre Erfahrungen im Unternehmen.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet gastiert am Gymnasium Heißen in Mülheim

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist ein Erfolg am Gymnasium Heißen. In der Schul- und Stadtteilbibliothek an der Kleiststraße überzeugte die Roadshow durch ihre Kommunikation auf Augenhöhe. Vor mehr als 80 Schülern standen nicht die Ausbilder der Unternehmen innogy, thyssenkrupp, opta data Gruppe und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Azubis.

Moderator Stephan Knipp befragte Christina Gantz (thyssenkrupp), Elisa Fagone (FOM), Ömer Birinci (opta data Gruppe) und Karlotta Dicke (innogy) etwa nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima oder den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. Alle vier hatten sich ganz bewusst für eine Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium an einer Universität entschieden. Die Azubis machten mit ihrem lockeren Auftritt regelrecht Lust auf eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Denn alle vier Unternehmen sind aktuell auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 erhielten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt der Azubis. 45 Minuten plauderte das Quartett unverblümt, authentisch und ohne auswendig gelernte Floskeln über die Vor- und Nachteile.

Als alle Fragen von Stephan Knipp beantwortet schienen, schlug die Stunde der Schüler. Per Handzeichen konnten sie ihre Fragen loswerden. Sie interessierten sich unter anderem für die Dauer der Ausbildung, für die Vergütung und für die verschiedenen Ausbildungsberufe der Unternehmen sowie für das breite Angebot an Studiengängen der FOM. Im Anschluss daran verlagerte sich das Geschehen an die Infotische, wo sich die vier Unternehmen und die Bundesagentur für Arbeit als Schirmherr der Ausbildungsoffensive den weiteren Nachfragen der Schüler stellten. Die Jugendlichen suchten den direkten Kontakt mit den Ausbildungsleitern und ließen sich informieren und beraten.

Der Termin am Gymnasium Heißen war der zweite Besuch in Mülheim an der Ruhr binnen zwei Wochen. Damals machte die Tour für die Sekundarstufe I schon Station an der Realschule Stadtmitte. Mülheim wird noch einmal Gastgeber der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet sein. Am Mittwoch, 14. Juni, besucht die Roadshow die Realschule Broich.

 

Rekordkulisse beim Auftakt der Sek-II-Tour am Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet verzeichnet beim Besuch am Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen einen Tour-Rekord. Mehr als 250 Schüler verfolgten im ausverkauften Pausenraum den Auftritt der Azubis Michelle Labonté (thyssenkrupp), Maria Gilgenbach (innogy), Joel Effenberger (opta data Gruppe) und Verena Trappmann (FOM Hochschule für Oekonomie & Management) auf der Tour für die Sekundarstufe II. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem benachbarten Erich-Brost-Berufskolleg statt.

Die Unternehmen wählten ihre Azubis mit Bedacht aus und schickten ausschließlich künftige Kaufmänner und Kauffrauen auf die Bühne. Denn der schulische Schwerpunkt beider Berufskollegs liegt im kaufmännischen Bereich. Radiomoderator Michael Nowak fühlte den Azubis auf den Zahn. Das Quartett zeigte sich in Plauderlaune und redete frei von der Leber weg. Alle vier Azubis gaben Bewerbungstipps, berichteten über berufliche Tagesabläufe und lobten das familiäre Arbeitsklima sowie das persönliche Verhältnis zu ihren Ausbildern.

Ein Schüler aus dem Plenum fragte nach den Aufstiegschancen. Laut Joel Effenberger gibt es bei der opta data Gruppe eine sehr hohe Übernahmequote. Michelle Labonté (thyssenkrupp) und Maria Gilgenbach (innogy) sowie Verena Trappmann mit ihrer dualen Ausbildung bei der FOM haben beste Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz nach den bestandenen Prüfungen. Auch bei der Ausbildungsvergütung punkteten die Azubis mit Ehrlichkeit. Die Schüler gaben sich aber nicht mit den gegebenen Antworten zufrieden. Die Offenheit machte Lust auf Nachfragen. Im Anschluss der Talkrunde gingen die Gespräche an den Infoständen der Unternehmen miteinander und untereinander weiter. Mehr Infos zu den unterschiedlichen Ausbildungsberufen erteilten zusätzlich die anwesenden Personalleiter und Ausbilder. Die FOM stellte dabei das breite Angebot der dualen Studiengänge vor. „Es war eine tolle Veranstaltung, die Schüler erhielten umfassend Einblicke in die Ausbildungsberufe und Studiengänge“, sagte Nicole Staudemeyer, zuständig für die Berufsorientierung am Robert-Schumann-Berufskolleg.

Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet tourt noch bis Juli durch das Revier. Der Termin am Robert-Schumann-Berufskolleg in Essen war die dritte Veranstaltung auf der Premieren-Tour. 13 weitere Schulbesuche im Ruhrgebiet folgen. Die Ausbildungsoffensive arbeitet mit zwei unterschiedlichen Roadshows. Eine richtet sich an Schüler aus der Sekundarstufe I. Die andere Tour ist für Schüler der Sekundarstufe II konzipiert. Die Azubis sind die Repräsentanten der Unternehmen und werben für eine Ausbildung bei innogy, thyssenkrupp, Evonik Industries, opta data Gruppe oder für ein duales Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.